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1. Bauen im Außenbereich

Unsere Mitarbeiter beraten Sie gerne zu Bauvorhaben jeglicher Art. Wir klären dabei gemeinsam mit Ihnen und den Behörden im Schwerpunkt baurechtliche und naturschutzrechtliche Fragestellungen ab und unterstützen Sie bei:

  • Form/Formulierung des Antrags
  • Frage der Privilegierung
  • Fragen der Erschließung
  • Abklärung von möglichen Beeinträchtigungen öffentlicher Belange (z.B. Wasserwirtschaft, Naturschutz, Bauleitplanung etc.)
  • Suche nach Alternativstandorte
  • Erstellung von Gutachten 
2. Landwirtschaftliche Nutzung und Bauen in Schutzgebieten

Die landwirtschaftliche Nutzung und die Errichtung von Gebäuden in Schutzgebieten (FFH- und Vogelschutz, Naturschutz- und Wasserschutzgebieten) unterliegt oftmals gewissen Einschränkungen. Inwieweit diese Auflagen zu erfüllen sind und/oder zu einer Entschädigung führen, kann nur im konkreten Einzelfall geprüft werden. Die Landwirtschaftskammer berät und unterstützt Sie hier gerne.

3. Heranrückende Wohnbebauung an den landwirtschaftlichen Betrieb

Wir stellen oftmals fest, dass sich ehemalige Aussiedlungen heute mit einer heranrückenden Wohnbebauung konfrontiert sehen. Bereits zu einem sehr frühen Stadium muss der betroffene landwirtschaftliche Betrieb seine Interessen bei den zuständigen Gemeinden und Genehmigungsbehörden vortragen, damit eine diesbezügliche Berücksichtung stattfinden kann. Wir helfen Ihnen auch dabei, wenn es um die Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Immissionsschutzgrenzen geht, denn hier müssen ggf. Gutachten für Klarheit sorgen.

4. Erschließungsbeitragsrecht und Stundung von Beiträgen

Das Baugesetzbuch und das Kommunalabgabengesetz ist die Grundlage für die Erhebung von einmaligen und wiederkehrenden Beiträgen für den Anschluss an die Wasserversorgung und an die Kanalisation sowie für den erstmaligen und wiederholten Ausbau von Verkehrswegen. Die häufigsten Fragen tauchen hier im Rahmen der Veranlagung (Bemessensgrundlage) auf. Wir beraten Sie gerne.  

5. Genehmigungsfragen beim Grundstücksverkehrsgesetz

Das Grundstücksverkehrsgesetz schützt nach wie vor den Erwerb landwirtschaftlicher Flächen durch Landwirte und verhindert immer noch den Flächenerwerb durch Nicht-Landwirte. Jedoch kann es auch hier zu strittigen Fragen oder Situationen kommen, bei denen wir Sie gerne beratend unterstützen. Zentrale Fragen richten Sie bitte an Reimund Möcklinghoff: 0671 793 1107

6. Möglichkeiten und Grenzen der Aufforstung

Sowohl im Mittelgebirgsraum, als auch in Rheinhessen sieht sich die Landwirtschaft verstärkt mit dem Ansinnen konfrontiert, derzeit noch landwirtschaftlich genutzte Flächen aufzuforsten. Dies kann sich ggf., jedoch auch negativ auf einen bestehenden Betrieb auswirken Die Landwirtschaftskammer unterstützt Sie z.B., bei der Frage, ob sich durch die Aufforstung agrarstrukturelle Nachteile für den Betrieb ergeben.

7. Maßnahmen der Bodenordnung und Bau von Wirtschaftswegen

Nach wie vor haben Maßnahmen der Bodenordnung eine enorm wichtige Bedeutung zur Verbesserung der agrarstrukturellen Verhältnisse von Rheinland-Pfalz und zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der landwirtschaftlichen Betriebe. Gerne beraten und unterstützen wir Sie und die Teilnehmergemeinschaft, damit die Bodenordnung oder der Bau von Wirtschaftswegen optimal umgesetzt werden kann. Vor allem was die Problematik von Bodenordnung in FFH- und Vogelschutzgebieten betrifft, kommt Ihnen unsere langjährige Erfahrung zugute.

8. Hochwasserschutzmaßnahmen und Gewässerrenaturierung

In Rheinland-Pfalz laufen derzeit mehrere Verfahren für Hochwasserschutzmaßnahmen. Dies sind nicht nur die Polder am Oberrhein, sondern auch Maßnahmen an der Mosel und an anderen Nebenflüssen des Rheins. In einigen Projekten wurde die Landwirtschaftskammer in Moderationsverfahren zu einzelnen Hochwasserplanungen sehr eng einbezogen und konnte so die Betroffenheit der Landwirtschaft erläutern und vielfach minimieren. Auch hier ist es besonders wichtig, schon sehr frühzeitig auf mögliche Betroffenheiten und nachteilige Auswirkungen hinzuweisen (z.B. hoher Flächenverbrauch, Druckwasserproblematik, Binnenentwässerung, Flächentausch etc.).

9. Beregnung

Die Beregnung landwirtschaftlicher Nutzflächen ist in den Regionen mit Obst- und Gemüsebau eine wesentliche Voraussetzung für den Anbau konkurrenzfähiger hochwertiger Qualitätsware. 
Jedoch kann muss sich eine Beregnung auch an die durch das Wasserrecht abgeleiteten Auflagen halten.
Aufgrund der langjährigen Erfahrung in diesem Bereich stellt die LWK auf Wunsch den Geschäftsführer des Bezirksverbandes der Wasser- und Bodenverbände, um gemeinsam mit der Landwirtschaft ein schlüssiges Konzept und eine optimale Variante umzusetzen.

