Garantieerklärung nicht unterschreiben

Kammer rät Schweinerhaltern evtl. geforderte Unbedenklichkeitsbescheinigung nicht zu unterschreiben.

Seit Montag, dem 04. März 2013, haben einige Schlachtunternehmen auch in Rheinland-Pfalz von Ihren Lieferanten, sprich den Landwirten sogenannte Unbedenklichkeitsbescheinigungen bzw. Zusatzerklärungen zur Standarderklärung verlangt. Dazu kursieren auch Mustervordrucke.

Die Bauernverbände und auch die Landwirtschaftskammer raten dringend - wie auch anlässlich der Dioxinfälle geschehen - von der Unterzeichnung solcher möglicherweise weitreichenden Garantieerklärungen ab. Allenfalls können Landwirte Bescheinigungen, die Futtermittellieferanten ihnen gegenüber ausgehändigt haben, weiterreichen. In diesem Sinne wurden bereits bereits per Schweine-Info die diese Info beziehenden Schweinehalter informiert. Auch der Verband der Fleischwirtschaft (VdF) sieht mit der Aufhebung der Sperren seit gestern keine Notwendigkeit mehr, dass solche Erklärungen geliefert werden müssten.

Kammerpräsident

© DBT/Simone M. Neumann

Ökonomierat Norbert Schindler

Pressekontakt

Heiko Schmitt
Tel.: 0671 793-1177
Email: heiko.schmitt(at)lwk-rlp.de 

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