Angeregter Austausch beim Ortsbesuch des Bischofs Ackermann

„Landpartie mit Bischof Dr. Stephan Ackermann“: Eine neugierige Reisegruppe um den Trierer Bischof machte Station bei LWK-Mitarbeiter Johannes Maur in Mertloch, Kreis Mayen-Koblenz.

Die Reise wurde organisiert von der Katholischen Landvolkbewegung im Bistum Trier e.V. Johannes Maur ist Mitarbeiter im Referat Raumordnung, Regionalplanung und Naturschutz und betreibt seinen Hof im Nebenerwerb. „Wir haben die Sauenhaltung erst kürzlich aufgegeben, es hat sich nicht gerechnet“, berichtete Maur. Es war eines von zahlreichen landwirtschaftlichen Themen, die die Runde diskutierte: Wie können Landwirte auskömmlich wirtschaften und gleichzeitig Natur und Umwelt schützen? Steigende Pachtpreise und das Bewusstsein für regionale Nahrungsmittel waren weitere Stichworte in der Diskussion. Der Bischof versprach, die beiden Themen Pachtpreise und Regionalität mitzunehmen und zu prüfen, allerdings „mit Pachtpreisen rette ich kein Kirchendach“, sagte Bischof Ackermann und verdeutlichte so den eher geringen Stellenwert der Pachtpreise im Kirchenhaushalt. Außerdem wolle er überprüfen, wie es denn um die Regionalität in den Einrichtungen des Bistums Trier bestellt sei: „Wo kommen die Lebensmittel her, die wir in unseren Einrichtungen verwenden? Da möchte ich mal genauer hinschauen.“ Nach rund zweieinhalb Stunden angeregtem Austausch bedankte sich die Reisegruppe bei Gastgeber Johannes Maur und zog weiter zum Diskussionsabend in Münstermaifeld.

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