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Aktuelle Nachrichten

Die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz unterstützt das Projekt Mittelrhein-Riesling Charta, mit dem das Renommee des Weltkulturerbes Mittelrhein als klassische Anbauregion von Rieslingweinen von hoher Qualität und einmaliger Typizität gestärkt werden soll. Die zusammengehörige Identität von Region und Wein soll u.a. in der Kreation dreier Profilweine ihren Ausdruck finden. In wichtiger Funktion arbeitet für die Landwirtschaftskammer Bernhard Praß an dem Projekt. Die Rheinzeitung hat jetzt ausführlich darüber berichtet und freundlicherweise die Genehmigung zum Abdruck des Artikels und des zugehörigen Fotos an dieser Stelle erteilt:

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Im vergangenen Jahr gehörte das Weingut Bungert und Mauer aus dem rheinhessischen Ockenheim zu den besten Betrieben der Landesprämierung für Wein und Sekt und wurde dafür mit dem Großen Staatsehrenpreis des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet. Das Jahr 2012 beginnt für Martina und Matthias Bungert gleich wieder erfolgreich. In Berlin wurden Sie von Landwirtschafts-Staatssekretär Peter Bleser als bester Regent-Erzeuger ausgezeichnet.

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Die Braugerste, die in der Vergangenheit vielfach die Anbauplanung der Betriebe bestimmt und entscheidend zur Sicherung der Einkommen der Landwirte beigetragen hat, ist auf dem besten Weg sich zu einer Nischenkultur zu entwickeln.

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Ein Rückblick auf das Jahr 2011, Informationen zu NIT-NET und eine Diskussion über die Neuausrichtung der Arbeit bestimmte neben der Neuwahl des Vorstands die Tagesordnung der Mitgliederversammlung der Vereinigung der Erzeugergemeinschaften Qualitätsgetreide Rhein-Mosel-Höhen in Laubach.

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Noch liegt die Winterruhe über den Äckern des Landes, doch die Planungen für die Aussaat des kommenden Frühjahrs sind in vollem Gange. Auf etwa 94.500 von insgesamt 402.000 Hektar Ackerflächen werden dann Gerste, Mais, Hafer, Weizen, aber auch Erbsen oder Soja ausgebracht. 75 Prozent der Ackerfläche sind bereits mit Wintergetreide (Weizen, Gerste, Roggen Triticale) eingesät. Was im Jahresverlauf auf den Äckern stehen, das Landschaftsbild bestimmen und im Sommer geerntet wird, darüber entscheidet im Wesentlichen die Wirtschaftlichkeit der jeweiligen Frucht.

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Die Sortenempfehlungen der Landessortenversuche zu den Sommerungen sind veröffentlicht. Die Ackerbauern haben nun die Anbauplanung vorzunehmen, um dann entsprechendes Saatgut einzukaufen, damit rechtzeitig die Bestellung erfolgen kann. Es stellen sich folgende Fragen: Welche Bedeutung haben die Körnerfrüchte, die im Frühjahr gesät werden? Wie hat sich der Anbauumfang in den vergangenen Jahren entwickelt? Wie steht es um die Wirtschaftlichkeit der Früchte untereinander? Bei welcher Kultur wird der Einsatz von Fläche und Arbeit am besten verwertet.

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QR steht für Quick Response, "schnelle Antwort". Der Code besteht aus einer quadratischen Matrix aus schwarzen und weißen Punkten. (Designer Varianten sind möglich, aber wegen der Lesbarkeit eher nicht zu empfehlen.) Dahinter verbirgt sich eine Information, in der Regel der Hinweis auf eine Webadresse. Viele Handys verfügen über eine eingebaute Kamera und eine Code-Reader Software. Der als Mobile-Tagging bezeichnete Prozess wird bei uns immer populärer. Sie scannen den Code und gelangen direkt zur entsprechenden Webseite. Ein lästiges eintippen der Adresse ist nicht nötig.

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Eine der beliebtesten Weinveranstaltungen des Mosellandes fand zum 20. Mal in Trier statt: Beim Weinforum Mosel standen 193 Weine und Winzersekte von rund 125 Weinbaubetrieben des gesamten Anbaugebietes -­ von der Obermosel über Saar, Ruwer und Mittelmosel bis zur Terrassenmosel - in den römischen Thermen zur Probe bereit. Mehr als 2.000 Besucher, darunter Gäste aus Nordrhein-Westfalen, Hessen und Bayern, genossen die besondere Weinprobe im einzigartigen antiken Ambiente unter dem Trier Viehmarkt. Neben vielen Stammgästen nutzten viele neue Besucher die Gelegenheit, Rebsorten und Weinstile der Region kennenzulernen. Für Weinfreunde und Fachbesucher aus Gastronomie und Handel bietet das Weinforum die Gelegenheit, interessante Weine auch unbekannter Erzeuger zu entdecken.

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Bei der Rebsortenverteilung ist in den rheinland-pfälzischen Weinbergen wie­der Normalität eingekehrt. Nachdem die starke Nachfrage in den 1990er Jahren einen regel­rechten Rotweinboom ausgelöst hatte, der eine erhebliche Steigerung des Anteils roter Reb­sorten im Anbau auslöste, zeigt die Statistik seit 2005 wieder eine verstärkte Zunahme der Weißen. Mit Ausnahme der traditionellen Rotweinregion Ahr wurden nach Erhebungen der Landwirtschaftskammer auch in diesem Jahr in allen Anbaugebieten deutlich mehr weiße Rebsorten neu angepflanzt.

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Kammerpräsident

© DBT/Simone M. Neumann

Ökonomierat Norbert Schindler

Pressekontakt

Heiko Schmitt
Tel.: 0671 793-1177
Email: heiko.schmitt(at)lwk-rlp.de 

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