Vermarktung von Qualitätsgetreide diskutiert - Kontinuität in der Führung

06.01.2009 Mit der Aussage, dass der Braugerstenmarkt im Grundsatz den Gesetzen des Getreidemarktes unterliegt, eröffnete in Laubach der Vorsitzende Hermann Biersbach aus Lutzerath die Mitgliederversammlung der Vereinigung der Erzeugergemeinschaften Qualitätsgetreide Rhein-Mosel-Höhen. Biersbach stellte jedoch weiter fest, dass aufgrund der hohen Qualitätsstandards und Ausschlusskriterien wie etwa zu hoher Eiweißgehalt  und schwachen Sortierungen die Braugerste doch eine Sonderstellung innehabe, der Rechnung getragen werden müsse. Bei anderen Marktfrüchten wie Weizen oder Raps führten differenzierte Qualitäten zwar auch zu Preisdifferenzen, aber nicht zum Stoßen der Ware.


Braugerstenanbau in Abhängigkeit zum Marktgeschehen

19.12.2008 Zur diesjährigen 60. Braugerstentagung konnte der stellvertretende Vorsitzende der Fördergemeinschaft Braugerste Rheinland-Pfalz und Vizepräsident der Landwirtschafts­kammer Heribert Metternich über 80 Vertreter der gesamten Wertschöpfungskette in der Aula des Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) Rheinhessen-Nahe-Hunsrück in Bad Kreuznach begrüßen. Die Tagung zum Abschluss eines Braugerstenjahres bietet tra­ditionell eine gute Gelegenheit Rückschau zu halten und gleichzeitig einen Blick auf das kommende Braugerstenjahr zu werfen. Rückwirkend war 2008 für die Anbauer ein Jahr mit hohen Erwartungshaltungen an die Preise, die sich aber zumindest für große Teile der Ernte nicht erfüllt haben. Die zukünftige Entwicklung des Braugerstenanbaus sieht Metternich demnach auch in deutlicher Abhängigkeit zum Marktgeschehen, zur Preisentwicklung bei der Ware, die noch ihren Absatz sucht und zur Bereitschaft der gesamten Branche das Marktwarenrisiko zu splitten und neue Wege in der Vertragsgestaltung und Vermarktungs­strategie zu gehen.


Energiepolitik im Dialog

17.12.2008 Zu einem konstruktiven Dialog zwischen Landwirtschaft, Energieversorgern, Wissenschaft und Ministerialverwaltung mit praktischem Anschauungsunterricht trafen sich die Mitglieder des Ausschusses Nachwachsende Rohstoffe der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz in Grünstadt. Nach der Begrüßung der Referenten und Gisela Horix vom Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau (MWVLW), Mainz, Prof. Dr. Karl Keilen vom Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz (MUFV), Mainz und Prof. Dr. Jan Petersen von der FH Bingen als ständige Gäste stellte der Vorsitzende Helmut Steinhauer zur Eröffnung der Sitzung fest, dass von dem gesamten Bereich nachwachsende Rohstoffe und regenerative Energien starke Impulse für technologische Entwicklungen und Stärkung regionaler Wirtschaftskraft ausgegangen seien.  Dazu hätten auch viele Aus­schussmitglieder durch erhebliche einzelbetriebliche Investitionen und erworbenes Knowhow beigetragen.


Braugerstenseminar als Branchentreff fest etabliert

 
07.10.2008 Mit einer kurzen Skizzierung des von guten Erträgen und Sortierungen aber auch regional differenzierten Eiweißproblemen, einer guten Versorgungslage von Malzindustrie und Brauwirtschaft und dem daraus resultierenden Preisdruck gekennzeichnetem Braugerstenjahr 2008 sowie einem eindeutigen Bekenntnis zum Braugerstenanbau zu auskömmlichen Preisen hat der stellvertretende Vorsitzende der Fördergemeinschaft Braugerste Rheinland-Pfalz Heribert Metternich die über fünfzig Teilnehmer aus der gesamten Wertschöpfungskette zum diesjährigen Braugerstenseminar begrüßt und in das Programm eingeführt.


