Betreuung der privaten Waldbesitzer
Die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz bietet allen privaten Waldbesitzern die Möglichkeit, sich umfassend über Fragen, die den Forstbetrieb betreffen, beraten zu lassen. Neben Einzelfragen können die Waldbesitzer Hilfestellung in speziellen Themenbereichen wie beispielsweise der Förderung der Forstbetriebe, dem forstlichen Steuerrecht, dem Forst- und Jagdrecht und in Fragen der Tarif- und Ausbildung erwarten.
Durch diese Beratung soll neben einer Hilfestellung für den Einzelbetrieb ganz allgemein das Anliegen des breitgestreuten Privateigentums am Wald erhalten und ausgebaut werden.
Auskünfte erhalten Sie im Forstreferat der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz. Hier liegt auch die Geschäftsführung des Waldbesitzerverbandes für Rheinland-Pfalz e.V.
Ehrenteller der Kammer für Johann Kohnen
27.10.2011 In Trier würde jetzt der langjährige Vorsitzende des Waldbauvereins Bitburg Johann Kohnen für seine Verdienste um die Land- und vor allem die Forstwirtschaft in Rheinland-Pfalz mit dem Ehrenteller der Landwirtschaftskammer ausgezeichnet. Die Verleihung wurde vom Vizepräsidenten der Kammer Heribert Metternich und Direktor Alfons Schnabel vorgenommen.
Berufsjäger unterstützten die Jagdgenossenschaften an jagdliche Brennpunkten
15.02.2011 Nicht nur, wenn es auf landwirtschaftlichen Flächen Wildschäden zu bewerten und zu regulieren gibt, ist sachgerechte und lösungsorientierte Kommunikation zwischen Landwirten und Jägern gefragt. Wo immer es fachliche Probleme gibt zwischen der Jagdgenossenschaft als Jagd-Verpächter und dem Jagdpächter, die Jagdfläche keine Pächter mehr findet oder massive Wildschäden in Feld und Wald vorkommen, dort bietet der Landesverband der Berufsjäger Rheinland-Pfalz/ Saarland durch erfahrene Revierjagdmeister eine Revierberatung an.
Neues Forst- und Jagdrecht
22.12.2010 Seit dem 06. August 2010 ist ein novelliertes Bundeswaldgesetz in Kraft. Vorausgegangen war ein jahrelanger Streit, der sich an der sogenannten "guten fachlichen Praxis" entzündete. Konkret sollten strengere Bewirtschaftungsregeln den Waldbesitzern vorgegeben werden. Die jetzt vorgenommenen Änderungen greifen nur die Punkte auf, die von Seiten der Waldbesitzer als regelungsbedürftig angesehen wurden.
Weihnachtsbäume am besten aus der Region
24.11.2010 In der Woche vor dem Ersten Advent erwartet die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz ein ausreichendes und hochwertiges Angebot an Weihnachtsbäumen in diesem Jahr. Die Versorgung des Bedarfs von deutschlandweit rd. 25 Millionen Bäumen im Jahr werde zunehmend auch von land- und forstwirtschaftlichen sowie gartenbaulichen Direktvermarktern mitgetragen, wodurch der Selbstversorgungsgrad binnen weniger Jahre von 65 auf 70 Prozent gesteigert werden konnte. Die an der Bedarfsdeckung fehlenden 30 Prozent werden überwiegend aus Dänemark importiert.
Landwirtschaftskammer und Waldbesitzerverband trauern um Karl Götz
01.07.2010 Mit dem Namen von Karl Götz ist die Gründung und über viele Jahre erfolgreiche Führung des Waldbauvereins Bitburg verbunden, der schon bald nach seiner Gründung 1951 als vorbildliche Organisationsform für die privaten Waldbesitzer in Rheinland-Pfalz galt. Im gesegneten Alter von 91 Jahren ist Karl Götz gestorben. Landwirtschaftskammer und Waldbesitzerverband Rheinland-Pfalz trauern um einen verdienten Land- und Forstwirt, der sich in beiden Institutionen über Jahrzehnte ehrenamtlich engagiert hatte.
Optimierungspotenzial bei der Bewirtschaftung ist groß
14.12.2009 Mit Wald auf 42 Prozent der Landesfläche sind Rheinland-Pfalz und Hessen gleichauf die waldreichsten Bundesländer in Deutschland. Bei der Mitgliederversammlung des Waldbesitzerverbandes Rheinland-Pfalz in Boppard betonte Heribert Metternich, Vizepräsident der Landwirtschaftskammer, die ökologische und landespflegerische, aber auch die ökonomische Bedeutung der Forstwirtschaft. Zu den 5.000 Beschäftigten in der Forstwirtschaft selbst zählte er dabei weitere 50.000 in der nachgelagerten Holz- und Papierwirtschaft, dem nach der chemischen Industrie zweitwichtigsten Arbeitgeber im Land.
Private Holzressourcen erschließen
18.12.2007 Etwa 222.000 Hektar umfasst die Gesamtfläche des in Privatbesitz befindlichen Waldes in Rheinland-Pfalz, macht rd. 27 Prozent. Anders als im Wald, der Bund, Land oder kommunalen Gebietskörperschaften gehört, findet hier oftmals keine oder eine unter forstökonomischen Gesichtspunkten nur unzureichende Bewirtschaftung statt. Hier befindliche Ressourcen zu erschließen und auch kleine und kleinste private Waldparzellen in ein regionales forstwirtschaftliches Gesamtkonzept einzubinden, ist das Ziel eines landesweit bislang einmaligen Pilotprojekts im Landkreis Bitburg-Prümm, mit dem sich der Forstausschuss der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz bei einer Vor-Ort-Sitzung beschäftigte. Ausschussvorsitzender Michael Prinz zu Salm-Salm konnte dabei Kammerpräsident Norbert Schindler MdB begrüßen, der aufgrund der landesweiten Modellfunktion des Projektes an der Tagung teilnahm.