Informationen zur Fördergemeinschaft Braugerste
Braugerste war traditionell - oft im Wechsel mit Weizen - die stärkste Getreideart in Rheinland-Pfalz.
Ihr Anbauumfang wird allerdings sehr stark von der jeweiligen Preissituation zur Zeit der Ernte und den Offerten zu den Vorverträgen bestimmt. Insgesamt genießt Braugerste aus Rheinland-Pfalz sowohl bei Landwirten, wie auch Mälzern und Brauern hohes Ansehen. Ihre Qualität wird seit Jahren über NIT NET kontrolliert und ihr Anbau sowie die Vermarktung über Erzeugergemeinschaften koordiniert. In diesem Ausgleich der Interessen spielt die Fördergemeinschaft Braugerste Rheinland-Pfalz als vertikalem Verbund zwischen Landwirten, Agrarverwaltung, Handel sowie Brauern und Mälzern eine entscheidende Rolle. Braugerstenfahrt, -seminar, -tagung und Wettbewerb sind eine entscheidende Informationsbasis für die Marktteilnehmer.
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Fördergemeinschaft Braugerste setzt Akzente
29.2.2012 Neben den Regularien und den Vorgaben zur Ausrichtung der Arbeit im Jahr 2012 bestimmte vor allem die Diskussion über die Konsequenzen aus den Erfahrungen mit der Vermarktung oder gar Abwicklung der Braugerstenernte 2011 die Tagesordnung der Mitgliederversammlung der Fördergemeinschaft Braugerste Rheinland-Pfalz eV . Der Diskussion voraus gingen die Verabschiedung einer an die veränderten Strukturen der Branche angepassten Satzungsänderung sowie die Neuwahl der Vorsitzenden und des Beirats.
Risiken besser auf die Marktpartner verteilen
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| . | 22.11.2011 Die in diesem Jahr besonders deutlich zutage getretenen Anbau- und Marktrisiken bei Braugerste können auf Dauer nicht von der Landwirtschaft alleine getragen werden. Sowohl die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz als auch die Fördergemeinschaft Braugerste fürchten sonst eine verstärkte Hinwendung der Betriebe zu Alternativen wie Weizen, oder Energiepflanzen, damit verbunden eine weitere Reduzierung der Anbauflächen für Braugerste und in der Folge ernsthafte Engpässe bei der Versorgung der Malz- und Brauindustrie mit heimischen Rohstoffen. Beim traditionellen Braugerstentag in Oppenheim trafen Vertreter der Marktpartner zusammen, um die Anbau- und Marktsituation zu erörtern.
Braugerstenfahrt mit großer Resonanz
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| | 05.07.2011 Mit mehr als siebzig Teilnehmern fand auch die diesjährige Braugerstenfahrt Rheinland-Pfalz in der Region Hunsrück gute Resonanz bei der gesamten Wertschöpfungskette sowie bei Politik, Verbänden und Erzeugergemeinschaften. Zur Begrüßung der Fahrtteilnehmer stellte der Vorsitzende der Fördergemeinschaft Braugerste Rheinland-Pfalz e.V. und Vizepräsident der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz Heribert Metternich auch aus der Erfahrung mit dem Braugerstenanbau in seinem Betrieb fest, dass man zwar gut in die Vegetation gestartet sei, aber die anhaltende Trockenheit doch ihre Spuren hinterlassen habe. So sei derzeit aufgrund der in den einzelnen Regionen des Landes unterschiedlich entwickelten und insgesamt doch sehr dünn stehenden Bestände eine Ertragsprognose sehr schwierig. Dies gelte auch für die zu erwartenden Einflüsse der Bestandsdichte, des Zwiewuchses und der erst spät mobilisierten N-Düngung auf die Qualität. Da aber die Entwicklung des Marktes und der Preise sehr stark von Menge und Qualität der Ernte regional, national und international abhänge, blickten Landwirte, aber auch Handel und Verarbeiter gespannt auf belastbare Zahlen aus der Ernte 2011.
Fördergemeinschaft Braugerste auch 2011 für die Kultur aktiv
11.03.2011 Nach der Aussaat der ersten Braugerste in Rheinhessen Ende Februar und vor der erfahrungsgemäß Ende März/Anfang April erfolgenden Aussaat der Kultur in den Höhengebieten hat die Fördergemeinschaft Braugerste Rheinland-Pfalz e.V. in ihrer Vorstandssitzung und Mitgliederversammlung den Rahmen ihrer Arbeit für das Jahr 2011 abgesteckt.
