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Markt - und Preisinformation

gültig vom 08.09.2010 - 15.09.2010

Erarbeitet und zusammengestellt vom Marktreferat der Landwirtschaftskammer Rheinland - Pfalz, Bad Kreuznach
Preise und Termine ohne Gewähr !



Schlachtrinder

Jungbullen Hdlk R3

Der Fleischabsatz am Schlachtrindermarkt kommt zunehmend ins Stocken; auch im Export lassen sich die Mengen nur mit Preiszugeständnissen absetzen. Das Erzeugerangebot bleibt den Marktverhältnissen angepasst und die Auszahlungspreise können sich noch knapp behaupten.


Schlachtschweine

Schlachtschweine Hdkl E

Die Erzeugerpreise am Schlachtschweinemarkt haben sich zwar auf deutlich herabgesetztem Niveau stabilisiert, die Impulse beim Fleischabsatz bleiben jedoch aus, hohe Lagerbestände in der Schlachtindustrie drücken auf den Markt.


Ferkel

Qualitätsferkel 28 kg

Regional wie überregional bestehender Angebotsdruck am Ferkelmarkt. Preise bundesweit  erneut nachgebend, besonders Importferkel deutlich preiswerter als zuvor angeboten.


Nutzkälber

 

Schwarzbunte Bullenkälber

Trotz leicht zunehmenden Angebots können sich die Preise in etwa auf dem Niveau der Vorwoche halten; qualitativ geringerwertige Kälber stehen dabei eher unter Preisdruck.


Schafe und Lämmer

Angebot und Nachfrage für Lammfleisch waren recht ausgeglichen. Nach wie vor macht sich bemerkbar, dass das Angebot aus Neuseeland gegenwärtig klein ausfällt, nicht alle Bestellungen wurden voll beliefert. Die Preise blieben im Verkauf stabil, lediglich der Lammrücken wurde im Verkauf zwischen 30 und 50 Cent/kg preiswerter angeboten. Der Preisunterschied zwischen deutscher und ausländischer Ware beläuft sich bei diesem Teilstück weiterhin auf rund 5 Euro, so dass ein gewisser Anpassungsbedarf besteht.

Rohmilch - Juli

Rohmilch in RLP

Mit durchschnittlich 30,58 (bzw. 30,51 für Hessen) Cent je kg „Basismilch” (bei einem Standardfettgehalt von 4,2 % und einem Eiweißgehalt von 3,4 %, einschließlich S-Klassezuschlag und ggf. anteiligem Staffelpreiszuschlag der Molkerei in Höhe von 0,00 bis zu + 0,38 ct/kg, bei einer durchschnittlichen Anlieferungsreferenzmenge / Erzeuger in Höhe von 300.000 kg/Jahr/Betrieb; ohne MwSt.) notiert der aktuell errechnete durchschnittlich gewichtete Auszahlungspreis für „Juli-Milch” aus RLP immerhin um + 0,40 ct/kg Milch   über dem Niveau des Vormonates. Der hessische Milchpreis verbesserte zeitgleich um + 0,27 ct/kg - und weist nun einen Durchschnittswert von 30,51 ct/ kg Milch aus.


Eier und Geflügel

 

Eierpreise Hdkl L

Ausgeglichene Verhältnisse am Eiermarkt; ausreichendes Angebot und konstante Nachfrage bewirken stabile Preise. Order des LEH und der Eiproduktenindustrie stetig. Bodenhaltungsware wieder in größeren Mengen verfügbar. Absatz am Geflügelmarkt läuft rege, Verbrauchernachfrage lebhaft, Preise anziehend.


Getreide und Ölsaaten

Brotweizen

Am zurückliegenden Wochenende konnten endlich die letzten Getreideflächen beerntet werden, die Qualitäten lagen erwartungsgemäß im kaum noch vermarktbaren Bereich. Der physische Handel am Kassamarkt nimmt deutlich an Fahrt auf, vor allem gute Weizenqualitäten rege von der Mühlenindustrie gesucht. Die Erzeugerpreise für A- und B-Weizen können sich bei entsprechenden Proteingehalten und Fallzahlen weiter deutlich befestigen, die Abgabebereitschaft bleibt hingegen in engen Grenzen. Futtergetreide steht dem Markt reichlich zur Verfügung, der befürchtete Preissturz bleibt jedoch aus, umfangreiche Exportaktivitäten entlasten den Markt überregional. Braugerste ebenfalls mit verstärkten Handelsaktivitäten, zu den stetig steigenden Kursen für alterntige Ware, bietet der Handel auch attraktive Konditionen für die Ernte 2011. Raps mit deutlichem Kurssprung nach oben, die Nachernteerfassung bleibt aber traditionell zu vernachlässigen. Auch hier finden aktuelle Offerten des Handels für Kontrakte der Ernte 2011 reges Interesse in der Landwirtschaft.


Düngemittel

Kalkammonsalpeter 27% N

Der Düngemittelhandel in Rheinland

?Pfalz ist in Erwartung neuer Lieferungen und Preisofferten der Industrie. Auf Grund internationaler Markt? und Nachfrageentwicklungen wird weiterhin von einem reduzierten Angebot und deutlich anziehenden Preisen, vor allem für Kalkammonsalpeter und Harnstoff gerechnet. Viele Handelsunternehmen haben das Düngemittelgeschäft eingestellt und geben zur Zeit keine Notierungen heraus. Erst ab Mitte des Monats wird mit einer besseren Versorgung mit Ware und greifbaren Notierungen gerechnet.


Futtermittel

Sojaschrot

Die Notierungen für Sojaschrot ziehen nach Vorgaben der CBoT deutlich an, Rapsschrot hingegen tendenziell schwächer bewertet. Angebot und Nachfrage sind regional rückläufig. Der Absatz mit Mühlennachprodukten verläuft für die vorderen Termine schleppend, Melasseschnitzel-Pellets hingegen rege nachgefragt und fest im Preis. Mischfutter bei festem Preisniveau mit leicht rückläufigen Umsätzen.


Kartoffeln

Bei ruhiger Absatzlage geraten die Preise langsam unter Druck, das Niveau liegt aber noch deutlich über dem vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres; vereinzelt drängendes Angebot. Nach guten Rodebedingungen zum Wochenstart wird die Ernte, wie schon im Verlauf der letzten Woche, durch unbeständige Witterung beeinträchtigt.