Tier- und Gewerbeschau anlässlich des Beda-Marktes in Fließem

Trotz des niederschlagreichen Wetters fanden viele Besucher am dritten Märzwochenende den Weg nach Fließem zum neuen Vermarktungszentrum der Rinder-Union-West eG.

Am Samstag fand die 1110. Zuchtviehauktion der Rinder-Union-West eG statt. Im Rahmen dieser Auktion konnten die Züchter aus vielen verschiedenen Kreisen Ihre Zuchtbullen, Kühe, Jungrinder, Kälber und zahlreiche Färsen vermarkten.

Das Sonntagsprogramm wurde von der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz organisiert und durchgeführt. Den Beginn des Sonntagsprogramms stellte die 26. Fleischrinderschau dar.

Fleischrinder in Bestbesetzung

Nicht weniger als neun verschiedene Fleischrindrassen konnten anlässlich des Beda-Marktes in der Auktionshalle am Standort in Fließem präsentiert werden. Sie boten den zahlreichen Besuchern einen hervorragenden Überblick über die Rassenvielfalt in der Mutterkuhhaltung. Die 26. Fleischrinderschau umfasste 30 Tiere und begeisterte sowohl das Fachpublikum als auch die Besucher der Veranstaltung. Das Konzept der Veranstaltung mit Tierschau und Landwirtschaftsausstellung sorgte auch in diesem Jahr für ein Spitzenergebnis bei den Besucherzahlen am Beda-Markt-Wochenende. Die landwirtschaftliche Fachmesse die von der  Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz, der Rinder Union West eG und dem Fleischrinder Herdbuch Bonn organisiert wird, stellte ihren Ruf als größte Veranstaltung dieser Art in Rheinland-Pfalz bestens unter Beweis.

Der Sonntagvormittag stand am Wochenende des Beda-Marktes in der Eifelhalle im Zeichen der Fleischrinderprämierung. Als Preisrichter fungierten der Vorsitzende des Fleischrinder Herdbuch Bonn Michael Buhl, Friedewald und Dr. Josef Dissen, Geschäftsführer und Zuchtleiter des FHB, Bonn.

Vor gut gefüllten Rängen eröffnete die Rasse Fleckvieh- Fleisch das Programm. Jürgen Hein, Fisch präsentierte zwei bestens entwickelte und sehr typvolle rund 16 Monate alte Färsen. Die Rasse Fleckvieh ist in der Richtung Fleisch genetisch hornlos und die ausgestellten Tiere weisen in allen Merkmalen die für die Rasse typischen Eigenschaften auf. Der überwiegend weiße Kopf, die sehr gute Länge und Breite des Körpers bei stabilem, korrektem Fundament und ein ruhiges, fast schon träges Temperament sind charakteristisch für diese Rasse. Trotz fast identischem Gewicht zeigte sich die Färse Inaya P mit noch etwas breiterem Rücken und mehr Länge und wurde vor ihrer Stallgefährtin Runa P, beide Töchter des Bullen Collin, auf den Ia-Platz rangiert.

In diesem Jahr wurde die Riege der Robustrassen von der Zuchtstätte Bernd Midinet, Dohr verstärkt. Der Gallowayzüchter ist in Bitburg regelmäßig dabei und präsentierte zwei knapp zweijährige Jungrinder der Farbrichtungen schwarz und rot. Die Rasse Galloway wird ganzjährig draussen gehalten, ist genetisch hornlos und weist eine Vielzahl von Farbschlägen auf, die bei der Vermarktung ein gewichtiges Wort mitreden können. Die beiden Jungtiere präsentierten sich korrekt, Sarah erhielt den Ia-Preis vor Pia zugesprochen, beide Tiere sind Töchter des Bullen Otik Floh.

Norbert Meyer, Duppach gehört zu einer kleinen Gruppe von Anguszüchtern in Rheinland-Pfalz. Die genetisch hornlosen Angus sind den eher extensiv zu haltenden Fleischrindrassen zuzuordnen. Ausgesprochen frühreif, hervorragende Fleischqualität und exzellente Muttereigenschaften zeichnen diese Rasse aus. An diesem Wochenende stellte Norbert Meyer die junge Färse VA Eifelzwerg v. Ruffus.win im Farbschlag schwarz vor. Ganz hervorragend herausgebracht, sehr typvoll und gut entwickelt zeigte sie alle Eigenschaften der Rasse Angus.