Wirtschaftlichkeit der Grundfutterproduktion diskutiert

 
01.10.2008 Angesichts der Diskussion um Milchpreise und die Zukunft der Milchviehhaltung in den Mittelgebirgsregionen kommt der Wirtschaftlichkeit der Grundfutterproduktion vom Grünland größte Bedeutung zu. Dass aber gerade hier noch große Reserven liegen, davon konnten sich die Mitglieder des Grünlandausschusses der Landwirtschaftskammer Rheinland Pfalz in ihrer letzten Sitzung sowohl in der Theorie wie auch in der Praxis überzeugen.


Schon heute  Lehren für den Braugerstenanbau  2009 ziehen

26.08.2008 EU weit eingeschränkte Anbauflächen und weltweit schwache Ernten hatten 2007 zu Versorgungsengpässen bei Malzindustrie und Brauwirtschaft mit Qualitätsbrau­gerste geführt. Vor dem Hintergrund dieser Situation forderte die Branche auch von der Landwirtschaft Aktivitäten zur Stabilisierung des Braugerstenanbaues. Seitens der Erzeuger wurde im Rahmen dieses Dialoges mit dem Handel von Mälzern und Brauern, ohne den Qualitätsgedanken aufzugeben, eine gewisse Kompromissbereitschaft bei den Qualitäts­normen und verbesserte Abrechnungsmodalitäten erwartet. Im Gegenzug war man bereit, gewisse Zugeständnisse bei den Preisen zu machen und eine Grundversorgung mit Brau­gerste vertraglich abzusichern. Diese zwar stets  in einer guten Atmosphäre geführten Ge­spräche waren letztendlich aber mit Hinweis auf die globalen Märkte bundesweit nicht ziel­führend.


Vorsitzender der Fördergemeinschaft Braugerste Dr. Helmut Wilhelm verabschiedet

17.07.2008 "Dr. Helmut Wilhelm hat in den über zwanzig Jahren seiner Arbeit als Vorsitzender der Fördergemeinschaft Braugerste Rheinland-Pfalz Akzente gesetzt." Dies stellte Dr. Georg Stettner von der Bitburger Braugruppe in seiner Laudatio im Rahmen der diesjährigen Braugerstenfahrt fest, in der der langjährige Vorsitzende feierlich verabschiedet wurde. Stettner hob noch einmal die wesentlichen der Arbeit in den Bereichen Versuchs- und Sortenwesen, Qualitätssicherung aber auch Finanzwesen, Öffentlichkeitsarbeit über Fahrt, Seminar und Tagung sowie innere Struktur der Fördergemeinschaft hervor und dankte ihm dafür.


Braugerstenbestände auf Versuchsanlage: Jennifer oder Streif statt Marthe?

09.07.2008 Neben den Preisen, den Qualitätskriterien und den Abrechnungsmodalitäten hat die Sortenfrage einen großen Einfluss auf die Wettbewerbsposition der Braugerste im Spektrum der Marktfrüchte. Die Auswahl und Anzahl der in einer Region angebauten Sorten entscheidet mit über das Ertragsniveau, den Faktoreinsatz an Betriebsmitteln, die agronomischen und verarbeitungstechnologischen Qualitäten oder auch die Höhe der Kosten für die  Logistik vor allem im Erfassungshandel. Um hier die Verhältnisse zu optimieren führt die Fördergemeinschaft Braugerste unter Regie ihres technischen Ausschusses und eingebunden in das Berliner Programm der bundesweit agierenden Braugersten-Gemeinschaft umfangreiche Anbau- sowie Vermälzungs- und Brauversuche mit neu zugelassenen Braugerstensorten im großtechnischem Maßstab durch.


Großflächenanbau und Ernte von Gärsubstraten durch Bioenergie Koblenz

 
25.07.2008 Die ständig steigenden Preise für fossile Energieträger einerseits und die auf die bloße Ankündigung weltweit guter Getreideernten eher nachgebenden Getreidepreise machen deutlich, dass die Diskussion "Teller oder Tank" nicht emotional, sondern rational geführt werden muss und die Bioenergie nur marginal für die Entwicklung der Nahrungsmittelversorgung und -preise verantwortlich gemacht werden kann. Fest steht zudem, dass eine florierende Volkswirtschaft auf sichere und bezahlbare Energie angewiesen ist.


Pflanzenschutz nach guter fachlicher Praxis

01.07.2008 Theorie und Praxis standen auf der Tagesordnung der Sitzung des Ackerbau­ausschusses auf dem Betrieb Bohr in Welschbillig. Nach der Begrüßung der Mitglieder und Gäste aus der Ministerialverwaltung und der Wissenschaft stimmte der Vorsitzende Erik Jennewein aus Münchweiler mit einem kurzen Rückblick auf den Vegetationsverlauf der eine bestenfalls durchschnittliche Ernte erwarten lasse und die Markt- und Preissituation bei Pro­duktionsmitteln und Produkten auf die Tagesordnung ein.


Entwicklung des Braugerstenanbaues regional differenziert

30.05.2008 Ob der Braugerstenanbau auf dem Niveau von 2007 stagniert oder ob eine ge­wisse Ausweitung der Anbauflächen erfolgt ist, kann derzeit verlässlich noch nicht gesagt werden. Auf der Basis der regionalen Auswertungen des Statistischen Landesamtes zur Bo­dennutzung in den letzten Jahren  gibt es allerdings für die Entwicklung der Anbauflächen in den einzelnen Regionen eine verlässliche Datenbasis. Demnach hat sich die Braugersten­fläche in den von der Fördergemeinschaft Braugerste Rheinland-Pfalz e.V. für den rheinland-pfälzischen Braugerstenanbau seit jeher festgelegten regionalen Differenzierungen doch unterschiedlich entwickelt.


Bedenken wegen Versorgung mit heimischer Braugerste

15.04.2008 Ob sich die rheinland-pfälzischen  Brauereien in diesem Jahr ausreichend mit dem wichtigen Rohstoff Gerste aus heimischem Anbau versorgen können, ist zurzeit unge­wiss. Neben der unsicheren Marktlage bereitet vor allem die anhaltend nasskalte Witterung Sorge. Obwohl traditionell bis Mitte April die Aussaat für Braugerste abgeschlossen ist, ver­melden bislang lediglich die südlichen Regionen, hier überwiegend Rheinhessen, Vollzug. In den nördlichen Mittelgebirgslagen, wo etwa 50 Prozent der Braugerstenflächen liegen, konnten nach Ermittlungen der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz dagegen bislang erst knapp 10 Prozent der Saat ausgebracht werden.


Branche setzt ganz auf Kräfte des Marktes

 
15.04.2008 Bei kaum einer Marktfrucht ist die Differenz zwischen Vertrags- und Auszah­lungspreis so groß und das Marktwarenrisiko so hoch wie bei der Braugerste. Ursächlich hierfür sind die sehr hohen und vielfältigen Qualitätsansprüche, die starre Umsetzung dieser Standards und oft differenzierte Abrechnungsmodalitäten. Neben den bei Sommerungen sehr ausgeprägten witterungsbedingten Ertrags- und Qualitätsschwankungen sind eben diese schwierigen Vermarktungsbedingungen mit ein Grund für die schwache Wettbewerbs­position der Qualitätsbraugerste und dem daraus resultierenden stetigen Rückgang der An­baufläche in den letzten Jahren. Bei dem derzeit doch deutlich verbessertem Preisniveau könnte die Erleichterung der Vermarktungsbedingungen wesentlich dazu beitragen, die Grundeinstellung der Landwirte zum Braugerstenanbau zu verbessern und eine Trendwende bei der Anbaufläche und somit auch in der Rohstoffversorgung für Mälzer und Brauer herbei­zuführen.


Ökonomie und Ökologie Thema im Ackerbauausschuss

14.03.2008 Zu ihrer ersten Sitzung in der Vegetationsperiode 2007/08 trafen sich die Mitglieder des Ausschusses Ackerbau der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz in der Zentrale in Bad Kreuznach. Nach der Begrüßung der Referenten und Gäste stimmte der Vorsitzende Erik Jennewein aus Münchweiler mit einer kurzen Skizzierung der derzeitigen Markt- und Rahmenbedingungen der Produktion auf die an ökologischen und ökonomischen Themen ausgerichtete Tagesordnung ein. Dabei stellte er fest, dass die derzeit positive Grundstimmung in der Landwirtschaft nicht zu einer Abkehr von der Optimierung des Faktoreinsatzes führen dürfe, zumal die deutlich gestiegenen Produktpreise zu einem großen Teil durch erhebliche Kostensteigerungen bei den Betriebsmitteln kompensiert würden. Des weiteren gelte es nach wie vor sowohl bei der Nahrungsmittel- wie auch Energieproduktion durch gute fachliche Praxis die Ertragsfähigkeit der Böden zu erhalten so wie Wasser und Luft zu schonen.


Braugerste bleibt auch 2007 knapp

10.03.2008 Gemäß ihrem satzungsgemäßen Auftrag, den Braugerstenanbau in Rheinland-Pfalz zu fördern, hat die Fördergemeinschaft Braugerste Rheinland-Pfalz e.V. in ihrer Mitgliederversammlung das Arbeitsprogramm für 2008 festgelegt. Zwischen der in den Frühdruschgebieten schon erfolgten und in den Höhengebieten anstehenden Aussaat der Kultur wurden zuvor aber Wege für die Ausweitung oder zumindest Stabilisierung der Anbaufläche diskutiert. Einig war man sich dabei, dass unabhängig von der Anbauentwicklung die in Rheinland-Pfalz etwa auf dem Niveau von 2007 gesehen wird und den Erträgen Braugerste auch in 2008 ein knappes Gut bleiben und einen aufnahmefähigen Markt finden werde. Dies bedinge sicher auch wegen geräumter Lager ein hohes Preisniveau, das in seiner Ausprägung aber auch von den Landwirten nicht überschätzt werden dürfe.


Leguminosen in die Fruchtfolge

 
07.03.2008 Der Trend des expandierenden Wintergetreideanbaus setzt sich nach vorläufigen statistischen Daten fort, insbesondere der Anteil an Winterweizen hat weiter zugenommen. Sommerungen werden auch zur Ernte 2008 weiter an Boden verlieren. Neben der Sommerhauptkultur Braugerste sind davon auch die Hülsenfrüchte betroffen. Eine Ursache für diesen Rückgang liegt - wegen der kürzeren Vegetationszeit - in der höheren Anfälligkeit für Witterungseinflüsse und des damit verbundenen niedrigeren Ertragsvermögens und der Ertragsstabilität im Vergleich zu Winterungen.


Frühjahrssitzung des Grünlandausschusses mit aktueller Thematik

05.03.2008 Mit der Feststellung, dass sich das Grünlandversuchswesen und die Beratung in einem guten Fahrwasser befindet sowie der Begrüßung der Referenten und Gäste eröffnete der Vorsitzende Karl Otto Engel aus Brücken die Frühjahrssitzung des Grünlandausschusses der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz in der Zentrale in Bad Kreuznach. Darüber hinaus betonte der Vorsitzende ausdrücklich das große Engagement der Ausschussmitglieder von dem sicher Impulse für die Arbeit der Fachgruppe Grünland am DLR Bitburg ausgingen. Orientieren, so Engel müsse sich diese Arbeit zukünftig auch an den Fragen der Auswirkungen, des erwarteten Klimawandels und der Entwicklung der Agrarmärkte vom Überfluss an Nahrungsmitteln zu einer Bedarfssituation, auf die Formen und Intensitäten der Grünlandwirtschaft.


