Mit Wein Glück und Lebensfreude vermitteln

Weingut, Wohnen, Vinothek – das sind die drei Schlagworte, mit denen sich das Weingut BREMM – Keltenhof in Zell an der Mosel selbst beschreibt. Das Weingut steht nicht nur bei der Aufzählung an erster Stelle. Seit Marco Bremm in das Familienunternehmen eingestiegen ist, liegt der Fokus eindeutig auf dem An- und Ausbau der Weine. „Wir arbeiten absolut qualitätsorientiert und möchten das Beste aus unseren Trauben herausholen“, beschreibt der 37-Jährige seine Philosophie.

Schon als kleiner Junge geht Marco gerne mit in die Weinberge. Damals ist Papa Lothar jedoch in erster Linie als Kommissionär tätig. Das Weingut umfasst lediglich drei Hektar Rebfläche. Nach seiner Lehre zum Industriekaufmann wird Marco Bremm schnell klar: „Ein Arbeitsleben im Büro ist nichts für mich. Ich möchte in und mit der Natur arbeiten.“ Und so studiert er nach dem Fachabitur an der Hochschule in Geisenheim und schließt als Diplom Ingenieur für Weinbau und Oenologie ab. 2009 steigt Marco Bremm in den Familienbetrieb ein. Vor drei Jahren gründet er gemeinsam mit Vater Lothar eine GbR. Seither hat sich viel getan. Nicht nur die Rebfläche hat sich mit nun neun Hektar erheblich vergrößert. Auf dem Keltenhof werden neue Vermarktungswege eingeschlagen und beim Ausbau der Weine experimentiert. „Ich lasse unsere Weißweine zum Beispiel gerne schon mal spontan vergären oder lege sie ins Holzfass“, sagt Marco Bremm. Anfangs ist sein Vater eher skeptisch. „Aber das Vertrauen ist mit der Zeit gewachsen. Mittlerweile mache ich den Keller komplett alleine.“
Marco Bremm bringt eine große Leidenschaft für den Beruf mit. Diese überträgt sich auf seine Weine, die man unter anderem in der eigenen Vinothek in der Altstadt von Zell  probieren und kaufen kann. „Unsere Intention dahinter ist es, Menschen zusammenzubringen und Glück und Lebensfreude zu vermitteln. Denn jeder Schluck Wein ist ein kleines Stück vom Glück und damit pure Lebensfreude“, ist Marco Bremm überzeugt. Dass die Weinliebhaber hier die Produkte beim und vor allem mit dem Winzer erleben können, bezeichnet er als Win-win-Situtation. „Es ist für den Erzeuger und den Konsumenten lohnend, sich persönlich kennenzulernen.“

Jeder Wein ein Unikat und doch moseltypisch
Dies ist auch auf dem Weinforum in Trier sowie auf den Weinfesten der Region möglich. Die WeinKulturNacht in Zell am letzten April-Wochenende ist genauso eine Gelegenheit auf die Bremms und ihre Produkte zu treffen wie das Event „Wine Times – Zeit für junge Weine“. Letzteres – eine Weinprobe mit korrespondierendem Essen und musikalischer Begleitung am ersten Wochenende im Juli – hat Marco Bremm mit vier weiteren jungen Winzern auf die Beine gestellt.
Mit den Veranstaltungen kommt nach dem Weingut und der Vinothek das dritte Schlagwort, das Wohnen, ins Spiel. In zwei Gästehäusern in Zell-Kaimt und in der Altstadt von Zell bieten die Bremms Ferienwohnungen und Gästezimmer an. „So kann man unsere Weine genießen und gleichzeitig in familiärer Atmosphäre an unserer schönen Mosel Urlaub machen“, sagt Marco Bremm und schwärmt: „Jeder ist ja begeistert von der atemberaubenden Landschaft Neuseelands. Ich war während meines Studiums auch dort und kann das nur bestätigen. Aber die Moselregion ist tatsächlich vergleichbar schön, nur nicht so populär – noch nicht!“  Wer es nicht schafft, der Familie Bremm einen Besuch abzustatten, kann deren Weine auch im Lebensmitteleinzelhandel und im Onlineshop des Weingutes kaufen.
Neben dem Riesling gehören zur Produktpalette des Keltenhofs auch Burgundersorten, Dornfelder und Müller-Thurgau. Jeder Wein – viele davon in unterschiedlichen Wettbewerben ausgezeichnet – ist ein Unikat, aber doch moseltypisch vom Schiefer geprägt. Marco Bremm plant, das Angebot künftig noch zu erweitern. „Ich bin sehr interessiert daran, was im Wein alles steckt und was man wie daraus machen kann. Da gibt es noch viele Ideen“, verrät er. Ein Plan, der bald in die Tat umgesetzt werden soll, ist der Bau eines zentralen Betriebsgebäudes. Zurzeit ist die Produktion über drei Standorte in Zell verteilt. Vor allem die Kellertechnik möchte Marco Bremm dadurch verbessern. „So legen wir im wahrsten Sinne des Wortes den Grundstein, um unsere Weine weiter zu optimieren.“
Weitere Informationen zum Weingut BREMM – Keltenhof finden Interessierte auf der Internetseite www.bremm-keltenhof.de.     

Kammerpräsident

© DBT/Simone M. Neumann

Ökonomierat Norbert Schindler

Pressekontakt

Nadja Winter
E-Mail: nadja.winter(at)lwk-rlp.de 
Tel.: 0671 793-1177

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