Die Rasse Limousin war in diesem Jahr in Bezug auf ihre Bedeutung in der rheinland-pfälzischen Mutterkuhhaltung deutlich unterrepräsentiert. Diese Fleischrinderrasse hat in Rheinland-Pfalz die Mehrheit sowohl in der Herdbuch- als auch in der Landeszucht. Michael Hausen, Hentern stellte die junge Kuh Usilla v. Bernstein vor. Usilla ist erst 4 ½ jährig und hat bereits 3 Kälber bei einer Zwischenkalbezeit von 324 Tagen. Mit einem gut entwickelten Bullenkalb vom Januar präsentierte sie sich mit hervorragender Länge und sehr guten Rasseeigenschaften. Wenige Tiere aber große Klasse konnte man dann auch bei den Limousinfärsen feststellen. Stefan Heinze, Weisel mit Etille und Gerhard Wendling, Külz mit den beiden Färsen Mona Pp und Ilka füllten den Ring mit einer enormen Präsenz.   Die Preisrichter entschieden sich letztendlich für Etille v. Ideal auf den Ia-Platz, die mit ihrer enormen Entwicklung, ihrem breiten und langen Becken bei korrektem Skelett und besten Rasseeigenschaften zu überzeugen wusste  vor Mona Pp v. Max auf Ib und Ilka v. Immigrant auf Ic. Der Titel des Rassesiegers bei den Limousin wurde der Färse Etille zugesprochen.

Die Rasse Wagyu wird in Rheinland-Pfalz bisher nur von wenigen Züchtern bearbeitet. Christian Gewehr aus Bell zeigte seinen jetzt knapp 5jährigen Bullen Yoshi ET, der sich sehr gut weiter entwickelt hat und den typischen Körperbau mit starker Brust und Schulterpartie, etwas flacherer Keule, viel Länge und relativ kleinem Kopf zeigt. Die Preisrichter waren vor allem von dem fehlerfreien Skelett des Bullen sehr angetan, ein fester Rücken, eine gute Bewegung sind nicht selbstverständlich. Die Rasse Wagyu ist auch als japanisches Rind oder Kobe-Rind bekannt. Wichtigstes Rassemerkmal ist es, exzellente Schlachtkörper zu produzieren. Dabei wird durch einen sehr hohen Anteil an intramuskulärem Fett ein extrem hoher Marmorierungsgrad des Fleisches und dadurch ein besonders hoher Genusswert erreicht.

Michael Fey, Gemünden aus dem Kreis Rhein-Hunsrück ist seit vielen Jahren Beschicker des Beda-Marktes und stellte bei der Rasse Hereford drei sehr harmonische und gut entwickelte Jungrinder aus. Die frühreife Rasse gibt es sowohl genetisch hornlos als auch gehörnt, sie ist sehr anpassungsfähig und zeichnet sich ebenfalls durch ein ruhiges Temperament aus. Die vorgestellten Tiere sind alle drei im Februar 2018 geboren, fast identisch im Gewicht und alle drei vom Herdenbullen RZW Owen P gezogen. Trotz der vielen Ähnlichkeiten waren durchaus Unterschiede zu erkennen und die Preisrichter platzierten Hf Helene, das Rind mit der besten Harmonie auf Ia vor Hf Celine auf Ib und Hf Haby auf Ic.

Die Züchter der Rasse Glanrind haben zwar wieder eine sehr ansprechende Kollektion auf die Beine gestellt, allerdings mit doch deutlich weniger Tieren als in den zurückliegenden Jahren. In der ersten Klasse stellte Rainer Loscheider, Wawern zwei junge Bullen vor. Gunther v. Karl, gerade 1 Jahr alt erhielt den Ia-Preis vor dem 10 Monate alten Keks v. Krümel auf Ib. Die Klasse der Jungrinder umfasste die 16 Monate alte Giulia aus der Zucht von Ralf Loscheider, Hütterscheid und die 11 und 12 Monate alten Anni und Ana aus dem Zuchtbetrieb Astrid und Mathias Höwer, Siershahn. Die Preisrichter stellten die bestens entwickelte Giulia v. Fritz auf den Ia-Platz vor Anni auf Ib und Ana auf Ic.  Der Titel des Rassesiegers der Glanrinder wurde Giulia zugesprochen. 

