Mit EU-, Bundes- und Landesmitteln geförderte Projekte der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz

Die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz erhält im Rahmen des vom Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau verwalteten rheinland-pfälzischen Entwicklungsprogramms „Umweltmaßnahmen, Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft, Ernährung“ (EULLE) durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) kofinanziert durch das Land und den Bund im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) eine Förderung für folgende Leistungen:

Beratungsleistungen für landwirtschaftliche Betriebe

Die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz ist größter Beratungsdienstleister im Land und bietet als einzige Organisation kompetente Beratung in allen geförderten Fachbereichen an. Innerhalb der sechs Fachbereiche

  • Tierhaltung,
  • Acker- und Pflanzenbau,
  • Gartenbau und Sonderkulturen,
  • Weinbau
  • ökologischer Land- und Weinbau und
  • Diversifizierung

gibt es jeweils sechs Beratungsleistungen, die unabhängig voneinander, aber auch in Kombination, gebucht werden können. Jede dieser Beratungsleistungen kann mit 100 Prozent ihrer Nettokosten bis maximal  1.500 Euro pro Beratungsleistung gefördert werden. 

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Tierwohl - durch innovatives Fütterungskonzept beim Schwein

Projekt: Europäische Innovationspartnerschaft Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit (EIP Agri)

Die derzeitige monogastrische Nutztierfütterung und deren Fütterungsstrategien, besonders im Hinblick auf die Verwendung geeigneter Proteinträger und eine adäquate Rohfaserversorgung, sollten überprüft und ein möglichst regionaler und ressourcensparender Anbau von Eiweißpflanzen für die Schweinefütterung untersucht werden. Zudem gilt es die Möglichkeiten der Substitution von importiertem durch heimisch erzeugtes Protein in der Schweinefütterung mittels Praxisversuchen zu erkunden. In diesem Zusammenhang rücken auch Aspekte wie Tierwohl, der Verzicht auf Zusatzstoffe und Gentechnik sowie ein reduzierter Antibiotikaeinsatz in den Vordergrund. Im Ziel soll ein innovatives und praxistaugliches Fütterungskonzept stehen, verbunden mit einer gestärkten regionalen Wertschöpfungskette für tierische Lebensmittel (Anbau,Fütterung,Veredelung).

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Interreg - Grande Région / Großregion

Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit milchviehhaltender Betriebe in der Großregion durch Verbesserung ihrer Eiweißautarkie

Das Projekt zielt auf eine Verbesserung der Eiweißautarkie der einzelnen Milchbetriebe in der Großregion sowie der Großregion als Ganzes, durch die Verbreitung von Maßnahmen und Innovationen, ab.

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Lernort Bauernhof – Lernen an einem besonderen Ort

Landwirtschaft entdecken, erleben und begreifen – dazu haben landwirtschaftliche Betriebe spezielle pädagogische Angebote auf ihren Betrieben entwickelt.
Schülerinnen und Schüler erhalten Einblicke in moderne Landwirtschaft und erfahren, woher unsere Lebensmittel kommen und wie sie erzeugt werden. Das Besondere an diesem Ansatz ist, dass landwirtschaftliche Betriebe als außerschulische Lernorte aktiv werden. Die Schülerinnen und Schüler verlassen ihre Klassenzimmer und lernen, abgestimmt auf die jeweiligen Lehrpläne, auf den Bauernhöfen. So erleben sie die Zusammenhänge von Theorie und Praxis. Die Betriebsleiter/innen sind qualifiziert und bieten pädagogische Lerneinheiten für Schulklassen unterschiedlicher Altersstufen an.
Mit der aktuellen EU-Förderung werden sowohl die  Durchführung der außerschulischen Lernangebote als auch Weiterbildungen für Lehrkräfte und Betriebsleiter/innen unterstützt. 

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Passgenaue Besetzung von Ausbildungsplätzen sowie bei der Integration von ausländischen Fachkräften

Betrieb und Jugendliche müssen zueinander passen! Unsere Beraterinnen helfen dabei, Ausbildungsplätze passend zu besetzen.

Das Programm „Passgenaue Besetzung - Unterstützung von KMU bei der passgenauen Besetzung von Ausbildungsplätzen sowie bei der Integration von ausländischen Fachkräften“ wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. Der Europäische Sozialfonds (ESF) ist das wichtigste Instrument der Europäischen Union zur Förderung der Beschäftigung in Europa. Mit Hilfe dieses Programms sollen kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Sicherung ihres zukünftigen Fachkräftebedarfs unterstützt werden. Die Landwirtschaftskammer hat zwei Beraterinnen für das Projekt eingestellt.

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Rheinland-Pfalz

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