Vereinigung der Erzeugergemeinschaften Qualitätsgetreide Rhein-Mosel-Höhen

28.02.2008 Die Braugerstenfläche ist in Deutschland und auch in Rheinland-Pfalz seit Jahren rückläufig. Neben dem Preis wird in den starren und hohen Qualitätsstandards sowieden differenzierten Abrechnungsmodalitäten eine wesentliche Ursache für die Abkehr der Landwirte vom Braugerstenanbau gesehen.

Um hier eine Trendwende zu erreichen, hat die Bundesarbeitsgemeinschaft der Erzeugergemeinschaften in einer Sitzung in Würzburg veränderte Abrechnungsmodalitäten und Bonus/Malusregelungen, vor allem bei Vollgerste, Eiweiß und Feuchte unter Beibehaltung der Grundelemente der Qualitätskriterien gefordert.

Anlässlich eines Runden Tisches zur Rohstoffsicherung bei Braugerste in Berlin haben Vertreter der gesamten Wertschöpfungskette diese Thematik diskutiert und eine Arbeitsgruppe zur Entwicklung eines Konzeptes eingesetzt.

 

In Fortsetzung dieser Aktivitäten hat auch die Vereinigung der EZG`s eingestellten  Vertragsentwurf erarbeitet und mit dem Handel diskutiert. Das Vertragswerk wurde den Mälzern und dem Brauerbund übermittelt und um einen Erörterungstermin gebeten, der allerdings noch aussteht.

 

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Sortenempfehlung Braugerste wird in Rheinland-Pfalz nicht erweitert

18.02.2008 Das Sortengremium der Braugersten-Gemeinschaft e.V. hat in seiner Sitzung am 11. Februar in München die Braugerstensorten Quench und Lisanne unter dem Hinweis auf die Schwächen im Endvergärungsgrad zur Verarbeitung empfohlen. Den Landesverbänden bleibt es nun überlassen, ob sie diese eingeschränkte Verarbeitungsempfehlung auch um eine Anbauempfehlung für Konsum und Vermehrung erweitern.


NOB auch in einem schwierigen Anbaujahr bewährt

14.02.2008 Bei der Anerkennung von Getreide-Saatgut ist es jetzt seit drei Jahren möglich, dass nicht mehr alle Z-Saatgutpartien vor dem Verkauf, also vor dem Inverkehrbringen, amtlich untersucht werden müssen. Die skeptischen Betrachter werden weniger, das Verfahren, welches der Saatgutwirtschaft mehr Eigenverantwortung überträgt und gleichzeitig aber auch durchaus Vorteile für den Saatgutverbraucher beinhaltet wird seitens der beteiligten Saatgutwirtschaft und der amtlichen Seite positiv und als richtungsweisend beurteilt.


Winterbraugerste dauerhaft in die Fruchtfolge?

05.12.2007 Zur Schließung von aktuellen Versorgungslücken und Abfederung von Preisausschlägen bei Sommerbraugerste haben Malzindustrie und Brauwirtschaft in der Vergangenheit auch immer wieder einmal den Einsatz von braufähiger Wintergerste diskutiert. Bis auf einen flächenmäßig eng begrenzten Vertragsanbau seitens einiger auch im Export tätigen Mälzereien hat die Winterbraugerste aber trotz eines erheblichen und recht konstanten Flächenpotentials der Wintergerste in Rheinland-Pfalz dauerhaft nie ein nennenswertes Marktsegment besetzt.


Braugerstenseminar mit aktueller Thematik

17.09.2007 Mit einem kurzen Rückblick auf das Braugerstenjahr und die seit dem letzten Seminar im September 2006 positive Preisentwicklung für Qualitätsbraugerste eröffnete der Vorsitzende der Fördergemeinschaft Braugerste MR Dr. Helmut Wilhelm vom Ministerium für Landwirtschaft, Weinbau und Forsten das diesjährige Braugerstenseminar im Zentrum am Park in Emmelshausen. Ziel der Veranstaltung, so Herr Dr. Wilhelm, sei es den Braugerstenanbau in Rheinland-Pfalz unter der derzeit sicher zumindest bei den Landwirten positiven Grundstimmung zukunftsfähig zu machen.


