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Markt - und Preisinformation

gültig vom  16.05.2012 - 23.05.2012

Erarbeitet und zusammengestellt vom Marktreferat der Landwirtschaftskammer Rheinland - Pfalz, Bad Kreuznach
Preise und Termine ohne Gewähr !



Schlachtrinder

Jungbullen Hdlk R3

Das Fleischabsatzgeschäft am regionalen Schlachtschweinemarkt verläuft stetig; Erzeugerangebot bei Kühen rückläufig, ansonsten bedarfsdeckend; Auszahlungspreise weiter stabil.


Schlachtschweine

Schlachtschweine Hdkl E

Nach der Preiskorrektur in der Vorwoche präsentiert sich der Schlachtschweinemarkt nunmehr ausgeglichen und die Erzeugerpreise tendieren auf herabgesetzter Basis stabil.

 

 

 

 

 


Ferkel

Qualitätsferkel 28 kg

Regional entspricht das verfügbare Angebot der laufenden Nachfrage. Infolge der überregionalen Einflüsse stehen die Preise zum Teil unter gewissem Druck und tendieren insgesamt etwas schwächer.

 

 

 

 

 


Nutzkälber

 

Schwarzbunte Bullenkälber

Das ”Weihnachtsgeschäft” - als auch das insgesamt weniger umfangreiche Angebot trägt zur weiteren Festigung der Kälberpreise bei, insbesondere qualitativ ansprechende Kälber erzielen Preise deutlich über Durchschnittsnotierung.

 

 

 

 

 

 


Schafe und Lämmer


Rohmilch - April 2012

Rohmilch in RLP

Für "April-Milch" leisteten die Molkereien mit Milcherfassung in Rheinland-Pfalz, Saarland und Hessen zum Teil noch unveränderte, zum Teil, mehrheitlich, aber auch erneut schwächere Preise, als zuvor von ihnen noch für "März-Milch 2012" geleistet worden war. Spitzenauszahler bleiben - mit einem Basispreis in Höhe von immerhin noch 34,05 ct/kg Milch - die Milchwerke Oberfranken, dann, mit vergleichsweise noch eher weitem Abstand gefolgt, von der Molkerei Schwälbchen (32,75 ct/kg), von FC (32,25 ct/kg), von den Hochwald-Milchwerken (32,04 ct/kg), von der Milch Union Hocheifel (MUH: 31,52 ct/kg), und dem aktuellen Schlusslicht, von der Humana eG (DMK: 31,50).


Eier und Geflügel

 

Eierpreise Hdkl L

Die Nachfrage nach Eiern ist stetig, das Angebot ausreichend. LEH und Eiproduktenindustrie ordern kontinuierlich. Bodenhaltungs- und Kleingruppenware gut ausreichend, lediglich Freilandeier aus Deutschland weiter knapp und gesucht. Die Preise bleiben stabil. Etwas Aufschwung am Geflügelmarkt; die lebhaftere Nachfrage trifft auf ein gut ausreichendes Angebot. Leichte Preisanhebungen durchsetzbar.

 

 


Getreide und Ölsaaten

Brotweizen

Die Kursschwäche an den Terminmärkten schlägt nun auch am regionalen Getreidemarkt durch. Bei auslaufendem Geschäft mit alterntigem Brot- und Futtergetreide bleiben die Korrekturen aber moderat; Raps hingegen mit deutlichen Abschlägen. Brotroggen und Braugerste sind vom Börsengeschehen abgekoppelt und notieren stabil bis fester. Die Nachfrage sowohl der Mühlen- als auch der Mischfutterindustrie ist abgeflaut, neben der Abwicklung bestehender Kontrakte kommt kaum Neugeschäft zustande.

 

 

 


Düngemittel

Kalkammonsalpeter 27% N

Durch den witterungsbedingt reduzierten Düngemittelbedarf bei der diesjährigen Frühjahrsbestellung haben sich im Handel Überstände entwickelt. Besonders Stickstoffdünger wird sugzessive günstger ab Lager offeriert, bei Neugeschäft ab Station können sogar deutlichere Preisabschläge ausgehandelt werden. Die Umsatzimpulse bleiben vorerst noch aus, die Entwicklung der Getreide- und Rapsbestände wird trotz dem Vegetationsschub der letzten Tage weiter kritisch gesehen.

 


Futtermittel

Sojaschrot

Internationale Vorgaben für Ölschrote nach Kurseinbruch an den Börsen deutlich schwächer. Regional jedoch vorerst mit wenig Effekt, da besonders das vordere Angebot gezielt knapp gehalten wird und die Umsätze auf Sparflamme laufen. Mischfuttermittel ebenfalls schwach nachgefragt und der Preisanstieg kommt unter dem Konkurrenz- und Absatzdruck der Industrie zum Stillstand. Bei rückläufigen Erlösen in der Milch- und Schweineproduktion bleibt auch der Anreiz für Termingeschäfte auf derzeitiger Preisbasis verhalten.

 

 

 


Kartoffeln

Discounter haben vollends auf Frühkartoffeln bzw. franz. Importe umgestellt. Bei Vollsortimentern ist noch deutsche Ware gelistet, aber auch hier ist eine zunehmende Sortimentsverlagerung zu beobachten. Vereinzelt noch nicht ganz schalenfeste spanische Frühware eingetroffen. Seit dieser Woche sind erste kleinere Mengen unter Doppelfolie gereifte Pfälzer Frühkartoffeln im Ab-Hof-Verkauf. Kartoffelbestände mit guter Entwicklung, aber Nachtfröste am Wochenende verursachen leichte Frostschäden im Norden und Süden des Landes. Frühkartoffelfläche bei 3.900 ha etwas geringer als 2011, Anschlusssorten mit weitgehend konstantem Anbauumfang.