Beda-Markt 2012 - mit Spannung erwartet

Das kommende Wochenende des Beda-Marktes wirft auch in diesem Jahr wieder seine Schatten voraus. Neben der RUW-Färsenschau, die im zweijährigen Rhythmus in Bitburg stattfindet, wird das umfangreiche Programm den Besuchern wieder Abwechslung und Information in großer Fülle bieten. Ganz besonders der Sonntag lässt diesbezüglich kaum Wünsche offen.

Jungzüchterwettbewerbe auf dem Beda-Markt

Vielseitigkeit ist am Wochenende des Beda-Marktes Trumpf. Dazu gehören als feste Bestandteile des Programms die Wettbewerbe der jungen Züchter. Am Samstag 17.03.2012 geht es los mit der Tierbeurteilung. Der Wettbewerb ist für die Zeit von 10.00 Uhr bis 10.30 Uhr angesetzt. Es können interessierte Jugendliche und Mitglieder von Jungzüchterclubs - nicht älter als 25 Jahre - mitmachen.

Zwei Kühe sind nach dem System der linearen Beschreibung sowie in Milchcharakter, Körper, Fundament und Euter zu bewerten. Außerdem ist wieder eine Klasse der Färsenschau zu richten. Um rechtzeitiges Erscheinen wird gebeten, damit die Färsenschau pünktlich beginnen kann.

Vorführwettbewerb Bambinos

Auch in diesem Jahr haben sich wieder zahlreiche Teilnehmer im Alter von 5 bis 15 Jahre für den Bambinowettbewerb gemeldet. Der Züchternachwuchs bereitet sich in den Wochen vor der Veranstaltung intensiv auf seine Aufgaben vor, um am Veranstaltungstag das ausgewählte Kalb oder Jungtier sachgerecht vorzuführen und aufzustellen. Der Bambinowettbewerb ist ein Programmhighlight und vorgesehen für Sonntag 18.03.2012 ab etwa 12.30 Uhr. Ein einmaliges Bild wird sich dann bei der Siegerehrung bieten, wenn alle Teilnehmer mit ihren Vierbeinern im Vorführring Aufstellung nehmen.

Fleischrinderschau am Sonntag

Die Fleischrinderschau am Sonntag des BEDA-Marktes wird von den Fleischrinderzüchtern aus Rheinland-Pfalz zur Präsentation ihrer hervorragenden Tiere genutzt. Vom hohen Niveau der rheinland-pfälzischen Zuchtprodukte kann man sich immer wieder auf regionalen und überregionalen Schauen überzeugen. Sowohl bei den Charolais als auch bei den Limousin kommen in Bitburg schauerfahrene und prämierte Vertreter der Rassen zur Ausstellung.

Die Rasse Galloway gehört seit Jahren mit einer kleinen Kollektion zum festen Bestandteil der Veranstaltung, ebenso wie die Schottischen Hochlandrinder, die beide zu den eher extensiv gehaltenen Mutterkuhrassen zu zählen sind. Hereford und Blonde d'Aquitaine sind in Rheinland-Pfalz weniger verbreitet, finden aber in den letzten Jahren vermehrt Zuspruch. In diesem Jahr sind darüber hinaus auch wieder Vertreter der Rassen Angus und Glanrind sowie erstmals Zwergzebu gemeldet, die das bunte Bild der Veranstaltung abrunden.

Die Fleischrinderschau bietet einen Querschnitt über alle Altersklassen. Es werden interessante Bullen, Kühe mit Kalb bei Fuß und Rinder zur Ausstellung kommen. Für Kaufinteressierte besteht die Möglichkeit auf der Stallgasse Kontakte zu knüpfen.

Die Körung der vorgestellten Bullen und die Richtwettbewerbe der Tiere finden am Sonntag von 10.00 Uhr bis etwa 12.30 Uhr statt.

