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Aktuelle Nachrichten

Im vergleichenden Mischfuttertest wurden von Juli bis September 2011 aus der Region Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland sieben Ferkelfutter I und II von insgesamt sieben Herstellern beprobt. Dabei entfielen fünf Proben auf Ferkelfutter I und zwei Proben auf Ferkelfutter II.

Die Prüfung der Inhaltsstoffe und Einhaltung der Deklaration ergab in drei Fällen Abweichungen von der Angabe bzw. den Empfehlungen. In der fachlichen Bewertung nach Einsatzzweck wurden zwei Ferkelfutter I abgewertet.

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Für Betriebe, die in das Projekt Lernort Bauernhof einsteigen wollen, bietet die Evangelische Landjugendakademie in Zusammenarbeit u.a. mit der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz jetzt ein bauernpädagogisches Qualifizierungsseminar an.

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Rinder-Union West eG, das Fleischrinder-Herdbuch Bonn e.V. und die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz veranstaltenam 17./18. März 2012 die traditionelle Fachausstellung anläßlich des Beda-Marktes auf dem Gelände der Eifelhalle in Bitburg. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht in diesem Jahr am Samstag wieder die RUW-Färsenschau. Am Sonntag ist neben der Fleischrinderschau der Vorführwettbewerb für die jungen Züchter ein Programmhighlight. Bei entsprechender Beteiligung ist für den Sonntagnachmittag erstmals ein Wettbewerb mit Lämmern mehrerer Schafrassen geplant. Darüber hinaus werden an beiden Tagen Schaukollektionen verschiedener Rinderrassen, Pferde, Schafe, Ziegen, Rassegeflügel und Kaninchen in der Auktionshalle gezeigt.

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Die Mitte der neunziger Jahre begründete Zusammenarbeit zwischen der Hotelfachschule Edenkoben und dem Weinbauamt Neustadt an der Weinstraße fand auch dieses Jahr ihre Fortsetzung. „Pfalzspezifisches Weinwissen” prägte die Inhalte eines zweitägigen Seminares für über 20 angehende Hotelmanager der Höheren Berufsfachschule für Hotelmanagement Edenkoben. „Wir sehen die jungen Menschen als potenztielle Multiplikatoren für die Pfalz und den Pfälzer Wein; dies ist Motivation genug uns in der bewährten Kooperation mit der Hotelfachschule zu engagieren”, betonte Dienststellenleiter Stefan Hilz.

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Die Braugerste, eine Kultur die über Jahrzehnte die Anbauplanung und die Einkommen vieler Betriebe in Rheinland-Pfalz bestimmt hat, verliert immer mehr an Bedeutung. So ist in der Zeit von 2003 bis 2011 ihre Anbaufläche von 80.000 Hektar auf 44.000 Hektar um 44 Prozent zurückgegangen. Im gleichen Zeitraum wurde der Anbau von Weizen von 83.000 Hektar auf 113.000 Hektar und Silomais von 16.300 auf 30.000 Hektar ausgedehnt. Eine Entwicklung, die nicht nur mit dem Rückgang des Bedarfs durch sinkenden Bierkonsum begründet werden kann und die aus pflanzenbaulicher und marktpolitischer Sicht eher kritisch gesehen werden muss.

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Der Frühjahrsschnitt von Hecken und Gebüschen muss bis Ende Februar abgeschlossen sein. Die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz weist darauf hin, dass vom 1. März bis zum 30. September Hecken, Wallhecken, Gebüsche sowie Röhricht- und Schilfbestände in der freien Landschaft nicht gerodet, geschnitten oder zerstört werden dürfen. Nach dem Bundesnaturschutzgesetz sollen dadurch die Brut-, Nist- und Lebensstätten vieler Tier- und Pflanzenarten geschützt werden. Wegen der aktuell sehr nierdrigen Temperaturen sollte in diesen Tagen kein Rückschnitt erfolgen, da Zweige und Äste beim Schnitt brechen können. und unnötig große Verletzungen entstehen. Strenger Frost kann Bäume oder Sträucher über die frischen Schnittstellen schädigen.

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Für die Weinwirtschaft in Rheinland-Pfalz sind zu Beginn eines jeden Jahres die Ergebnisse der Amtlichen Qualitätsweinprüfung des abgelaufenen Kalenderjahres von großem Interesse. Die Daten der Landwirtschaftskammer zu Anstellungsanzahlen und -mengen, differenziert nach Anbaugebieten, Betriebsarten, Rebsorten etc., gelten als wichtige Informationen über den Absatz der Qualitätsweine aus den sechs Anbaugebieten und als Barometer des Absatzmarktes, das die Entwicklung von Angebot und Nachfrage in den verschiedenen Kategorien aufzeichnet. Weine aus Rheinland-Pfalz dürfen als Qualitätswein nur vermarktet werden, wenn sie die Amtliche Qualitätsweinprüfung absolviert haben und mit der Amtlichen Prüfnummer ausgestattet wurden.

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Nach gut 35 Jahren im Dienst der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz verabschiedete sich Wilhelm Remmers, Leiter der Dienststelle Kaiserslautern der Kammer, in den Ruhestand. Kammerpräsident und Ökonomierat Norbert Schindler MdB sprach bei einer Feierstunde von einer Zäsur. Mit Wilhelm Remmers verliere die Kammer nicht nur eine geschätzte Führungskraft, sondern auch einen ausgewiesenen Tierzuchtexperten, dessen enormer Sachverstand, gepaart mit reichlich praktischer Erfahrung schwer zu ersetzen sei. Gleichzeitig mit Wilhelm Remmers verabschiedete der Kammerpräsident dessen langjährige Mitarbeiterin Margit Eymann nach 46 Dienstjahren und stellte mit Dieter Feldner den neuen Leiter der Dienststelle Kaiserslautern vor.

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Die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz unterstützt das Projekt Mittelrhein-Riesling Charta, mit dem das Renommee des Weltkulturerbes Mittelrhein als klassische Anbauregion von Rieslingweinen von hoher Qualität und einmaliger Typizität gestärkt werden soll. Die zusammengehörige Identität von Region und Wein soll u.a. in der Kreation dreier Profilweine ihren Ausdruck finden. In wichtiger Funktion arbeitet für die Landwirtschaftskammer Bernhard Praß an dem Projekt. Die Rheinzeitung hat jetzt ausführlich darüber berichtet und freundlicherweise die Genehmigung zum Abdruck des Artikels und des zugehörigen Fotos an dieser Stelle erteilt:

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Im vergangenen Jahr gehörte das Weingut Bungert und Mauer aus dem rheinhessischen Ockenheim zu den besten Betrieben der Landesprämierung für Wein und Sekt und wurde dafür mit dem Großen Staatsehrenpreis des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet. Das Jahr 2012 beginnt für Martina und Matthias Bungert gleich wieder erfolgreich. In Berlin wurden Sie von Landwirtschafts-Staatssekretär Peter Bleser als bester Regent-Erzeuger ausgezeichnet.

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Kammerpräsident

© DBT/Simone M. Neumann

Ökonomierat Norbert Schindler

Pressekontakt

Tel.: 0671 793-1177

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