| Landwirtschafts- und Weinbaugipfel

Hartelt: "Mehr Vertrauen und weniger Bürokratie bei der Hofnachfolge"

Die EU-Abgeordnete Christine Schneider hatte zum „Landwirtschafts- und Weinbaugipfel“ nach Burrweiler (Kreis Südliche Weinstraße) eingeladen, an dem auch Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer teilnahm. Thema war die Situation des Weinbaus, der in ganz Europa unter Druck steht.
Das Podium (von links): Moderatorin EU-Abgeordnete Christine Schneider, Vize-Präsident Eberhard Hartelt, Landtagsabgeordneter Gordon Schnieder, Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer, Deutscher Weinbaupräsident Klaus Schneider, Bundestagsabgeordneter Johannes Steiniger und DWI-Geschäftsführerin Melanie Broyé-Engelkes.

Dabei wurde auch der Aspekt der Betriebsnachfolge unter die Lupe genommen. Ökonomierat Eberhard Hartelt, Vize-Präsident der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz und Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Pfalz Süd e.V., nahm an der Podiumsdiskussion teil und äußerte sich zum Thema Hofnachfolge: „Ich möchte hier vor allem den Blick auf unsere Landjugend lenken, die in hervorragender Weise junge Menschen für das Engagement in der Landwirtschaft motiviert. Die jungen Winzer und Landwirte sind durch ihre umfassende Ausbildung und ihre Motivation in der Lage, Höfe und Betriebe zu übernehmen und nachhaltig zu bewirtschaften. Doch dazu brauchen sie Unterstützung, mehr Vertrauen von staatlicher Seite und weniger Misstrauen und Kontrolle. Die gesetzlichen Vorgaben und bürokratischen Hürden schrecken viele potenzielle Hofnachfolger ab. Da muss es dem Nachwuchs wirklich einfacher gemacht werden", forderte Hartelt.

Weitere Podiumsteilnehmende waren neben der Gastgeberin und Moderatorin Christine Schneider der CDU-Spitzenkandidat für die Landtagswahl Gordon Schnieder, Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer, der Deutsche Weinbaupräsident Klaus Schneider, Bundestagsabgeordneter Johannes Steiniger und DWI-Geschäftsführerin Melanie Broyé-Engelkes.

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