Bei den Highland Cattle stellte Thomas Pitsch, Bruch in diesem Jahr wieder bestens herausgebrachte Tiere, die schauerfahrene Rosina und den Jungbullen Lennox aus. Beide Tiere bringen den gewünschten Rassetyp hervorragend zum Ausdruck und zeigen eine sehr gute Entwicklung. Die Rasse Highland Cattle gehört wie Galloway zu den Robustrassen mit ganzjähriger Aussenhaltung. Besonders imposant sind die Hörner, die bei dieser Rasse nicht nur ausdrücklich erwünscht sind, sondern auch noch ein entscheidendes Argument bei der Bewertung der äußeren Erscheinung sein können.

Die Rasse Charolais gehört zu den großrahmigen Intensivrassen und zeichnet sich durch sehr hohe Tageszunahmen und ein ruhiges Temperament aus. Der Anteil der Zuchtbetriebe und Zuchttiere dieser Rasse war in Rheinland-Pfalz in den letzten Jahren rückläufig, inzwischen sind allerdings einige neue Züchter hinzu gekommen, so dass sich die Zahlen stabilisieren. Zum Beda-Markt werden regelmäßig beste Vertreter der Rasse ausgestellt. Besonderer Wert wird in der Charolaiszucht heute auf den modernen Zuchttyp gelegt, der sich durch feinere Knochen auszeichnet und damit bessere Kalbeeigenschaften gewährleistet. Der Wettbewerb startete mit den Kühen, die entsprechend des Alters in zwei Rängen gerichtet wurden. In der ersten Runde stellte die Justizvollzugsanstalt Wittlich zwei 10jährige Kühe aus. Beide Kühe sind Töchter des Herdenbullen Louis und mit gutem Rassetyp und korrektem Fundament ausgestattet. Die Kuh Anita führt derzeit kein Kalb bei Fuß und dieser Zustand kommt ihrer Kondition natürlich besonders zu gute. Mit über 1000 kg Gewicht fällt Anita jedem Betrachter ins Auge und die Preisrichter sprachen ihr den Ia-Preis vor Luisa zu. Der zweite Teil der Charolais-Kuhklassen lotete die Größe des Auktionsringes vollständig aus. 5 Kühe mit Kalb bei Fuß, im Alter nur ein knappes Jahr auseinander boten ein beeindruckendes Bild und forderten den Preisrichtern alles ab. Den Ia-Preis sicherte sich Amelie v. Vagabunt aus der Zucht von Maria Lautem, Nittel-Köllig vor BRA Cleve v. Rural von Bernd Thielen, Waldweiler auf Ib und Fiona v. Vittoz von Markus Arf, Bad Breisig auf Ic. Mila v. Grimaldi aus der Zucht Liane Forst, Eschbach und Sunday Pp v. Romeo Z Bo Pp von Günther Eckertz, Scheidchen folgten auf den Plätzen. Alle Kühe konnten mit modernem Zuchttyp überzeugen und präsentierten hervorragende Kälber bei Fuß. Unterschiede in Entwicklung und Qualität der Rasse  gaben bei der Rangierung den Ausschlag. Amelie wiederholte ihren Erfolg aus 2017 und sicherte sich auch den Titel des Rassesiegers der älteren Charolaistiere.

 Eine Augenweide präsentierte sich bei den Charolaisrindern. Beide Färsen kommen aus dem Bestand Thomas Bräuer, Wied und sind Vollschwestern aus zwei aufeinanderfolgenden Jahren. Rose Pp und Roxi Pp beides Töchter des Bullen Dukat Pp und der Kuh Rosetta sind in puncto Ausgeglichenheit und Qualität nicht zu überbieten. Hier fällten die Preisrichter eine enge Entscheidung zu Gunsten der älteren Rose Pp. Beide Rinder versprechen kapitale und produktive Mutterkühe zu werden.