10. Umweltschutz/Naturschutz

Auch die Landwirtschaft ist von Maßnahmen des Umweltschutzes betroffen und ist selbst für den Umweltschutz verantwortlich. Die LWK ist beim Emissionsschutz, Bodenschutz, dem Einsatz von Klärschlamm und dem Umgang mit wirtschaftseigenen Düngemitteln sowie bei der Genehmigung von Deponiestandorten eingebunden und kann Ihnen hier hilfreich zu Seite stehen.

Aufgrund der Vielzahl von naturschutzfachlichen Gesetzen und Verordnungen in der Landes, Bundes und auf EU-Ebene wird die ordnungsgemäße Bewirtschaftung von Flächen für den praktizierenden Landwirt immer schwieriger. Wie ist ein Eingriff in Natur und Landschaft definiert und welche Bewirtschaftungsauflagen muss ich unter welchem Schutzregiem beachten ? Diese Fragen stellen nur einen kleinen Ausschnitt der Gesamtthematik Naturschutz in unserem Referat dar. Fragen Sie uns.

Aktuelles aus der Raumordnung

Wenn es um die Regulierung kleinerer Schäden an landwirtschaftlichen Kulturen geht, ist die jährlich kurz nach der Ernte erscheinende Richtsatztabelle der Landwirtschaftskammer eine bewährte Grundlage für die gütliche Einigung vor Ort. Dies belegt die hohe Nachfrage sowohl von Geschädigten als auch von Ersatzpflichtigen.

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Bad Kreuznach. Die Diskussionen um Biodiversität, Bienenschutz, Massentierhaltung und Klimawandel hat die Landwirtschaft erreicht. Gerade die Naturschutzverbände stellen die Landwirtschaft dabei immer wieder in ein kritisches Licht, obwohl gerade in Rheinland- Pfalz der Erhalt einer bäuerlichen Landwirtschaft von allen Seiten erwünscht ist.

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Öffentlichkeitsarbeit ist gerade in der heutigen Zeit, in der aus vielerlei Gründen für viele Menschen in der Stadt, aber zunehmend auch auf dem Land, der direkte Kontakt mit der Landwirtschaft und dem Weinbau verloren gegangen ist, eine ganz wichtige Aufgabe. Ein realistisches Bild von einer modernen Landwirtschaft kann nur in Praxisbetrieben durch eigene Anschauung vermittelt werden. Nur so können vielfältige Vorurteile, mit denen die Landwirtschaft aktuell konfrontiert ist, beseitigt und problematische Themen offen und fachgerecht diskutiert werden.

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Der Vorsteher des Landesverbands der Wasser- und Bodenverbände Rheinland-Pfalz, Eberhard Hartelt, stellte während der Verbandsausschusssitzung Anne-Katrin Herzog als Nachfolgerin von Rudolf Hemm aus Mackenbach vor. Dieser schied nach über 30-jähriger Prüfungstätigkeit aus dem Verband aus.

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Ausschussvorsitzender Adolf Dahlem während der Tagung der beiden Ausschüsse Pflanzenbau/nachwachsende Rohstoffe und Dauergrünland

Das Hofgut Neumühle in Münchweiler war Tagungsort für die auswärtige Sitzung der beiden Ausschüsse Pflanzenbau/nachwachsende Rohstoffe und Dauergrünland der Landwirtschaftskammer Rheinland Pfalz am 17. April 2019. Schwerpunktthema war auch in diesem Kreis die Digitalisierung in der Landwirtschaft, wobei die Sitzung maßgeblich von der Fa. John Deere mitgestaltet wurde. Neben den Referenten der Fa. John Deere und des Frauenhofer Institutes aus Kaiserslautern konnte der Ausschussvorsitzende Adolf Dahlem auch im Namen von Alfons Göbel Vizepräsident Metternich und Vorstandsmitglied und Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Eberhard Hartelt begrüßen. Vom Ministerium waren Frau Horix und Herr Dr. Wenghoefer anwesend, sowie Prof Wiesler von der LUFA in Speyer.

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Es ging auf die Beratungen in den Ausschüssen der Landwirtschaftskammer zurück, sich unbedingt mit dem Umgang und den Folgen der Giftpflanze Jakobskreuzkraut zu beschäftigen. Sowohl der Ausschuss für Naturschutz, der Ausschuss für Tierhaltung als auch der Grünlandausschuss der Kammer waren in den Herbstsitzungen nach kurzer Beratung zu dem Ergebnis gekommen, die Thematik zu vertiefen.

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Beratungsteam/Kontakt
Stiftung Kulturlandschaft

Die Landwirtschafts-kammer gehört zu den Initiatoren der Stiftung Kulturlandschaft

Fachausschuss

Die Fachausschüsse der Landwirtschaftskammer finden Sie hier >>>

Ausschussmitglieder
Aktuelle Planungen

 

 

In der folgenden Tabellensuchabfrage finden Sie die derzeit laufenden Bauleitplanungen und sonstigen Planungen. 

 

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(Aktualisiert am 12.09.2019 ohne Gewähr!)

Grundstücksverkehrsgesetz

Das Grundstücksverkehrsgesetz schützt nach wie vor den Erwerb landwirtschaftlicher Flächen durch Landwirte und verhindert immer noch den Flächenerwerb durch Nicht-Landwirte. Jedoch kann es auch hier zu strittigen Fragen oder Situationen kommen, bei denen wir Sie gerne beratend unterstützen.

Hierzu haben wir folgende Institutionen und Sachbearbeiter für Sie aufbereitet: