Die Wirtschaftlichkeit der Mähdruschfrüchte 2016

Die im Herbst ausgesäten Kulturen sind gut über den Winter gekommen. Beim Getreide gab es so gut wie keine Auswinterungsschäden durch Kahlfröste.

Der milde Winter brachte auch genügend Niederschläge mit sich, sodass die Wasserkapazität der Ackerkrumme gut gefüllt ist. Ein kühler März mit längeren Gutwetterperioden ermöglichte eine rechtzeitige Saat der Sommerungen wie Sommerweizen,- gerste, Hafer, Bohnen und Erbsen. In den Frühen Lange ist die Bestellung abgeschlossen, dagegen in den Höhenlagen im vollen Gange. Bis Ende des Monats wird auch der Mais im Boden sein und keimen. 

Wenn die Bestell- und Pflegearbeiten weitgehend erledigt sind, ist es naheliegend sich Gedanken zu machen, welcher wirtschaftlicher Erfolg sich abzeichnet. Welche Mengen und Qualitäten wachsen auf den Feldern heran? Wie entwickeln sich die Preise? Wie  schneiden die Kulturen im Vergleich miteinander ab? Die ersten Prognosen zu Ernte gehen von einer etwas geringen Menge als im Vorjahr aus.  Allerdings liegt die Ertragserwartung abermals über dem mehrjährigen Schnitt. 

Die Preise liegen derzeit etwa um 25 Prozent unter denen vor einem Jahr. An der Warenterminbörse zeichnet sich eine leichte Preiserholung zum Septembertermin ab. Ob sich dieser Trend fortsetzt oder gar verstärkt ist von der weiteren Entwicklung des Wetters abhängig. 

Legt man die Jahre 2011-2015 der Betrachtung zugrunde, so wurden in Rheinland-Pfalz im Durchschnitt bei den Körnerfrüchten pro Hektar Anbaufläche folgende Erträge erzielt: Winterweizen 7,0 t, Wintergerste 6,2 t, Sommergerste 5,3 t, Winterraps 3,6 t  und Körnermais 9,3 t . 

Die Marktpreise verändern sich fast jeden Tag. Allerdings werden vom Handel Kontraktpreise im Voraus angeboten. Deshalb kann der Ackerbauer auch schon vor der Aussaat Preise sichern, indem er sich vertraglich bindet. Damit erhält er Planungssicherheit. 

 

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© DBT/Simone M. Neumann

Ökonomierat Norbert Schindler

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