Die Angebotsüberhänge belasten den deutschen Schlachtschweinemarkt nur noch regional, insgesamt entspannt sich die Krisenlage zusehends. Bei flotten Fleischgeschäften wird mit anhaltend stabiler Preisentwicklung gerechnet.

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Während auf den frühen Standorten die Ernte schon weitgehend abgeschlossen ist, stehen auf den Höhenlagen des Landes noch bis zu 50 % der Bestände auf dem Halm. Übereinstimmend wird aus allen Landesteilen von zufriedenstellenden bis überraschend guten Erträgen berichtet. Selbst die generell niedrigeren Proteinwerte im Weizen und teils schwache Erträge bei Winter- und Sommergerste trüben die bisher gut verlaufenden Erntearbeiten kaum. Das Preisniveau an den Erfassungslägern erweist sich trotz zunehmenden Erntedrucks als vergleichsweise stabil, lediglich Braugerste bleibt kaum vermarktbar und steht weiter unter Preisdruck. Die Nachfrage der Verarbeiter bleibt unterentwickelt, es kommen kaum Neugeschäfte zusammen; bestehende Kontrakte werden flott abgewickelt.

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Die Erntearbeiten sind bislang nur auf den frühen Standorten des Landes abgeschlossen und das Düngemittelgeschäft bleibt weiter vernachlässigt. Weiter Preisnachlässe sind zum Monatswechsel nicht zu verzeichnen und Händler rechnen erst zum Monatsende mit einer signifikanten Nachfragebelebung in der Landwirtschaft. Bei deutlich günstigeren Konditionen als im Vorjahr wird mit höherem Vorkaufsvolumen gerechnet.

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Der Fleischabsatz am regionalen Schlachtrindermarkt erweist sich auf saisonal herabgesetztem Niveau stabil. Vor allem die wiederbelebte Nachfrage in der Gastronomie nach den Corona-Lockerungen hält das Metzgereigeschäft am Laufen. Das Erzeugerangebot ist erntebedingt nicht zu umfangreich und lässt sich auch in der laufenden Woche zu gut behauptenden Preisen vermarkten.

 

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Bei einem ruhigen Markt und nicht zu umfangreichen Angebot können sich die Preise zumeist auf dem Niveau der Vorwoche behaupten. Preisdruck besteht insbesondere nur bei knapperen Qualitäten.

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Der Ferkelmarkt hat sich stabilisiert. Nachfrage und Angebot stehen sich ausgewogen gegenüber. Die Preise verharren auf dem Niveau der Vorwoche.

 

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Schwache Tendenzen am Eiermarkt. Die Nachfrage ist verhalten, lediglich den Haushaltskäufen kommt eine erhöhte Bedeutung zu. Gegen Ende der Ferienzeit ist wieder mit einer Belebung zu rechnen. Die Preise geben über alle Kategorien weiter nach. Auch am Geflügelmarkt herrscht ruhiger Umsatz. Die Preise für Puten- und Hähnchenfleisch wurden erneut nach unten korrigiert.

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Die Nachfrage im LEH bleibt wegen Ferienzeit und hoher Temperaturen auf absehbare Zeit ruhig. Der Markt wird aus allen Erzeugerregionen gut versorgt. Die Qualtäten sind meist in Ordnung, vereinzelt gibt es Drahtwurmprobleme. Die Erträge sind im knapp mittleren Bereich. Auch für die Haupternte sind die Ertragserwartungen zurückhaltend. Die Erzeugerpreise wurden wiederum zurückgenommen. Weitere Preissenkungen werden erwartet.

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Die Nachfrage am deutschen Schlachtlämmermarkt präsentiert sich nach dem islamischen Opferfest ruhiger. Das vorhandene Angebot wird dabei zumeist als überschaubar, regional sogar als klein beschrieben. Die vorhandenen Mengen sind für den reduzierten Bedarf durchweg ausreichend. Preislich gibt es dabei allenfalls geringfügige Anpassungen. | AMI

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Das Geschäft am regionalen Futtermittelmarkt bleibt weiter vernachlässigt, die Erntearbeiten stehen im Vordergrund. Die Preise für Ölschrote tendieren uneinheitlich und bieten kaum Anreize für größeres Engagement in der Landwirtschaft. Das gilt auch, trotz leicht rückläufiger Preise, für das Geschäft mit Mischfuttermitteln. Auch hier begrenzt sich die spärliche Nachfrage auf den prompten Bedarf.

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Den allgemeinen Tendenzen an den Märkten für Milchprodukte folgend leisteten die in Hessen, RLP und dem Saarland erfassenden Molkereien für „Juni-Milch 2020", nun mit Berücksichtigung der jeweiligen VLOG-Zuschläge der Molkereien, mehrheitlich unveränderte, bis leicht schwächer tendierende Milch-Auszahlungspreise.

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