Alle Marktbeteiligten hoffen auf die, für diese Woche angekündigten Niederschläge. Die vergangenen Wochen waren in allen Landesteilen viel zu trocken und vielfach muss mit signifikanten Ertragseinbußen gerechnet werden. Trotzdem stagnieren die Erzeugerpreise insgesamt auf kaum veränderter Basis. Weltweit haben sich die Ernteaussichten verbessert und die Terminmärkte folgen mit kleineren Korrekturen. Das Geschäft mit Braugerste ist komplett zum Erliegen gekommen, die Notierungen liegen auf historisch niedrigem Niveau. Die Rapskurse tendieren in Erwartung einer geringerer Ernte und nach Vorgaben der Rohölmärkte weiter fest.

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Die anhaltende Trockenheit hat zu einer deutlich reduzierten Qualitätsdüngung in den rheinland-pfälzischen Weizenbeständen geführt. In weiten Landesteilen müssen größere Ertragseinbußen in allen Getreide- und Ölsaatenkulturen befürchtet werden. Das Geschäft mit Düngern ist entsprechend am ruhen, der Handel offeriert die verbliebenen Lagerbestände mit Preisabschlägen. Die Preisfindung für die kommende Saison läuft, niedrige Energiekosten sollten günstige Konditionen für den Vorkauf in der heimischen Landwirtschaft ermöglichen.

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Die Erholung am Schlachtrindermarkt vom Corona-Schock hält auch in dieser Woche an. Das Erzeugerangebot bleibt weiter begrenzt und in Teilsegmenten wird sogar von ersten Engpässen berichtet. Vor allem für Schlachtkühe hat sich die Nachfrage signifikant erhöht und Erzeuger können mit spürbar höheren Auszahlungspreisen rechnen. Jungbullen und Färsen werden bei stetigem Metzgereigeschäft ebenfalls fester bewertet.

 

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Die Marktlage für Schlachtschweine hat sich nach den belebten Fleischgeschäften vor Pfingsten weiter stabilisiert. Auch für die laufende Woche wird trotz des fehlenden Schlachttages mit einer freundlichen Preisentwicklung gerechnet.

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Das rückläufige Angebot am regionalen Nutzkälbermarkt trifft auf eine etwas belebtere Nachfrage. Die Preise tendieren insofern stabil bis geringfügig fester. Gefragt sind gut mastfähige Qualitäten.

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Regional wie überregional ausgeglichener Ferkelmarkt. Die Preise tendieren unverändert auf dem Niveau der Vorwoche.

 

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Zu Pfingsten lebhafte Nachfrage am Eiermarkt, hohe Temperaturen haben die Lust auf Eier jedoch zuletzt gebremst. Am Spotmarkt lassen sich keine weiteren Preissteigerungen mehr ausmachen. Auf Ladenstufe bleibt die Nachfrage nach Bio- und auch Freilandeiern rege, doch das Angebot ist dünn; knapp sind auch XL-Eier. Reichlicher verfügbar sind hingegen kleinere Eier, insbesondere aus der Bodenhaltung. Bei Geflügelfleisch profitiert der Absatz von den vielfältigen Grillaktivitäten, gefragt sind Hähnchen- und Putenbrust. Am Bulkmarkt standen hingegen die Schlachtereiabgabepreise unter Druck, unverändert drängt niedrigpreisige Importware auf den Markt.

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Alterntige Speisekartoffeln sind im LEH kaum mehr verfügbar. Die Sortimente sind überwiegend mit früher Mittelmeerware besetzt. Die Preise für Frühimporte geben nach. Erste losschalige Pfälzer Frühkartoffeln ergänzen das Angebot. Mit erster abgereifter Ware wird zu Wochenende gerechnet.

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Nachdem die Jahreshöhepunkte im Handel mit Schlachtlämmern überschritten sind, hat sich die generelle Nachfrage etwas beruhigt. Gleichzeitig sind aus der Gastronomie aber durchaus leichte Impulse zu spüren, weshalb sich das überschaubare Angebot zumeist ohne größere Probleme absetzen lässt. | AMI

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Die Nachfrage am regionalen Markt für Futtermittel ist fortgesetzt rückläufig. Vor allem für Sojaschrot werden in der Folge die Forderungen des Handels weiter zurückgenommen. Rapsschrot hingegen weiter knapp und mit behauptenden Kursen. Mischfutter wird nur auf vordere Termine gehandelt, die Sommertermine bleiben weiter vernachlässigt.

 

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Den allgemeinen Tendenzen an den Märkten für Milchprodukte folgend leisteten die in Hessen, RLP und dem Saarland erfassenden Molkereien für „April-Milch 2020", nun mit Berücksichtigung der jeweiligen VLOG-Zuschläge der Molkereien, mehrheitlich unverändert tendierende Milch-Auszahlungspreise.

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Marktgrafik

Weltweite Zuckererzeugung

Weizenkurse Euronext

Schlusskurse 04. Jun

TerminEuro/t
Sep 20187,50
Dez 20189,75
Mrz 21191,75
Rapskurse Euronext

Schlusskurse 04. Jun

TerminEuro/t
Aug 20373,00
Nov 20377,00
Feb 21378,75
Großhandelspreise

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