Tierseuchenkassenbeiträge für Schweine und Schafe auf Talfahrt
22.11.2011 Unter der Leitung des Vorsitzenden Heribert Metternich traf die Vertreterversammlung der Tierseuchenkasse zu ihrer Herbsttagung in Bad Kreuznach zusammen und fasste einige für die landwirtschaftlichen Betriebe mit Tierhaltung bedeutende Beschlüsse. Insbesondere für Ziegenhalter ändert sich die Beihilferegelung erheblich
Impfaktion gegen Q-Fieber am Hofgut Neumühle erfolgreich
03.05.2011 "Nachdem seit Spätherbst die Schafe des Hofguts Neumühle geimpft werden, können wir seit Jahresbeginn keinerlei Auffälligkeiten im Bestand mehr feststellen", informierte Dr. Karl Landfried, Leiter des Gutsbetriebs des Bezirksverbands Pfalz in Münchweiler an der Alsenz. "In Absprache mit dem zuständigen Veterinär- sowie Gesundheitsamt der Kreisverwaltung des Donnersbergkreises werden wir noch eine Beobachtungsphase bis Ende des Jahres abwarten, bis wir zum Normalbetrieb zurückkehren."
Tierseuchenkasse wirtschaftlich stabil
02.05.2011 In Bad Kreuznach tagte die Vertreterversammlung der Tierseuchenkasse Rheinland-Pfalz mit ihrer traditionellen Frühjahrssitzung unter der Leitung des Vorsitzenden Heribert Metternich. Haupttagesordnungspunkt war der Geschäftsbericht für das Jahr 2010. Da kein Ausbruch einer verlustreichen Seuche im Jahr 2010 zu verzeichnen war, waren im Geschäftsbericht auch keine finanziellen Turbulenzen zu vermelden. Die Beitragseinnahmen der Rinder- und der Schafkasse blieben hinter den Ansätzen etwas zurück, was aber bei den Rindern nur wenig auf den Rückgang der Tierzahlen, sondern erfreulicherweise vor allem auf die zunehmende Zahl der beitragsbegünstigten BHV1-freien Betriebe (jetzt über 80 Prozent in Rheinland-Pfalz) zurückzuführen ist.
Was tun bei positivem BVD-Befund?
02.02.2011 Wenn das Virus der Bovinen Virusdiarrhoe (BVD) in einen empfänglichen oder teilempfänglichen Rinderbestand eingeschleppt wird, verursacht es schwere wirtschaftliche Verluste. Es gehört zur gleichen Virusfamilie wie das Virus der Schweinpest. Es ruft zwei unterschiedliche Krankheitsbilder hervor, einmal die eigentliche BVD, eine meist mild verlaufende Durchfallerkrankung, sowie die schwere, immer tödlich endende Mucosal disease (Schleimhautkrankheit, MD). Das Virus schädigt neben den Schleimhäuten des Verdauungstraktes auch das System der weißen Blutzellen und damit die Infektionsabwehr. Andere im Bestand vorhandene Krankheitserreger werden dadurch in ihrer krank machenden Wirkung gesteigert. BVD-Virus-bedingte Erkrankungen treten daher in den Beständen unter vielfältigen Symptomen auf. Weitergehende Informationen beim
Landesuntersuchungsamt.
Meldungen an die Tierseuchenkasse 2011
17.01.2011 Die Tierseuchenkasse Rheinland-Pfalz hat Ende 2010 die Meldebögen für die Tierbestandsmeldung zur Beitragsveranlagung an alle ihr bekannten Schweine-, Schaf-, Ziegen- und ausnahmsweise auch an Rinderhalter verschicken lassen. Die Tierseuchenkasse fordert alle betroffenen Tierhalter dazu auf, Ihrer Pflicht nach dem Landestierseuchengesetz nachzukommen und die am 01.01.2011 (Stichtag) im Bestand befindlichen beitragspflichtigen Tiere mit dem Meldebogen oder Online im Internet zu melden.
Vertreterversammlung der Tierseuchenkasse fasst wichtige Beschlüsse
02.12.2010 Zu ihrer Herbst-Tagung trat die Vertreterversammlung der Tierseuchenkasse Rheinland-Pfalz unter dem Vorsitz von Heribert Metternich in Bad Kreuznach zusammen. Neben dem Haushaltsentwurf für 2011, der die Zustimmung der Versammlung fand, wurde befürwortet, wieder dazu beizutragen, dass der Rinder- und der Schweinegesundheitsdienst mit jeweils ca. 1,5 Stellen 2011 ihre in einem Maßnahmenplan festgelegten Aufgaben erfüllen können.