Naturschutz durch Bewirtschaftung

 
15.09.2007 "Der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz ist viel daran gelegen, die Interessenbereiche Landwirtschaft und Naturschutz zusammenzuführen. Dazu kann sicher auch die Ausschusssitzung über einen konstruktiven Dialog der vertretenen Interessengruppen untereinander beitragen." Dies stellte der Vorsitzende des Grünlandausschusses der Kammer, Karl-Otto Engel fest. Im Mittelpunkt der Sitzung in der Region Eifel stand die Thematik Naturschutz durch Bewirtschaftung. Karl-Otto Engel begrüßte neben den Ausschussmitgliedern und Referenten Gäste aus den Ministerien Umwelt Forsten und Verbraucherschutz so wie Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, von der Kreisverwaltung Daun, dem DLR Rheinhessen Nahe Hunsrück und der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen.


Naturschutz durch Bewirtschaftung

14.09.2007 "Der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz ist viel daran gelegen, die Interessenbereiche Landwirtschaft und Naturschutz zusammenzuführen. Dazu kann sicher auch die Ausschusssitzung über einen konstruktiven Dialog der vertretenen Interessengruppen untereinander beitragen." Dies stellte der Vorsitzende des Grünlandausschusses der Kammer, Karl-Otto Engel fest. Im Mittelpunkt der Sitzung in der Region Eifel stand die Thematik Naturschutz durch Bewirtschaftung.

Karl-Otto Engel begrüßte neben den Ausschussmitgliedern und Referenten Gäste aus den Ministerien Umwelt Forsten und Verbraucherschutz so wie Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, von der Kreisverwaltung Daun, dem DLR Rheinhessen Nahe Hunsrück und der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen.


Der reale Einkommenszuwachs der Agrarbetriebe: Was bleibt von den höheren Preisen?

06.09.2007 Steigende Erzeugerpreise für landwirtschaftliche Produkte gelten als Auslöser für den breiten Anstieg der Nahrungsmittelpreise im Lebensmitteleinzelhandel. Dass über Jahre hin niedrige Preise den Verbrauchern ermöglichte, statt für Essen und Trinken einen immer größeren Anteil ihrer Ausgaben für andere Konsumbereiche aufzuwenden, darauf hat jetzt die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz hingewiesen. In den privaten Haushalten seien erweiterte finanzielle Spielräume für Mobilität, Kommunikation oder Freizeit infolge des Abbremsen der Inflationsrate durch sinkende Nahrungsmittelpreise überhaupt erst entstanden. Der landwirtschaftliche Durchschnittsbetrieb konnte sich bei steigenden Betriebskosten und sinkenden Erzeugerpreisen nach Erkenntnissen der Landwirtschaftskammer dagegen mit dem zuletzt erreichten Tiefpreisniveau den Getreidebau eigentlich nicht mehr leisten.


Positive Eindrücke von der Thüringer Braugerstenfahrt

23.07.2007 Bei aller globalen Betrachtung der Märkte sollte die Bedeutung des regionalen Qualitätsbraugerstenanbaues für die Rohstoffversorgung der inländischen Mälzereien und Brauereien nicht unterschätzt werden. Vor diesem Hintergrund erscheinen die Eindrücke von der Braugerstenfahrt des Thüringer Braugerstenvereins im Saale-Verla Kreis auch zur Beurteilung der Marktposition des rheinland-pfälzischen Braugerstenanbaues durchaus interessant. Zum Zwecke des gegenseitigen Informationsaustausch nahmen als Vertreter der Fördergemeinschaft Braugerste Rheinland-Pfalz deren Vorsitzender Helmut Wilhelm und Geschäftsführer Manfred Schnorbach an der Veranstaltung in Thüringen teil.