Sortenempfehlung um Propino erweitert
21.2.2011 Das Sortengremium der Braugersten-Gemeinschaft e.V. hat in seiner Sitzung am 8. Februar 2011 in Berlin die in 2009 zugelassenen Braugerstensorten KWS Bambina, Propino und Sunshine nach bundesweiten Mälzungs- und Brauversuchen im Praxismaßstab zur Verarbeitung in Mälzerei und Brauerei empfohlen. Mit in die Beurteilung der Sorten eingeflossen sind auch die Ergebnisse der im Rahmen der Arbeit des Technischen Ausschusses der Fördergemeinschaft Braugerste Rheinland-Pfalz e.V. durchgeführten Vermälzungs- und Brauversuche mit dem Erntegut aus dem Großanbau in Rheinhessen und dem Hunsrück.
Braugerstenanbau am Scheideweg?
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| 01.02.2011 Es ist erst gut drei Jahre her, dass die angespannte Versorgungssituation bei Qualitätsbraugerste zu einer starken Preisvolatilität mit gravierenden Auswirkungen auf die Branche geführt hat. Die Malzindustrie fuhr durch die kurzfristig extrem gestiegenen Braugerstenpreise, die überwiegend nicht durch entsprechende Malzpreise abgedeckt waren, erhebliche Verluste ein, die bis hin zur Existenzgefährdung einzelner Betriebe führten. In der Brauwirtschaft kam es zu deutlichen Wettbewerbsverzerrungen zwischen den Unternehmen, die vor dem Preisanstieg ihren Malzbedarf weitgehend kontrahiert hatten, und den Brauereien, deren Malzpreise nicht abgesichert waren. Als Konsequenz daraus wurde in der gesamten Wertschöpfungskette Braugerste-Malz-Bier nach zukunftsfähigen Strategien zur Absicherung der Versorgungssicherheit mit Braugerste und Vermeidung einer zyklischen Entwicklung der Anbaufläche und Preise gesucht. Durch die gute Versorgungssituation der letzten zwei Jahre mit relativ niedrigen Preisen für Braugerste in der Ernte hat aber leider das Interesse an der Umsetzung der entwickelten Konzepte, vor allem seitens der Brauer, die weiter auf die Kräfte des Marktes vertrauen, etwas abgenommen. Geblieben ist allerdings die Praxis der Mälzer, nicht mehr eigenständig am Braugerstenmarkt zu agieren, sondern nur durchgehandelte Partien zu ordern. Der eigentliche Markt und somit auch das gesamte Risiko projizieren sich weitgehend auf den Handel.
Zweiter Rheinland-Pfälzischer Braugerstentag in Emmelshausen
24.11.2010 Etwas im Widerspruch zum derzeitigen Stellenwert des Braugerstenanbaus bei den Landwirten stand das große Interesse der gesamten Branche am zweiten rheinland-pfälzischen Braugerstentag im Zentrum am Park (ZAP) in Emmelshausen, zu dem der Vorsitzende der Fördergemeinschaft Braugerste Rheinland-Pfalz e.V. Heribert Metternich etwa 100 Teilnehmer begrüßen konnte. Bei aller Globalisierung der Märkte mit den Risiken für die Sicherheit der Warenströme, so Metternich, der auch Vizepräsident der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz ist, stelle der heimische Anbau von hochwertigen und preiswerten Nahrungsmitteln allgemein und der Braugerste im Besonderen auch ein Stück regionaler Identität und Versorgungssicherheit dar, über die zudem die Kulturlandschaft geprägt sowie in ihrer Vielfalt erhalten und gepflegt werde.
Braugerste: Schwache Wettbewerbsposition vorrangig für Flächenrückgang verantwortlich
10.11.2010 Nicht vorrangig der Energiepflanzenanbau sondern die eher schwache Wettbewerbsposition der Braugerste im Vergleich zu anderen Marktfrüchten beeinflusst die Entscheidung vieler Landwirte, aus dem Braugerstenanbau auszusteigen. Dies zeigt eine langjährige Analyse der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz zur Entwicklung von Anbauflächen, Erträgen, Marktwarenrisiko und Preisen der Kulturen Braugerste, Weizen und Raps. Die Entwicklung der Anbauflächen seit 1950 zeigt deutlich, dass sich die Braugerste bei zunächst verhaltenem Start bis 1990 zur stärksten Getreideart entwickelt hat.
Mitgliederversammlung der Fördergemeinschaft Braugerste: Auch 2010 Braugerste aus Rheinland Pfalz
08.03.2010 Rechtzeitig vor der Aussaat hat die Fördergemeinschaft Braugerste Rheinland Pfalz e.V. in einer Vorstandssitzung und Mitgliederversammlung den Rahmen für die Arbeit in 2010 abgesteckt, sowie Datum und Inhalte der Veranstaltungen des Jahres festgelegt. In einem kurzen Rückblick auf das Jahr 2009 wurde von den Vertretern der gesamten Wertschöpfungskette festgestellt, dass durch die weltweit quantitativ und qualitativ guten Ernten der letzten zwei Jahre mit einem erheblichen Überhang an Braugerste, den rückläufigen Bierkonsum und die mangelnden Auslastung der Mälzereikapazitäten die Braugerstenpreise zumindest bis Ende des Jahres unter Druck bleiben werden.
