| Jahresempfang der rheinland-pfälzischen Wirtschaft

Über 2000 Gäste hörten Jean-Claude Juncker zu

Der Jahresempfang der Wirtschaft zog zahlreiche illustre Gäste in die Rheingoldhalle nach Mainz. Auch die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz war wieder dabei.
Gute Laune bei den Weinlieferanten des Empfangs (von links): Markus und Andrea Schwaab vom gleichnamigen Weingut aus Kirrweiler, Vize-Präsident Ökonomierat Eberhard Hartelt, die rheinhessische Weinkönigin Kathrin Knierim sowie Thomas und Svenja Leib vom Weingut Spies aus Dittelsheim-Hessloch.
Vize-Präsident Hartelt im Gespräch mit Jean-Claude Juncker.
Beeindruckende Kulisse in der Mainzer Rheingold-Halle.

Der Jahresempfang der rheinland-pfälzischen Wirtschaft in Mainz: Wenn die Kammern im Bundesland zum Jahresempfang einladen, ist das ein Ereignis ersten Ranges. Gäste wie Angela Merkel, Friedrich Merz, Olaf Scholz oder, wie in diesem Jahr, Jean-Claude Juncker unterstreichen den hohen Stellenwert dieses Empfangs. Regelmäßig ausgebucht mit über 2.000 Gästen, werden dort auch Weine genossen, die bei der Landesweinprämierung der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz mit Gold ausgezeichnet wurden.

“Stargast” Jean-Claude Juncker, ehemaliger Präsident der EU-Kommission, richtete in seiner Rede den Blick auf das europäische Selbstbewusstsein: “Wir brauchen kein Einheitseuropa, sondern eine Gemeinschaft selbstbewusster, einheitlich agierender Staaten”, forderte er und wies auf die Erfolge der Gemeinschaft hin. Das Klischee der immer weiter zunehmenden Bürokratisierung durch die EU-Institutionen wies er zurück: “Es sind die Staaten selbst, die auf die Einhaltung zahlreicher Sonderregelungen bestehen”, sagte Juncker und stellte unter großem Applaus fest: “Der Mittelstand ist das wirtschaftliche Rückgrat von Rheinland-Pfalz, Deutschland und weiten Teilen Europas.”

Den Vorempfang konnte Vize-Präsident Ökonomierat Eberhard Hartelt zu einem kurzen Austausch mit Jean-Claude Juncker nutzen.

Zum Jahresempfang:

Der Jahresempfang der Wirtschaft findet vor der Publikumskulisse von mehreren Tausend mittelständischen Unternehmern und Freiberuflern statt. Allein die Zahl von 15 gastgebenden Institutionen führt dazu, dass die Kammern eine Interessenvertretung des Mittelstandes von beeindruckendem Gewicht formieren.

Hier werden Dialogpartner aus der Politik mit den Fragen konfrontiert, die mittelständischen Unternehmern unter den Nägeln brennen: Was ist die Ursache für die Sorgen und Nöte in den Betrieben? Was braucht die Wirtschaft, um wettbewerbsfähig zu bleiben? Wie können sich Unternehmer gesellschaftspolitisch einbringen?

Gerade das gibt der Mainzer Großveranstaltung die Qualität und verleiht ihr die bundesweite Beachtung:
Der Jahresempfang der Wirtschaft ist Ausdruck des unternehmerischen Selbstbewusstseins und der Dialogfähigkeit des Mittelstandes.

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