Markt - und Preisinformation
gültig vom 01.09.2010 - 08.09.2010
Erarbeitet und zusammengestellt vom Marktreferat der Landwirtschaftskammer Rheinland - Pfalz, Bad Kreuznach Preise und Termine ohne Gewähr !
Schlachtrinder
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| Jungbullen Hdlk R3 |
Der Fleischabsatz am regionalen Schlachtrindermarkt läuft im saisonal üblichen Rahmen, wobei das Inlandsgeschäft derzeit besser läuft als der Export. Bei angepasstem Erzeugerangebot können sich die Auszahlungspreise vielfach gut behaupten teilweise auch befestigen.
Schlachtschweine
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| Schlachtschweine Hdkl E |
Am Schlachtschweinemarkt ist der Absatz mächtig ins Stocken geraten, die Umstellung des LEH vom Sommer- auf das Ganzjahressortiment funktioniert nicht ohne Reibungsverluste; heftige Abschläge auf die Erzeugerpreise sind die Folge.
Ferkel
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| Qualitätsferkel 28 kg |
Bedingt durch überregionale Angebotsüberhänge in Kombination mit stark fallenden Schweinepreisen, stehen auch regional die Ferkelpreise deutlich unter Druck. Das durchschnittlich große Angebot trifft auf eine eher verhaltene Nachfrage.
Nutzkälber
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| Schwarzbunte Bullenkälber |
Bei stetigem Angebot tendieren die Nutzkälberpreise überwiegend stabil, mitunter auch leicht fester. Insbesondere bessere Qualitäten erzielen Preisaufschläge von bis zu 5 Euro.
Schafe und Lämmer
Am Schlachtlämmermarkt hat sich die Situation kaum verändert. Schlachtlämmer werden meist zu stabilen Preisen gehandelt.
Rohmilch - Juli
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| Rohmilch in RLP |
Mit durchschnittlich 30,58 (bzw. 30,51 für Hessen) Cent je kg „Basismilch (bei einem Standardfettgehalt von 4,2 % und einem Eiweißgehalt von 3,4 %, einschließlich S-Klassezuschlag und ggf. anteiligem Staffelpreiszuschlag der Molkerei in Höhe von 0,00 bis zu + 0,38 ct/kg, bei einer durchschnittlichen Anlieferungsreferenzmenge / Erzeuger in Höhe von 300.000 kg/Jahr/Betrieb; ohne MwSt.) notiert der aktuell errechnete durchschnittlich gewichtete Auszahlungspreis für „Juli-Milch aus RLP immerhin um + 0,40 ct/kg Milch über dem Niveau des Vormonates. Der hessische Milchpreis verbesserte zeitgleich um + 0,27 ct/kg - und weist nun einen Durchschnittswert von 30,51 ct/ kg Milch aus.
Eier und Geflügel
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| Eierpreise Hdkl L |
Der Eiermarkt zeigt sich widerstandsfähig. Trotz beruhigter Nachfrage konnten sich die Preise über alle Kategorien weiter festigen. Gute Order der Eiproduktenindustrie mindert den Angebotsdruck bei M- und S-Eiern. Hähnchenmarkt im Schnitt stabil, Putenrotfleischartikel vermehrt nachgefragt; Preise für Geflügel fest.
Getreide und Ölsaaten
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| Brotweizen |
Die Getreideernte ist noch immer nicht komplett abgeschlossen, der Weizen von den verbliebenen Restflächen dürfte kaum noch vermarktungsfähige Qualitäten bringen. Auf der Erfassungsstufe hat das große Sortieren und Aufmischen begonnen um der Mühlenindustrie die geforderten Qualitäten liefern zu können. Die Erzeugerpreise für Brot- und Qualitätsweizen und auch für Brotroggen ziehen in der Folge weiter an, die Abgabebereitschaft in der Landwirtschaft bleibt jedoch weiter sehr verhalten. Trotz des hohen Aufkommens an Futtergetreide bleibt der Preisdruck in dem Segment noch moderat, die angebotenen Mengen fließen kontinuierlich in die Mischfutterindustrie ab. Braugerste wird momentan nicht besprochen, die Mälzereien sind weiterhin gut gedeckt; Erzeugerpreise auf nomineller Basis, aber mit fortgesetzt fester Tendenz. Die Rapskurse haben sich zur Vorwoche nochmal leicht abgeschwächt, dem Handel wird zur Zeit kaum freie Ware angedient, Termine zur Ernte 2011 immer wieder im Gespräch.
Düngemittel
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| Kalkammonsalpeter 27% N |
Die Düngemittelläger des Handels sind weitestgehend geräumt und die vorhandenen Restmengen an Kalkammonsalpeter werden zu nochmals höheren Preisen angeboten. Das Interesse der Landwirtschaft ist weiterhin verhalten, der Fokus bleibt auf die Ernte und nachfolgende Feldarbeiten gerrichtet. Ab September stehen neue Lieferungen und Preisoffensiven der Industrie an, nach Meinung aller Marktbeteiligten ist mit weiter steigenden Stickstoffpreisen zu rechnen. Die nominellen Notierungen für Phosphor- und Kalidünger verharren zumächst noch auf ihrem hohem Niveau.
Futtermittel
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| Sojaschrot |
Die Notierungen für Ölschrote bewegen sich in einer engen Bandbreite, zuletzt wieder etwas schwächer. Die Nachfrage von Konsum und Handel konzentriert sich auf prompte Lieferungen. Der Absatz von Mühlennachprodukten und Mischfuttermittel ist rückläufig, der hohe Futtergetreideanteil der diesjährigen Getreideernte nährt die Hoffnung auf fallende Preise.
Kartoffeln
Die Nachfrage nach Speisekartoffeln ist auf niedrigem Niveau stabil. Der Kartoffelmarkt bleibt jedoch ohne Angebotsdruck, da die Erntemengen witterungsbedingt überschaubar sind. Seit Beginn der Haupternte geben die Erzeugerpreise nur langsam nach, insgesamt ist aber ein Abwärtstrend unverkennbar. Preise im LEH mit fester Tendenz.
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