Angehende Lehrkräfte erkundeten den Lernort Bauernhof

Im Rahmen der EU-Maßnahme Lernort Bauernhof in Rheinland-Pfalz werden regelmäßig Fortbildungen für Lehrkräfte zur Bauernhofpädagogik angeboten. Zielgruppe sind Lehrkräfte und Studierende, die selbst den Bauernhof als außerschulischen Lernort in den Unterricht einbinden möchten.

Die Maßnahme wird im Rahmen des rheinland-pfälzischen Entwicklungsprogramms Umweltmaßnahmen, Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft, Ernährung (EULLE) und dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) finanziert.

Ende November fand eine eintägige Fortbildung für Lehrkräfte zur Bauernhofpädagogik auf Gut Hohenberg in Queichhambach statt. Begleitet von Dr. Cordula Hundeshagen und Dr. Iris Brandenburger vom Institut für Umweltwissenschaften, Fachbereich für Ernährungs- und Verbraucherbildung der Universität Landau, sammelten acht Studierende erste Erfahrungen mit dem Lernort Bauernhof. In drei verschiedenen Gruppen konnten sie praktisch erleben, welche Lern- und Erfahrungsräume ein Bauernhof ermöglicht und wie diese konkret auf Gut Hohenberg pädagogisch angeboten werden. Maria Caesar, Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz, stellte die Fortbildungsmaßnahme, das Internetportal www.lernort-bauernhof-rlp.de sowie die Anforderungen eines Hofbesuches an Lehrkräfte und Schulen vor. 

Die angehenden Lehrkräfte waren sehr angetan davon, praktische Einheiten selbst durchzuführen. Dadurch erlebten sie verschiedene Lernsituationen, die sie in ihren späteren Unterricht einfließen lassen können. Beispielsweise wird Teamarbeit gefordert und gefördert  beim Versetzen eines Zaunes und selbst einfache Aufgaben wie das Aufsetzen von Holz bietet pädagogisches Potential. Die Vernetzung von Universität mit der landwirtschaftlichen Praxis wurde von den angehenden Lehrkräften durchweg positiv bewertet und als Anstoß gesehen, den Unterricht später durch den außerschulischen Lernort Bauernhof zu bereichern.

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