Wildschadenregulierung und Düngeverordnung – ständige Herausforderungen für die Landwirtschaft?

Die Mitglieder des Ausschusses für Grünland der Landwirtschaftskammer kamen vor kurzem zur Frühjahrsitzung zusammen. Im Mittelpunkt standen Themen zum Wildschaden.

Zu den rechtlichen Rahmenbedingungen informierte Nina Weil, Justiziarin der Landwirtschaftskammer.  Christoph Hildebrand, Landesjagdverband Rheinland-Pfalz, hielt einen Vortrag über die gemeinsamen Interessen der Bauern und Jäger bei der Vermeidung und Regulierung von Wildschaden. Vom Dienstleistungszentrum-Ländlicher-Raum Eifel, Bitburg, war Raimund Fisch gekommen, der zu der monetären Anpassung der Schadenswerte bei Wildschaden in Grünland und Ackerbau referierte. Zur neuen Düngeverordnung informierte zum einen Gisela Horix aus dem Landwirtschaftsministerium, Mainz, die auf das neue Düngegesetz und der daraus folgenden Änderungen bei der Düngung einging. Zum andern Heinz Vogelgesang aus demselben Haus, der über die Fördermöglichkeiten bei Güllelager, -abdeckungen, Ausbringtechnik und Technik für Mineraldünger und Pflanzenschutz referierte. 

Der Vorsitzende Alfons Göbel begrüßte eine große Zahl von Mitgliedern und Gästen. Ein besonderer Gruß galt den Personen, die einen Vortrag hielten. Er bedankte sich bei ihnen dafür, dass sie sich heute zeitgenommen haben, um die Teilnehmer zu informieren. Von der Kammerspitze konnte er den Vizepräsidenten Ökonomierat Heribert Metternich und den Direktor Alfons Schnabel begrüßen. Besonders freute er sich, dass er Herrmann Biersbach aus Lutzerath als „Pionier“ der Wildscha-densregulierung und Dr. Christian Koch, Versuchsgut Neumühle, sowie Herrn Dr. Fritsch vom DLR Bad Kreuznach begrüßen konnte. Der Kreisvorsitzende des Bauern- und Winzerverbandes Daun, Marco Weber bereicherte den Teilnehmerkreis; auch ihn begrüßte Göbel herzlich.

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