Die Mähdrescher sind gestartet

In den südlichen Regionen des Landes hat mit dem Dreschen der Wintergerste die diesjährige Getreideernte begonnen.

Das trockene und sonnige Wetter hatte zuletzt den Reifeprozess beschleunigt und ermöglicht in diesen Tagen ein trockenes Einbringen der Ernte. Im Terminkalender der Bauern stehen nach der Wintergerste Roggen und Brotweizen an. Die Sommer- oder Braugerste, die wegen des langen Winters in diesem Jahr relativ spät ausgesät wurde, dürfte Anfang August erntereif sein.

Die Landwirtschaftskammer erwartet in diesem Jahr eine gute Getreideernte. Im Winter hatte bei tiefen Temperaturen meist eine Schneedecke die Jungpflanzen geschützt. Die kühlen und niederschlagsreichen Frühlingsmonate hatten dann für beste Vegetationsbedingungen gesorgt, so dass sich die Getreidefelder zum Erntestart mit sehr dichten Beständen präsentieren. Beim Winterweizen etwa stehen zwischen 700 und 750 Halme auf einem Quadratmeter – ein ausgesprochener Spitzenwert. Entsprechend optimistisch sind in diesem Jahr die Ernteprognosen, während die Erzeugerpreise eine negative Tendenz zeigen und etwa beim Brotweizen derzeit mit rd. 190 Euro je Tonne unter den Vorjahreswerten liegen.

Kammerpräsident

© DBT/Simone M. Neumann

Ökonomierat Norbert Schindler

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Heiko Schmitt
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