Mit Liebe gebackene Kuchen und Torten haben wieder Saison

„Lecker, der Kuchen schmeckt ja wie bei Mama.“ Das ist wohl das schönste Kompliment, das man einem Bäcker oder einer Bäckerin machen kann. Die Betreiber der empfohlenen Hofcafés in Rheinland-Pfalz hören diesen Satz des Öfteren. Kein Wunder: denn hier wird selbstgebacken. Um die Osterzeit beginnt wieder die Hofcafé-Saison.

15 Hofcafés hat die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz (LWK RLP) bisher mit dem Label „Empfohlenes Hofcafé“ ausgezeichnet – 13 in Rheinland-Pfalz und zwei im Saarland. „Wir vergeben das Qualitätszeichen seit Mitte 2017“, informiert Dr. Elisabeth Seemer, Leiterin des Referates Einkommensalternativen der LWK RLP. Während des Winters schließen viele Betreiber ihr Café oder bieten ihre Kuchen nur zu eingeschränkten Öffnungszeiten an. Wenn nun jedoch die Sonne wieder mehr Kraft hat und in der Natur alles sprießt, werden auch die Hofcafés wieder munter. Die Gäste erwartet eine große Auswahl an Klassikern wie Schwarzwälder Kirschtorte und Erdbeerkuchen und neuen Trends wie Cupcakes und Motivtorten. Viele Hofcafés haben zudem einige deftige Speisen im Angebot.

Hochwertige regionale und saisonale Produkte
Vom Westerwald über die Eifel bis nach Kandel in der Pfalz gibt es „Empfohlene Hofcafes“. Jedes von ihnen ist ganz individuell. Der eine Betrieb hat sich auf Torten spezialisiert, der nächste auf Hefekuchen, bei wieder einem anderen steht das Obst im Mittelpunkt der Backwaren. Einmal schlemmt man in einer antiken Scheune, ein anderes Mal sitzt man in einem blühenden Bauerngarten. Hier werden die Kuchen auf Omas Geschirr serviert, dort liegt der Fokus auf einer modernen Aufmachung. „Was aber alle gemeinsam haben ist, dass sie mit qualitativ hochwertigen sowie nach Möglichkeit regionalen und saisonalen Produkten arbeiten“, betont Elisabeth Seemer. Außerdem haben die Gäste stets die Möglichkeit, direkt mit dem Bäcker oder der Bäckerin ins Gespräch zu kommen und vielleicht den einen oder anderen Tipp aus erster Hand zu erhalten.
Um ein „Empfohlenes Hofcafé“ zu werden, müssen bestimmte Standards erfüllt sein. „Zum Beispiel muss die Anbindung an einen aktiven landwirtschaftlichen Betrieb gegeben sein, etwa einen Bauern- oder Winzerhof, einen Garten- oder Obstbaubetrieb. Zudem hat ein Mitglied des Hofes oder der Familie regelmäßig in der Hofgastronomie präsent zu sein. Die Kuchen und Torten müssen regelmäßig selbst gebacken werden, und mindestens ein herzhaftes Gericht soll auf der Speisekarte stehen. Natürlich sind auch Hygienevorschriften einzuhalten“, zählt Seemer einige der Kriterien auf. Die LWK prüft den jeweiligen Betrieb vor der Vergabe des Labels und dann alle drei Jahre aufs Neue.

Wer nun Lust bekommen hat, sich richtig verwöhnen zu lassen, findet die bisher von der LWK RLP empfohlenen Hofcafés in einem Flyer hier auf der Internetseite der Kammer. Wer sich als Betrieb für den Einstieg in die Hofgastronomie interessiert, erhält weitere Informationen von den Beraterinnen der Einkommensalternativen der LWK RLP. Sie sind unter der E-Mail-Adresse ea(at)lwk-rlp.de zu erreichen.

 

 

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© DBT/Simone M. Neumann

Ökonomierat Norbert Schindler

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