Es bleibt bei Braemar und Marthe für Vermehrung und Konsum
19.02.2010 In seiner jüngsten Sitzung in München hat das bundesweite Sortengremium der Braugerstengemeinschaft e.V. die Sorte Grace zur Verarbeitung in der Mälzerei und Brauerei empfohlen. Bei den im Rahmen der Arbeit des Technischen Ausschusses der Fördergemeinschaft Braugerste Rheinland-Pfalz durchgeführten verarbeitungstechnologischen Untersuchungen hat die Sorte allerdings doch kleine Schwächen gezeigt, die zu Akzeptanzproblemen bei Verarbeitern oder Marktpartnern führen könnten.
Wird die Braugerste zur Nischenkultur?
21.01.2010 Kurze Zeit vor der Aussaat wird bei den Landwirten in Rheinland-Pfalz das Thema "Braugerste" überwiegend mit negativen Vorzeichen diskutiert. Es muss mit einem Rückgang der Anbaufläche in den Höhengebieten um mindestens 20 Prozent gerechnet werden. Relativ stabil dürfte der Anbau dagegen in den südlichen Frühdruschgebieten bleiben. Insgesamt kann daher in Rheinland-Pfalz 2010 mit einer Braugerstenfläche von knapp 40.000 Hektar gerechnet werden, was etwa einer Halbierung der Anbaufläche seit 2003 entsprechen würde. Gewissheit über die wirkliche Entwicklung der Fläche wird es, wie in den vergangenen Jahren auch schon, erst kurz vor der Ernte der Kultur geben.
Mitgliederversammlung der Erzeugergemeinschaften Qualitätsgetreide Rhein-Mosel-Höhen
04.01.2010 Mit einem Rückblick auf das von sinkenden Getreidepreisen und steigenden Produktionskosten geprägte Jahr 2009 eröffnete der Vorsitzende, Hermann Biersbach aus Lutzerath, die diesjährige Mitgliederversammlung der Erzeugergemeinschaften Qualitätsgetreide Rhein-Mosel-Höhen. Dies, so Biersbach weiter, habe deutlich gemacht, dass der globale Markt auch bei der Braugerste angekommen sei und man sich von dem klassischen Vorvertragswesen der letzten Jahre endgültig verabschieden und auf die veränderte Marktsituation reagieren müsse. Grundsätzlich müsse sich aber jeder Getreidebauer die Frage stellen, ob er unter den derzeitigen Rahmenbedingungen überhaupt noch diese Marktfrucht produzieren könne oder andere Kulturen, wie etwa Energiepflanzen, die Anbauplanung mitbestimmen sollten. Dies gelte auch für die Entscheidung in 2010 Braugerste, bei der Kenner des Marktes keine kurzfristige Verbesserung der derzeitigen Rahmenbedingungen erwarten, in die Anbauplanung aufzunehmen.
Erster Braugerstentag ein voller Erfolg
16.12.2009 Großes Interesse seitens der gesamten Wertschöpfungskette, kompetente Referenten zu aktuellen Themen, Präsentation der Siegergersten und ein mit Bierprobe und Bierbrauen interessantes Rahmenprogramm zeichneten den ersten rheinland-pfälzischen Braugerstentag in Oppenheim aus. Mit einem Hinweis auf die schwierige Situation an den Agrarmärkten insgesamt und dem Braugerstenmarkt im Besonderen eröffnete der Vorsitzende der Fördergemeinschaft Braugerste und Vizepräsident der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz Heribert Metternich in der Aula des Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) die Veranstaltung.
Fördergemeinschaft Braugerste mit neuem Vorstand und Konzept
08.04.2009 Zeitgleich mit der Aussaat der Braugerste in den Höhengebieten hat die Fördergemeinschaft Braugerste Rheinland-Pfalz in ihrer Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand gewählt und den Rahmen für die Arbeit im Jahre 2009 abgesteckt. Nach über 20 Jahren Kontinuität in der Führung wurde der Vizepräsident der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz Heribert Metternich, der auf seinem 270 ha großen Betrieb in Arnshöfen auch Braugerste anbaut, als Nachfolger von Dr. Helmut Wilhelm, der Ende 2008 in den Ruhestand verabschiedet wurde, zum Vorsitzenden der Fördergemeinschaft Braugerste gewählt.
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