Zum Abschluss des Fleischrinderwettbewerbs stellte Günther Eckertz, Scheidchen die Bullen Heavy-Mati pp* und Heavy-Mali Pp* vor. Die beiden Bullen sind gut entwickelt mit ansprechenden Tageszunahmen und ohne Fehler im Skelett. Der ältere Heavy Mati pp* erhielt den Ia-Preis vor seinem Stallgefährten, weil er etwas mehr Entwicklung und Substanz zeigte. Bei der absschliessenden Wahl des Rassesiegers der jüngeren Charolaistiere erhielt die Färse Rose Pp den Siegerpreis vor Heavy Mati pp* zugesprochen.

Allen Züchtern sei an dieser Stelle Lob und Anerkennung für die hervorragende Präsentation ausgesprochen. Der große Aufwand, der mit der Herrichtung der Tiere verbunden ist, wird durch das große Interesse, das die Fleischrinderzucht auch in diesem Jahr in Fließem wieder erfahren durfte, gewürdigt. Ein herzlicher Glückwunsch allen Siegern und Platzierten. Die ausgestellten Tiere lassen kaum Wünsche offen. Je größer die angebotene Vielfalt ist, umso mehr Publikum können wir für die Fleischrinderzucht interessieren. Ein besonderer Dank gilt wie immer allen, die durch finanzielle Unterstützung, durch das Stiften von Ehrenpreisen oder durch persönlichen Einsatz zum Gelingen der Veranstaltung beitragen.

 

Kleine Wiederkäuer und Kleintiere

Im Anschluss an die Fleischrinderschau wurden im Ring die kleinen Wiederkäuer präsentiert. Es gab Burenziegen und Walliser Schwarzhalsziegen zu bestaunen. Arno Grün aus Gransdorf präsentierte sehr rassetypische Tiere mit schönen Lämmern, die die Hauptattraktion für die kleinen Besucher des Beda-Marktes darstellten. Die Walliser Schwarzhalsziegen zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass die vordere Körperhälfte schwarz oder kupferfarben und die hintere Körperhälfte weiß gekennzeichnet ist. Die Burenziegen sind ursprünglich eine Rasse aus Südafrika. Dabei handelt es sich um mittel- bis großrahmige gehörnte Fleischziegen mit gut bemuskelten Körperpartien. Sie sind kurzhaarig weiß mit einem rotbraunen Kopf. Familie Tölkes bot außerdem verschiedene Schafwollprodukte zum Verkauf an.

Wunderschöne Kaninchen-und Geflügelrassen durften die Besucher dank der Ausstellung des Kaninchenzuchtvereins RN 7 Südeifel e.V. und des Geflügelzuchtvereins Trier und Umgebung e.V. bestaunen. 10 Kaninchenrassen von der Riesenschecke, über Lohkaninchen, Zwergschecke, Deutsche Kleinwidder, Deutsche Widder, Rheinische Schecken, Schwarzgrannen, Kleinrex bis hin zu Burgunder konnten bewundert werden. Auch beim Rassegeflügel waren vom Vorwerkhuhn, über Zwerg Holländer bis hin zum Zwerg Wyandotten die unterschiedlichsten Rassen vertreten.

Bambinowettbewerb 2019

Auch die Kleinsten zeigten wieder Ihr Können. Der Bambinowettbewerb gehört mittlerweile zur Tradition des Beda-Marktes und findet jedes Jahr großen Zuspruch, sowohl bei den Kindern, als auch bei den Eltern und Zuschauern.

Im Stall herrschte bereits morgens große Aufregung bei den kleinen Teilnehmern und alle waren gespannt bis es endlich los ging. In fünf Klassen konnten 25 Teilnehmer im Alter zwischen 4 und 13 Jahren Ihr Können unter Beweis stellen. Die diesjährige Preisrichterin war Janine Vogler aus Nüsttal in Hessen.

