Land führt bei Fertigstellung von Rebanlagen in der Umstrukturierung Möglichkeit der Bankbürgschaft ein

Aufgrund eventueller Verzögerungen bei der Fertigstellung von Rebanlagen in der Umstrukturierung führt das Land die Möglichkeit der Bankbürgschaft ein. Wichtig: Rechtzeitig unbefristete Bankbürgschaft beantragen.

Für Antragsteller, die beantragte Umstrukturierungsmaßnahmen nicht bis zum 30. Juni 2020 abgeschlossen haben, ist es notwendig, dass sie rechtzeitig bei ihrer Hausbank eine unbefristete Bankbürgschaft beantragen, damit diese der Kreisverwaltung bis zum 30. Juni 2020 vorliegt.

Damit kann der zu erwartende Zuschuss im September ausgezahlt werden. Diese Bankbürgschaft muss über einen Betrag von 90 % der erwarteten Beihilfe ausgestellt sein. Eine Mitteilung über die genaue Höhe der vorzulegenden Bürgschaft erhält jeder Antragsteller mit dem Vordruck der Fertigstellungsmeldung. In der Regel dürfte die Beantragung dieser Bankbürgschaft unproblematisch sein. Gegebenenfalls wird sich die Hausbank eine Abtretung unterschreiben lassen, so dass dann der Antragsteller erst ab dem Zeitpunkt der Ablösung frei über den Beihilfebetrag verfügen kann.

Die Bankbürgschaft ist gegenüber der Bewilligungsstelle, d.h. der Kreisverwaltung, zu erbringen. Für den Fall, dass eine notwendige Bankbürgschaft nicht vorgelegt wird, kann der Förderbetrag erst im darauf folgenden EU-Haushaltsjahr nach erfolgreicher Vor-Ort-Kontrolle ausgezahlt werden.“

Kammerpräsident

© DBT/Simone M. Neumann

Ökonomierat Norbert Schindler

Pressekontakt

Heiko Schmitt
Tel.: 0671 793-1177
Email: heiko.schmitt(at)lwk-rlp.de 

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