Schaukollektion Fleckvieh

Die Betriebe Helmut & Ralf Backes GbR, Mandern sowie die Willems & Wollscheid GbR, Lampaden zeigen traditionell ausgewählte Fleckviehkühe und -färsen auf dem Beda-Markt. Auch in diesem Jahr können sich die Besucher am Sonntag ein Bild von dieser Zweinutzungsrasse machen, die in den vergangenen Jahren vermehrtes Interesse gefunden hat.

Schafzucht auf hohem Leistungsniveau

Eine Schaukollektion mit verschiedenen Schafrassen gibt einen umfassenden Überblick über die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten und den hohen Leistungsstand in der Schafzucht. Zuchttiere aus Rheinland-Pfalz sind - sowohl auf überregionalen Schauen als auch auf bundesweiten Auktionen - absolute Spitze.

Das Schaf nicht gleich Schaf ist, verdeutlicht eine Rassendemonstration, die Tiere aus verschiedenen Rassegruppen zeigt. Hinsichtlich ihrer unterschiedlichen Anforderungen (Fleisch, Milch, Wolle) haben sich viele Schafrassen im Laufe ihrer langjährigen Entwicklung an die verschiedenen Klima- und Standortbedingungen angepasst. Die sprichwörtliche "Genügsamkeit" mancher Schafrassen in Verbindung mit Anpassungs- und Widerstandsfähigkeit sind wesentliche Kriterien, die dem Schaf neben der Funktion als Fleischlieferant wertvolle Dienste in der Landschaftspflege ermöglichen.

Spezielle Züchtungen bzw. Zuchtrichtungen müssen bodenständig sein, d. h. auf die regionalen Unterschiede wie Höhenlage, Witterung, Niederschläge, Futtergrundlage etc. abgestimmt sein. Am Beispiel der regional vertretenen Schafrassen werden die Einsatzmöglichkeiten dieser Rassen sowie ihre markanten und typischen Kennzeichen verdeutlicht. Bei entsprechender Beteiligung soll erstmals ein Wettbewerb für Mastlämmer angeboten werden.

Kleintiere - Spielkamerad und Streicheltier

Magischer Anziehungspunkt - besonders für die kleinen Besucher der Schau - werden die ausgestellten Kleintiere sein. Die überwiegend im Hobbybereich angesiedelte Kleintierzucht verfolgt andere Grundsätze und legt andere Maßstäbe an die Zuchttiere an. Nicht wirtschaftliche Kriterien, sondern ideelle Aspekte stehen hier im Vordergrund.

Die Zucht von Rassegeflügel und Rassekaninchen ist durch eine enorm hohe Vielzahl von unterschiedlichen Rassen gekennzeichnet. Verschiedene Farbschläge, Gefieder- und Fellqualität sowie Farbpracht, Kennzeichnung und Herkunft sind zusätzliche Kriterien, die in der Kleintierzucht einen hohen Stellenwert haben.

Ein Kaninchenzuchtverein und ein Geflügelzuchtverein aus der Region präsentieren eine breitgefächerte Rassenauswahl und geben Einblick in die Zucht- bzw. Vereinstätigkeit.

Direktvermarkter aus der Region sorgen für das leibliche Wohl. Landwirtschaftliche Organisationen aus dem vor- und nachgelagerten Bereich der landwirtschaftlichen Produktion, Institutionen und Verbände bieten an ihren Informationsständen die Möglichkeit zum intensiven Gedankenaustausch.

Auskünfte zur Veranstaltung in der Auktionshalle sind bei der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz (Telefon: 0651-94907348, Email: gertrud.werner(at)lwk-rlp.de ) erhältlich.

Gertrud Werner, Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz

Kammerpräsident

© DBT/Simone M. Neumann

Ökonomierat Norbert Schindler

Pressekontakt

Heiko Schmitt
Tel.: 0671 793-1177
Email: heiko.schmitt(at)lwk-rlp.de 

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