Technischer Ausschuss besichtigt Bestände

02.07.2007 Vor dem Hintergrund steigender Preise für das Erntegut wird der Anbau von Qualitätsbraugerste seitens der Landwirtschaft wieder etwas konstruktiver diskutiert. Angesichts der allgemeinen Preisentwicklung bei Getreide steht die Wettbewerbsposition der Kultur aber nach wie vor in enger Beziehung zum Ertrag, dem Marktwarenanteil und dem notwendigen Aufwand für die Produktion. Die schnelle Nutzung des Züchtungsfortschritts in Ertrag, Resistenz und technologischen Eigenschaften ist daher auch zukünftig für die gesamte Wertschöpfungskette von großer Bedeutung, wenngleich die Ansprüche an die Zuchtziele durchaus differenziert gesehen werden.


Produktionsreserven in der Grünlandbewirtschaftung nutzen

 
16.04.2007 Zur Besprechung aktueller Fragen des Versuchswesens und der Bestandesführung, der Vorstellung von Fördermaßnahmen im Rahmen von PAULa und zur Diskussion über das Flächenmanagement eines Ausschussmitgliedes konnte der Vorsitzende, Karl Otto Engel aus Brücken, die Mitglieder des Grünlandausschusses der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz in der Außenstelle der Landwirtschaftskammer in Trier begrüßen.


Fragen der Vermarktung im Fokus

05.04.2007 Zu ihrer Frühjahrssitzung trafen sich die Mitglieder des Ausschusses Ackerbau der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz so wie die Vorsitzenden von Erzeugergemeinschaften und Meisteranwärter in der Zentrale der Landwirtschaftskammer in Bad Kreuznach. Auf der Tagesordnung der vom Vorsitzenden des Ausschusses Erik Jennewein geleiteten Sitzung standen mit Sorten- und Vermarktungsstrategien bei Getreide, Vermarktungsstrukturen einer Erzeugergemeinschaft aus Sachsen der Marktanalyse eines Getreidemaklers und Informationen zur Markt- und Preisberichterstattung der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz beim Getreide aktuelle Themen.


Entscheidung im technischen Ausschuss

12.02.2007 In seiner letzten Sitzung hat sich der technische Ausschuss der Fördergemeinschaft Braugerste Rheinland Pfalz eingehend mit der agronomischen und technologischen Bewertung der Braugerstensorten Marthe und Power befasst.

Diskussionsgrundlage waren die agronomischen Daten aus der Wertprüfung und dem Landessortenversuch, ergänzt durch die Ergebnisse des großtechnischen Anbaues sowie die Erkenntnisse aus den Vermälzungs- und Brauversuchen die in der Mälzerei Bindewald, der Bitburger Versuchsbrauerei und der Königsbacher Brauerei durchgeführt wurden.


Grünlandausschuss im Dialog mit dem Versuchswesen

24.07.2006 Zur zweiten Sitzung in der laufenden Wahlperiode konnte der Vorsitzende des Ausschusses Grünland der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz Karl Otto Engel aus Brücken, die Mitglieder, Referenten und Gäste am DLR Eifel in Bitburg, das seit der Verwaltungsreform für das Grünlandversuchswesen in Rheinland-Pfalz zuständig ist, begrüßen.


Nährstoffangebot bestimmt maßgeblich die Qualität - Ausschuss Ackerbau tagte in der Region. Vorträge von Prof. Wiesler und Dr. Burghause

24.07. 2006 Zu ihrer zweiten Sitzung in der laufenden Wahlperiode trafen sich die Mitglieder des Ausschusses Ackerbau der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz auf dem Betrieb Herbert Peters, Fressenhof bei Ochtendung. Nach der Eröffnung der Sitzung sowie der Begrüßung der Referenten und Gäste aus Wissenschaft und Ministerialverwaltung durch den Vorsitzenden Erik Jennewein stellte der stellvertretende Vorsitzende Herbert Peters kurz die Region und seinen Betrieb vor. Im Anschluss daran gaben die Ausschussmitglieder aus den verschiedenen Regionen einen kurzen Überblick über den Stand der Kulturen, der durchschnittliche Erträge bei Raps und Getreide erwarten lasse, wenngleich Trockenschäden bei Sommergerste und Weizen festzustellen sei.


