Gartenbau mit großer Leistung in der Ausbildung

Mitgliederversammlung des Landesverbands Gartenbau in Bingen.

Faire Wettbewerbsbedingungen sind ein Dauerthema der nationalen und vor allem der europäischen Politik und auch bei den Gartenbaubetrieben in Rheinland-Pfalz, sagte der Vizepräsident derr Landwirtschaftskammer Heribert Metternich bei der Mitgliederversammlung des Landesverbands Gartenbau in Bingen. Aktuell seien in der politischen Diskussion der Mindestlohn, die Energiewende, die Pflanzenschutzzulassung oder auch die Düngeverordnung Thermen, die den Gartenbau und die hier angesiedelten Betriebe unmittelbar betreffen. In allen Punkten steckt nicht nur, aber ganz besonders für die Gartenbaubetriebe, die Gefahr von massiven Kostensteigerungen. Kosten, die kaum oder gar nicht an den Markt, sprich an den Kunden und Verbraucher, weitergegeben werden können und daher schnell die betriebliche Substanz bedrohen können.

Als traditionell große Leistung des Gartenbaus betonte Metternich die Ausbildung des beruflichen Nachwuchs‘. 2015 zählte die Kammer  776 Absolventen in den Grünen Berufen, davon 169 Gärtner und 50 Werker im Gartenbau. Aktuell werden 1.772 Auszubildende in den Grünen Berufen verzeichnet,  davon 463 in den sieben Fachbereichen des Gartenbaus   und 118 in der Helfererausbildung (Gartenbau). Im vergangenen Jahr wurden   713 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen  (Vorjahr: 682), davon 183 Gärtner (Vorjahr: 196) und 56 Helfer im Gartenbau (Vorjahr 59).

Zusammen mit den Ausbildungsbetrieben und den DLRs leiste die Landwirtschaftskammer qualifizierte und zukunftssichere Ausbildung. Wenn die bestehenden Ausbildungspotenziale stärker für Flüchtlinge und Migranten genutzt werden sollen, so Metternich, gelte es die gesetzlichen Rahmenbedingungen zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen.

 

Nachfolgend ausführlicher Bericht des Landesverbands Gartenbau zum Download.

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