In der ersten Klasse starteten die jüngsten Teilnehmer des Bambinowettbewerbes. In dieser Klasse siegte Joleen Römer aus Endlichhofen vor Lea Hoffmann aus Kopp. Beide führten Ihre jungen Kälber sehr souverän vor und konnten mit großem Wissen über Ihr Kalb und dessen Fütterung und Haltung beeindrucken. In der zweiten Klasse setzte sich Joel Römer vor den drei zweitplatzierten Anton Kockelmann, Paul Weier und Ricarda Hamper durch. In dieser Klasse konnte man bereits die gesammelten Vorführerfahrungen aus dem letzten Jahr erkennen. In der dritten Klasse erzielte Lara Krause aus Hohenleimbach den ersten Platz vor Hannah Kockelmann aus Lichtenborn. Beide Teilnehmerinnen haben bereits Vorführerfahrungen und hielten Augenkontakt zur Preisrichterin und wussten Ihr Kalb korrekt aufzustellen. Die vierte Klasse entschied Roman Hamper aus Lahr vor seinem Bruder Christoff Hamper aus Lahr für sich. Die Preisrichterin lobte, wie gut die Jungzüchter auf Ihre Anweisungen eingehen und dabei immer noch Ihre Tiere im Auge behielten. Anschließend folgte Klasse fünf in der ausschließlich Fleischrinderrassen von den Bambinos vorgeführt wurden. Maren Loscheider aus Hütterscheid setzte sich mit Ihrem Glanrind in dieser Klasse durch. Sie bildete mit Ihrem sehr ruhigen Jungrind ein harmonisches Gespann und konnte somit die Preisrichterin beeindrucken. Johannes Pitsch aus Bruch belegte mit seinem Highland-Jungbullen den zweiten Platz in dieser Klasse.

Die Preisrichterin war sehr beeindruckt, wie souverän die 25 Teilnehmer des Bambino-Wettbewerbes Ihre Kälber im Ring präsentierten. Es war schön zu sehen, mit wie viel Elan und Motivation die Kinder Ihre Kälber im Vorfeld vorbereiteten und anschließend vorführten. Weiter so!

Zeitgleich zum Bambinowettbewerb fand der Tierbeurteilungswettbewerb der Jungzüchter statt. Dabei wurden zwei Färsen von der Auktion vom Vortag bereit gestellt, sodass die Jungzüchter Ihre Beurteilung an diesen vornehmen konnten. Im Tierbeurteilungswettbewerb erzielte Katharina Honert aus Rheinbach mit einer sehr guten Leistung den ersten Platz. Luisa Hein aus Fisch und Anna Lorenz aus Niederkostenz belegten den zweiten und dritten Platz. Für diese Leistungen erhielten Sie einen Spermagutschein der Rinder-Union-West eG.

Im Anschluss fand der Vorführwettbewerb der Jungzüchter über 13 Jahre statt. Die Teilnehmer bekamen Färsen aus der Auktion vom Vortag zugelost und führten demnach völlig fremde Tiere vor. Alle Teilnehmer zeigten professionelles Vorführtalent, obwohl die Tiere sehr unterschiedliches Temperament aufwiesen und die Teilnehmer mit den Tieren im Vorfeld nicht üben konnten. In der Vorführklasse setzte sich Felix Krause aus Hohenleimbach vor Marek Bange aus Seibersbach durch.

Die Preise für den Bambinowettbewerb, den Tierbeurteilungs- und Vorführwettbewerb wurden gesponsert von den beiden Molkereien Arla und Hochwald, Lely, RUW, Fleischrinderherdbuch, Schaumann und Herrn Schaal.

Es ist toll, dass auch der Nachwuchs züchterisch aktiv ist und wir freuen uns euch auch im nächsten Jahr im Rahmen der Bambino-, Tierbeurteilungs- und Vorführwettbewerbe begrüßen zu dürfen. Ein großes Dankeschön geht auch an die Eltern, die Ihre Kinder unterstützen an solchen Wettbewerben teilzunehmen.

Richtergebnisse Fleischrinder >>>

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Gertrud Werner, Christiane Reif Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz

 

 

Kammerpräsident

© DBT/Simone M. Neumann

Ökonomierat Norbert Schindler

Pressekontakt

Heiko Schmitt
Tel.: 0671 793-1177
Email: heiko.schmitt(at)lwk-rlp.de 

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