Technischer Ausschuss der Fördergemeinschaft besichtigt Anbauversuche

10.07.2006 Angesichts der eher schwachen Wettbewerbsposition der Braugerste kommt der Sortenfrage zur Stabilisierung des zukünftigen Anbaues eine besondere Bedeutung zu. Für die Landwirte sind ertragsstarke resistente Sorten mit einem hohen Marktwarenanteil zwingend notwendig.


Landesbraugerstenfahrt in der Region Hochwald mit positiven Eindrücken

10.07.2006 Mit etwa 80 Teilnehmern fand auch die diesjährige rheinland-pfälzische Braugerstenfahrt in der Region Hochwald großes Interesse bei Brauern, Mälzern, dem Handel, der Landwirtschaft, den Züchterhäusern, der Offizialberatung und der Politik. In seiner Begrüßung unterstrich der Vorsitzende der Fördergemeinschaft Braugerste, MR Dr. Helmut Wilhelm vom Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau die große Bedeutung der Kultur für die Landwirtschaft und der gesamten Branche für die allgemeine Wirtschaft in Rheinland-Pfalz.



Nicht der Vertrags- sondern der Nettoauszahlungspreis ist entscheidend

12.05.2006 Die Wirtschaftlichkeit eines Produktionsverfahrens wird neben den Kosten und den Erträgen wesentlich von dem Preis für das jeweilige Produkt bestimmt. Dabei ist nicht der vereinbarte Bruttopreis sondern der nach Abzug aller "Vermarktungskosten" verbleibende Nettoauszahlungspreis der Maßstab für die Bewertung.


Fachausschuss Ackerbau konstituiert und Arbeitsschwerpunkte festgelegt

24.04.2006 Mit einer Grundsatzaussage zur Einbindung  der Sacharbeit der Ausschüsse in die allgemeine Arbeit der Landwirtschaftskammer eröffnete der Präsident der Landwirtschaftskammer Norbert Schindler MdB die konstituierende Sitzung des Ackerbauausschusses.

Grünlandausschuss der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz konstituiert

24.04.2006 Mit einer Grundsatzaussage zur zentralen Bedeutung einer leistungsfähigen Grünlandnarbe für eine wirtschaftliche Milch- und Fleischproduktion und als landschaftsprägendes Element eröffnete der Präsident der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz Norbert Schindler MdB die konstituierende Sitzung des Grünlandausschusses.

Braugerste und mehr - Braugetreide im Focus der Wissenschaft

21.04.2006 Der Braugerstenanbau wird in diesem Jahr beeinflusst von einem verspäteten Frühling mit sehr differenzierten Aussaatzeiten, Unsicherheiten in der Aussaatfläche und einem auch in Rheinland-Pfalz angekommenen Strukturwandel in der Malzindustrie. Inwieweit sich dies auf die Erträge und Erntemengen sowie die Rahmenbedingungen der Erfassung und Vermarktung von Braugerste auswirken wird, ist derzeit noch nicht sicher zu prognostizieren.


Ausschuss Nachwachsende Rohstoffe konstituiert

12.04.2006   Die Endlichkeit fossiler Rohstoffe und Energieträger so wie die politischen Risiken der Versorgungssicherheit zwingen die Volkswirtschaft mehr denn je zur Nutzung nachwachsender Rohstoffe und erneuerbarer Energien aus der heimischen Produktion. Dies, so der Vizepräsident der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz, Heribert Metternich, zur Eröffnung der konstituierenden Sitzung des Ausschusses Nachwachsende Rohstoffe der Landwirtschaftskammer, bietet der Landwirtschaft die Möglichkeit vor allem durch die Bereitstellung von Energie über die Nahrungsmittelproduktion hinaus Einkommen zu erwirtschaften und ihre gesellschaftliche Position deutlich zu verbessern.