Das befestigte Preisniveau hatte zuletzt am regionalen Getreidemarkt zu erhöhter Abgabebereitschaft in der Landwirtschaft und lebhafterer Geschäftstätigkeit geführt. Die unverkauften Lagerbestände in Erzeugerhand sind nach Schätzung regionaler Erfasser mittlerweile auf 10-15 % der Gesamternte abgeschmolzen. Der hohe Versorgungsgrad in der Industrie und schwächere Vorgaben der Börsen führen in der laufenden Woche zu leichten Preiskorrekturen für Brot- und Futtergetreide. Für Braugerste besteht derzeit kein Absatzmarkt, die Mälzereien haben sich komplett vom Markt zurückgezogen und die Notierungen tendieren weiter schwach. Die Rapskurse stehen fortwährend unter starkem Druck.

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Am regionalen Schlachtrindermarkt führt das anhaltend hohe Erzeugerangebot, bei gleichzeitig verhaltener Nachfrage zu stockenden Fleischabsatzgeschäften und zunehmendem Preisdruck. Vor allem Jungbullen werden in der Folge schwächer bewertet, aber auch Schlachtkühe bei begrenztem Absatz in der Zerlegung nur knapp behauptend. Färsen noch ausgeglichen und preisstabil.

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Nachdem die Überhänge am Schlachtschweinemarkt abgebaut sind, werden zunehmend Nachfrageimpulse der Vermarkter spürbar. Das Lebendviehangebot deckt den Bedarf der Schlachtereien nur knapp und für die laufende Schlachtwoche wird mit stabiler Preisentwicklung gerechnet.

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Das Angebot und die Nachfrage am Nutzkälbermarkt halten sich die Waage. Die Preise tendieren unverändert schwach. Preisdruck besteht bei leichteren Kreuzungskälbern, schwächere Qualitäten bleiben unverkäuflich.

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Das knappe Angebot an Ferkeln kann am regionalen Markt zügig und vollständig abgesetzt werden. Die Preise behaupten sich auf dem hohen Niveau der Vorwochen. Weiterhin feste Notierungen sind auch in der Folgewoche zu erwarten.

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Nachfrage und Angebot am Eiermarkt sind überwiegend ausgeglichen. Angebotsüberhänge werden nicht vermeldet, da viele Anbieter bereits nach Weihnachten Hennen ausgestallt haben. Die Produktenindustrie stützt den Markt mit größeren Bestellmengen. Weiterhin stabile bis leicht anziehende Preise. Am Geflügelsektor ist wenig Bewegung. Die Preisanhebungen für Hähnchenteile haben Bestand, Putenfleisch und Althennen können zu festeren Preisen vermarktet werden.

 

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Die Verhältnisse am Kartoffelmarkt sind seit Jahresbeginn unverändert. Die Nachfrage läuft stetig aber ohne wesentliche Impulse. Überregionale Preisaufschläge sind angekündigt, bisher aber noch nicht umgesetzt. Französische Importe sind nur regional Sortimentsbestandteil. Preise bleiben stabil.

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Die Entwicklungen auf den Schlachtlämmermärkten werden aktuell recht uneinheitlich beschrieben. Mancherorts sind die angebotenen Mengen nach wie vor umfangreich und die Nachfrage kann ohne Probleme gedeckt werden. |AMI

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Die Geschäfte mit Ölschroten am regionalen Futtermittelmarkt laufen auf fester Preisbasis verhalten. Die Nachfrage bei Konsum und Handel ist begrenzt und beschränkt sich auf den vorderen, dringenden Bedarf. Mischfutter nach kleineren Preisanhebungen in den Vorwochen ebenfalls mit ruhigem Geschäft.

 

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Den allgemeinen Tendenzen an den Märkten für Milchprodukte folgend leisteten die in Hessen, RLP und dem Saarland erfassenden Molkereien für „Dez.-Milch 2019" mehrheitlich unverändert tendierende Milch-Auszahlungspreise.

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Am regionalen Markt für Düngemittel bleiben Neugeschäfte weiterhin die Ausnahme. Zumindest auf den frühen Standorten im Süden des Landes sind die Mengen für die erste Gabe weitgehend vorgekauft. Hier wird bis Mitte des nächsten Monat mit den ersten Abrufen gerechnet. In den nördlichen Landesteilen liegt die Vorkaufsquote weiter deutlich unter Vorjahresniveau. Händler erwarten hier auch keine größeren Nachfrageimpulse mehr. Das Preisniveau hat sich kaum geändert, vereinzelt werden Stickstoffdünger nochmal etwas günstiger angeboten. Ungehemmter Harnstoff verliert weiter an Bedeutung.

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