Tierseuchenkasse plant für nicht BHV1-freie Betriebe empfindliche Erhöhung des Mindestbeitrages
07.10.2010 Die Tierseuchenkasse (TSK) Rheinland-Pfalz beklagt anhaltende Nachlässigkeit vieler Rinderhalter bei der Bekämpfung des BHV1-Virus und will Betriebe, die sich regelmäßigen Untersuchungen entziehen, finanziell unter Druck setzen. Die TSK bezuschusst die BHV1-Bekämpfung in Rheinland-Pfalz jährlich mit über 500.000 Euro. Das Geld fließt in Untersuchungskosten, Ausmerzungsbeihilfe und Impfbeihilfen für Bestände mit unverschuldeten Rückschlägen bei der BHV1-Bekämpfung. Der Bovines Herpesvirus 1 (BHV1) verursacht bei Rindern eine hochgradig ansteckende, akute Infektionskrankheit. Die Krankheit ist in Deutschland eine anzeigepflichtige Tierseuche.
Infektiöse Anämie bei Pferden: Auch Rheinland-Pfalz betroffen
TSK-Vertreterversammlung: Heribert Metternich für weitere vier Jahre Vorsitzender
03.05.2010 Zu ihrer traditionellen Frühjahrssitzung und zugleich konstituierenden Sitzung für eine neue vierjährige Amtsperiode kam die Vertreterversammlung der Tierseuchenkasse in Bad Kreuznach zusammen. Als neue Mitglieder der Versammlung konnten Uwe Bißbort als landwirtschaftlicher Vertreter und Landrat Manfred Schnur als neuer Vorsitzender des Zweckverbandes Tierkörperbeseitigung und damit als gesetzliches Mitglied der Versammlung begrüßt werden.
Auch 2010 gegen die Blauzungenkrankheit impfen
18.01.2010 Die Blauzungenkrankheit ist in Deutschland nicht getilgt, allerdings durch die hochwirksame Impfung in den Jahren 2008 und 2009 so weit zurückgedrängt worden, dass kaum mehr Schäden aufgetreten sind. Auf die nach wie vor bestehende Ansteckungsgefahr und den deshalb unverändert angeratenen Impfschutz weist jetzt die Tierseuchenkasse Rheinland-Pfalz eindringlich hin.
Vertreterversammlung der Tierseuchenkasse Rheinland-Pfalz: Blauzungenimpfung soll weiter unterstützt werden
23.11.2009 Äußerungen des Unverständnisses gab es bei der turnusmäßigen Herbstversammlung der Tierseuchen Kasse Rheinland-Pfalz (TSK) darüber, dass entgegen aller wissenschaftlichen Empfehlungen 2010 die erfolgreiche Blauzungenimpfung nicht wie beispielsweise in Frankreich verpflichtend flächendeckend weitergeführt wird. Klar sei schon jetzt, dass es Entschädigungen bei Blauzungenkrankheitsfällen nach einem Wiederaufflammen der Seuche nicht mehr geben wird, da allen Tierhaltern mit der Impfung ein wirksamer Schutz zur Verfügung stehe.
Warum auch sogenannte "Hobbyhalter" ihre Tierhaltung bei den zuständigen Stellen und der Tierseuchenkasse melden müssen.
Auch wenn Sie die Pflicht zur Einhaltung aller im Artikel genannten rechtlichen Vorgaben als Hobbytierhalter verwundern dürfte, bitten wir zu bedenken, dass zahlreiche hochansteckende Tierseuchen, die massive wirtschaftliche Verluste verursachen (zum Beispiel die Maul- und Klauenseuche), nicht zwischen Hobby- und landwirtschaftlichen Nutztieren unterscheiden.
Werden Tierseuchenbekämpfungsmaßnahmen erforderlich, so stellt jede der zuständigen Behörde nicht bekannte Tierhaltung ein hohes Risiko für eine Krankheitsverbreitung dar. Dazu bedarf es nicht immer eines unmittelbaren Tierkontaktes oder eines regen Tierhandels. So verbreitet sich die aktuell auftretende Blauzungenkrankheit über stechende "Mücken" (korrekt: Gnitzen) und das Virus der Maul- und Klauenseuche über gewisse Distanzen auch mit dem Wind.
Meldepflicht bei Pferden
Warum Tierseuchenkasse für Pferde?
Pferde gehören nach § 1 des Tierseuchengesetzes (TierSG) als „Vieh zu den Haustieren und fallen damit unter die weiteren Vorschriften dieses Gesetzes, das den Schutz vor und die Bekämpfung von Tierseuchen regelt.
Bei den nach dem Tierseuchengesetz zu entschädigenden Seuchen handelt es sich um anzeigepflichtige Tierseuchen, die vom Gesetzgeber in Abhängigkeit von ihrer volkswirtschaftlichen Bedeutung und der Gesundheitsgefährdung für den Menschen festgelegt werden.
Für Pferde sind hier zu nennen:
Änderungen bei der Berechnung der Tierkörperbeseitigung
Die Kostenverteilung bei der Tierkörperbeseitigung ändert sich rückwirkend zum 1. Januar 2004.
Tierschätzer
Tierschätzer in Rheinland-Pfalz
folgende Personen wurden zu Tierschätzern
bestellt: