Wir begrüßen Sie im Fachbereich Ackerbau
Hier konzentrieren sich die Aktivitäten der Landwirtschaftskammer auf die:
Die Verbindung mit dem staatlichen Versuchswesen erfolgt über die Arbeit des Fachausschusses Pflanzliche Produktion und die Verbindung mit den Arbeitskreisen Düngung und Versuchswesen.
Über Fachartikel informieren wir die Landwirte bzw. alle Interessenten über aktuelle Themen aus den Arbeitsbereichen.
Technischer Ausschuss informiert sich vor Ort
06.07.2010 Nach den Sortenempfehlungen des sogenannten Berliner Programms für Braugerste wird aktuell in ganz Rheinland-Pfalz der Großtechnische Anbau der Sorten KWS Bambina, Propino und Sunshine durchgeführt. Der technische Ausschuss der Fördergemeinschaft Braugerste Rheinland-Pfalz unterzieht die Anbauflächen regelmäßig einer kritischen Prüfung. Während die Besichtigung und Beurteilung der im Süden des Landes stehenden Flächen kürzlich in die Braugerstenfahrt integriert wurde, haben Vertreter der Fördergemeinschaft jetzt eigens den Anbau dieser Sorten im Norden untersucht. Von den Landwirten Ralf Reichertz, Josef Treins und Jürgen Wilhelms vorgestellt, präsentierten sich die Bestände aller drei Sorten und der klassischen Marthe als Vergleichssorte optimal geführt. Bei ausreichend Niederschlägen zur Kornfüllung und einer Abreife ohne Hitzestress ist eine zumindest durchschnittliche Ernte bei guten Qualitäten zu erwarten.
Intensiver Branchendialog
05.07.2010 Mit über 70 Teilnehmern fand die diesjährige Braugerstenfahrt in Rheinland-Pfalz großes Interesse bei den Vertretern der gesamten Wertschöpfungskette, aber auch der Politik, der staatlichen Agrarverwaltung und den Verbänden und des Landwirtschaftsministeriums, das den Braugerstenanbau in Rheinland-Pfalz seit Jahren aktiv unterstützt, an Fragen rund um den Braugerstenanbau, die Erfassung und Vermarktung sowie die Verarbeitung. Mit seiner Begrüßung in Rüssingen skizzierte der Vorsitzende der Fördergemeinschaft Braugerste und Vizepräsident der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz Heribert Metternich kurz die von hohen Produktionskosten und niedrigen Produktpreisen gekennzeichnete, schwierige wirtschaftliche Situation im Marktfruchtanbau. Ein hohes Anbau- und Marktwarenrisiko erschwere bei der Braugerste zusätzlich die Bedingungen. Dennoch, so Herr Metternich weiter, sehe er vor dem Hintergrund einer auch international präsenten Malzindustrie und Brauwirtschaft eines leistungsfähigen Erfassungshandels und dem hervorragenden produktionstechnischen Knowhow der in Erzeugergemeinschaften organisierten Landwirte zukünftig durchaus gute Chancen, trotz derzeit rückläufiger Tendenz, den Braugerstenanbau im Lande weiter zu erhalten.
Vermehrungsbestände auf Feldbesichtigung vorbereiten
21.05.2010 Landwirte und Verarbeiter stellen zunehmend höhere Ansprüche an den Ertrag, die Qualität und die Sortenreinheit von Marktfrüchten, Futterpflanzen und Dauergrünland. Ein Garant für die Erfüllung dieser Ansprüche ist sicher auch die Nutzung des nachhaltigen Züchtungsfortschritts über den Einsatz von Z-Saatgut. Die derzeitige Markt- und Preissituation bei Marktfrüchten aber auch der Milch hat allerdings dazu geführt, dass vor allem bei Getreide die Nachbaurate noch gesteigert und die Intensitäten im Futterbau mit der Folge eines geringeren Saatgutbedarfs für Neu- und Nachsaaten von Dauergrünland eher zurückgefahren wurden.
Bodenkundliche Untersuchungen am Standort Wintersheim
16.04.2010 Lange vor der Diskussion um Wasserrahmenrichtlinie und Erosionskataster hat die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz schon 1997 an je einem Standort in Rheinhessen, dem Hunsrück und der Eifel großtechnische Versuche zu verschiedenen Bodenbearbeitungsverfahren und Bestellsystemen bei betriebsüblichen Fruchtfolgen und Bestandsführungen angelegt. Primär ausgerichtet waren diese auch von den DLR`s unterstützten Versuche auf Fragen des Pflanzenbaues und der Ökonomie. Ab 2007 wurden seitens der FH Bingen und der Universität Trier bodenkundliche Aspekte mit in das Versuchsprogramm einbezogen.
Ausschuss Grünland: Administrative Einflüsse belasten die Betriebe
01.04.2010 Rechtzeitig vor Beginn der Vegetation sowie der Pflege und Düngung des Grünlands trafen sich die Mitglieder des Ausschusses Grünland der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz zu ihrer Frühjahrssitzung in der Zentrale in Bad Kreuznach. Mit der praktischen Umsetzung des Erosionskatasters, der Methanproduktion des Wiederkäuers, Informationen zur Kurzrasenweide und den neuen Mischungs- und Sortenempfehlungen für Grünland und Feldfutterbau standen gesellschaftspolitische aber auch produktionstechnische Themen auf der Tagesordnung.
Mitgliederversammlung der Fördergemeinschaft Braugerste: Auch 2010 Braugerste aus Rheinland Pfalz
08.03.2010 Rechtzeitig vor der Aussaat hat die Fördergemeinschaft Braugerste Rheinland Pfalz e.V. in einer Vorstandssitzung und Mitgliederversammlung den Rahmen für die Arbeit in 2010 abgesteckt, sowie Datum und Inhalte der Veranstaltungen des Jahres festgelegt. In einem kurzen Rückblick auf das Jahr 2009 wurde von den Vertretern der gesamten Wertschöpfungskette festgestellt, dass durch die weltweit quantitativ und qualitativ guten Ernten der letzten zwei Jahre mit einem erheblichen Überhang an Braugerste, den rückläufigen Bierkonsum und die mangelnden Auslastung der Mälzereikapazitäten die Braugerstenpreise zumindest bis Ende des Jahres unter Druck bleiben werden.
Ausschüsse Nachwachsende Rohstoffe und Ackerbau tagen gemeinsam
08.03.2010 Zu einer gemeinsamen Sitzung konnte Helmut Steinhauer, Lauterecken, die Mitglieder der Ausschüsse Nachwachsender Rohstoffe und Ackerbau der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz sowie zahlreiche Gäste aus der Wissenschaft, der Ministerialverwaltung und den DLR`s begrüßen. Gemäß der jeweiligen Arbeit und Kernkompetenz der beiden Ausschüsse standen Fragen der Wirtschaftlichkeit der Bioenergieproduktion, Beratungskonzepte zu diesem Produktionsbereich und Strategien zur Reaktion auf die volatilen Märkte auf der Tagesordnung für deren Ausgestaltung mit Prof. Dr. Thore Toews von der FH Bingen, Dr. Petra Becker von der BLE und Joachim Ruhmann vom DLR Rheinhessen-Nahe-Hunsrück kompetente Referenten gewonnen werden konnten.
Es bleibt bei Braemar und Marthe für Vermehrung und Konsum
19.02.2010 In seiner jüngsten Sitzung in München hat das bundesweite Sortengremium der Braugerstengemeinschaft e.V. die Sorte Grace zur Verarbeitung in der Mälzerei und Brauerei empfohlen. Bei den im Rahmen der Arbeit des Technischen Ausschusses der Fördergemeinschaft Braugerste Rheinland-Pfalz durchgeführten verarbeitungstechnologischen Untersuchungen hat die Sorte allerdings doch kleine Schwächen gezeigt, die zu Akzeptanzproblemen bei Verarbeitern oder Marktpartnern führen könnten.
Ackerpflanzen von strengem Winter unbeeindruckt
18.02.2010 Eine seit acht Wochen nahezu durchweg geschlossene Schneedecke auf den Feldern, anhaltender und nicht selten strenger Bodenfrost - die Symptome des Winters 2009/2010 bedeuten für die landwirtschaftlichen Kulturen in Rheinland-Pfalz keine besonderen Vorkommnisse. Nach Ermittlungen der Landwirtschaftskammer zeigen sich die Ackerpflanzen bislang vom strengen Winter unbeeindruckt. Gefahr droht den Feldern erst, wenn sie nach wieder milderen Temperaturen und einsetzender Wachstumsphase von Spätfrösten heimgesucht werden.
Wird die Braugerste zur Nischenkultur?
21.01.2010 Kurze Zeit vor der Aussaat wird bei den Landwirten in Rheinland-Pfalz das Thema "Braugerste" überwiegend mit negativen Vorzeichen diskutiert. Es muss mit einem Rückgang der Anbaufläche in den Höhengebieten um mindestens 20 Prozent gerechnet werden. Relativ stabil dürfte der Anbau dagegen in den südlichen Frühdruschgebieten bleiben. Insgesamt kann daher in Rheinland-Pfalz 2010 mit einer Braugerstenfläche von knapp 40.000 Hektar gerechnet werden, was etwa einer Halbierung der Anbaufläche seit 2003 entsprechen würde. Gewissheit über die wirkliche Entwicklung der Fläche wird es, wie in den vergangenen Jahren auch schon, erst kurz vor der Ernte der Kultur geben.
Neues Merkblatt zu Pflanzenschutzgerätereinigung und Wasserschutz
14.01.2010 Ein neues Merkblatt des rheinland-pfälzischen Landwirtschaftsministeriums informiert über die notwendigen Maßnahmen zur Reinigung von Feldspritzen und Sprühgeräten, mit denen in Landwirtschaft, Weinbau und Gartenbau Pflanzenschutzmittel ausgebracht werden. "Wasser und Gewässer haben eine besonders wichtige Bedeutung für Mensch und Natur, und daher muss eine Verunreinigung unbedingt vermieden werden", erläuterte Landwirtschafts- und Weinbauminister Hendrik Hering zum neuen Merkblatt "Sachgerechte Reinigung von Pflanzenschutzgeräten - Gewässer schützen!".
Mitgliederversammlung der Erzeugergemeinschaften Qualitätsgetreide Rhein-Mosel-Höhen
04.01.2010 Mit einem Rückblick auf das von sinkenden Getreidepreisen und steigenden Produktionskosten geprägte Jahr 2009 eröffnete der Vorsitzende, Hermann Biersbach aus Lutzerath, die diesjährige Mitgliederversammlung der Erzeugergemeinschaften Qualitätsgetreide Rhein-Mosel-Höhen. Dies, so Biersbach weiter, habe deutlich gemacht, dass der globale Markt auch bei der Braugerste angekommen sei und man sich von dem klassischen Vorvertragswesen der letzten Jahre endgültig verabschieden und auf die veränderte Marktsituation reagieren müsse. Grundsätzlich müsse sich aber jeder Getreidebauer die Frage stellen, ob er unter den derzeitigen Rahmenbedingungen überhaupt noch diese Marktfrucht produzieren könne oder andere Kulturen, wie etwa Energiepflanzen, die Anbauplanung mitbestimmen sollten. Dies gelte auch für die Entscheidung in 2010 Braugerste, bei der Kenner des Marktes keine kurzfristige Verbesserung der derzeitigen Rahmenbedingungen erwarten, in die Anbauplanung aufzunehmen.
Erster Braugerstentag ein voller Erfolg
16.12.2009 Großes Interesse seitens der gesamten Wertschöpfungskette, kompetente Referenten zu aktuellen Themen, Präsentation der Siegergersten und ein mit Bierprobe und Bierbrauen interessantes Rahmenprogramm zeichneten den ersten rheinland-pfälzischen Braugerstentag in Oppenheim aus. Mit einem Hinweis auf die schwierige Situation an den Agrarmärkten insgesamt und dem Braugerstenmarkt im Besonderen eröffnete der Vorsitzende der Fördergemeinschaft Braugerste und Vizepräsident der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz Heribert Metternich in der Aula des Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) die Veranstaltung.
Biogasfachtagung: Wirtschaftlich, ökologisch und sozialverträglich
01.12.2009 Dass eine hochentwickelte und überaus leistungsfähige Volkswirtschaft wie die deutsche sichere und bezahlbare Energie braucht, ist unbestritten. Für die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz ist ebenso unbestritten, dass die Landwirtschaft, wie jeder andere Sektor unserer Volkswirtschaft, Produktpreise braucht, die nicht nur die Produktionskosten decken, sondern auch Gewinne erzielen lassen. Vor diesem Hintergrund, so Helmut Steinhauer, Vorsitzender des Kammerausschusses Nachwachsende Rohstoffe, bei der Biogastagung in Kaisersesch, müsse die Entwicklung im Bereich Biogasanlagen in Rheinland-Pfalz betrachtet werden
Vertreter der Erzeugergemeinschaften für Qualitätsgetreide bei Avangard Malz: Erste Kontakte geknüpft
17.11.2009 Die von einem weltweiten Überhang an Ware und nach wie vor volatilen Märkten geprägte Situation bei der Braugerste ist nicht nur für die Landwirte, sondern für die gesamte Wertschöpfungskette unbefriedigend. Da ist es nur konsequent im Dialog die Marktpartner für die jeweiligen Probleme zu sensibilisieren und gegebenenfalls Ansätze für die zukünftige Strategie zu suchen.
Rapsanbau in Rheinland-Pfalz legt zu
12.11.2009 Nach Abschluss der Herbstaussaat sind erste Prognosen über die Anbauentwicklung auf den rheinland-pfälzischen Äckern möglich. Nach Mitteilung der Landwirtschaftskammer hat sich die Ausdehnung der Anbauflächen für Raps, der sowohl zu Speiseöl und Margarine als auch als Biotreibstoff, Schmier- und Hydrauliköl verarbeitet wird, im Trend der Vorjahre weiter ausgedehnt und mit erstmals über 47.000 Hektar einen neuen Höchststand erreicht.
Auswirkungen auf die Rahmenbedingungen landwirtschaftlicher Produktion
15.10.2009 Zur Beratung von Auswirkungen der Umsetzung von Vorgaben der Wasserrahmenrichtlinie auf die Produktion von Nahrungsmitteln aber auch von nachwachsenden Rohstoffen und Energiepflanzen hatten die Vorsitzenden der Ausschüsse der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz für Ackerbau, Erik Jennewein, und für Nachwachsende Rohstoffe, Helmut Steinhauer, zu einer gemeinsamen Sitzung in die Klostermühle nach Münchweiler geladen. Zur Einführung in die Tagesordnung stellte Erik Jennewein fest, dass die Landwirtschaft derzeit nicht nur bei der Milch, sondern auch im Ackerbau schwierige Rahmenbedingungen vorfinde und daher mehr denn je darauf angewiesen sei, dass die Politik die Rahmenbedingungen durch administrative Vorgaben nicht noch weiter verschärft und notwendige Gesetze und Verordnungen zum Schutz von Wasser, Boden und Luft praxisgerecht umgesetzt werden müssten.
Grünlandausschuss tagt im Westerwald
24.09.2009 Gemäß der Tradition, jährlich eine Sitzung in den Regionen abzuhalten, trafen sich die Mitglieder des Grünlandausschusses der Landwirtschaftskammer Rheinland Pfalz auf dem Betrieb des Ausschussmitgliedes Gerhard Pfeifer in der Westerwaldgemeinde Elkenroth. Zur Eröffnung der Sitzung und Begrüßung der Gäste und Referenten aus der Ministerialverwaltung und den DLRs verwies der Vorsitzende Karl Otto Engel aus Brücken auf die derzeit schwierige Situation in der Landwirtschaft, wo in fast allen Produktionsbereichen über die Marktleistung die Produktionskosten nicht mehr zu decken und viele Betriebe in ihrer Existenz bedroht seien, hin.
PAMIRA nimmt Pflanzenschutzmittel-Verpackungen zurück
07.09.2009 Seit 1996 bieten Pflanzenschutz-Industrie und -Handel in Deutschland mit PAMIRA ein flächendeckndes Entsorgungssystem für die Verpackungen ihrer Produkte an. PAMIRA ist die Abkürzung für PAckMIttel-Rück-nahme Agrar. Das System wurde auf freiwilliger Basis Anfang der 90er Jahre von den im Industrieverband Agrar e.V. (IVA) zusammengeschlossenen Pflanzenschutz-Unternehmen gemeinsam mit dem Handel entwickelt. Der entscheidende Probelauf erfolgte 1995 in den neuen Bundesländern. In Rheinland-Pfalz stehen seit diesem Jahr 24 Sammelstellen zur Verfügung.
Saatgutvermehrung 2009: Braugerste auf dem Rückzug
31.07.2009 In Rheinland-Pfalz wurden in diesem Jahr 5.312 Hektar Fläche zur Saatgutvermehrung angemeldet. Dies entspricht gegenüber dem Vorjahr einer Zunahme von 7,8 Prozent. Dabei reduzierte sich die Getreidevermehrung um 9,4 Prozent auf das niedrige Niveau von 2.884 Hektar, während Gräser, Leguminosen und Ölfrüchte um 39 Prozent ausgedehnt wurden. Die Struktur in der Saatgutvermehrung hat sich von 2008 auf 2009 nicht wesentlich verändert. Innerhalb der letzten zehn Jahre hat jedoch ein stetiger Wechsel stattgefunden. So erhöhte sich beispielsweise bei Getreide die Vermehrungsfläche je Betrieb von 17,7 Hektar (1999) auf 24,9 Hektar (2009).
Konservierende Bodenbearbeitung im Vergleich
28.07.2009 An der stetig wachsenden Zahl pfluglos arbeitender Betriebe in der pflanzlichen Produktion zeigt sich, dass das Interesse an konservierenden Bodenbearbeitungsverfahren ungebrochen ist. Auch wenn Praktiker in der Hochpreisphase 2007 für landwirtschaftliche Rohstoffe teils über eine Rückkehr zum Pflug diskutierten - höhere Erzeugerpreise machen eventuell eine höhere Intensität in der Bodenbearbeitung lohnenswert - zwingen nun wieder abnehmende Verkaufserlöse verstärkt zu Rationalisierungsmaßnahmen und weiter dazu, an der Kostenschraube zu drehen. In der schon weitgehend optimierten Verfahrenstechnik bei Düngung und Pflanzenschutz bieten die Kosten bei der Arbeitserledigung die größten Einsparpotentiale. Die konservierende Bodenbearbeitung gewährt hier eine Chance, den ökonomischen Ansprüchen der Landwirtschaft gerecht zu werden. Eine geringere Bearbeitungsintensität führt in der Regel schnell zu geringeren Kosten und zur Verringerung der aufgewendeten Arbeitszeit je produzierter Einheit. Allerdings setzen sich solche Verfahren nur dann durch, wenn sie direkt auch wirtschaftliche Vorteile bringen.
Technischer Ausschuss vor Ort
13.07.2009 Nachdem anlässlich der Braugerstenfahrt die Flächen des Großtechnischen Anbaus von Grace und Marthe im Süden besichtigt wurden, haben die Mitglieder des Technischen Ausschusses der Fördergemeinschaft Braugerste Rheinland-Pfalz nun auch die Anbauflächen im Norden unter die Lupe genommen. Wie in Rheinhessen-Pfalz präsentierten sich auch auf dem Hunsrück gesunde Bestände in einem guten Zustand und lassen eine durchschnittliche Ernte erwarten.
Braugerstenfahrt 2009: Großes Interesse der Branche am heimischen Braugerstenanbau
18.06.2009 Mit einem klaren Bekenntnis zum Braugerstenanbau in Rheinland-Pfalz, der entscheidend mit zur Sicherung der Rohstoffversorgung der heimischen Malzindustrie und Brauwirtschaft beitrage und die Kulturlandschaft in hohem Maße präge, eröffnete der Vorsitzende der Fördergemeinschaft Braugerste Rheinland-Pfalz und Vizepräsident der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz Heribert Metternich die traditionelle Braugerstenfahrt. Diese führte in diesem Jahr in der Region Rheinhessen mit Start in Ensheim. In seiner Begrüßung von über 70 Vertretern der gesamten Wertschöpfungskette, der Offizialberatung und der Politik appellierte Metternich aber auch an die Verantwortung der Branche für die Stärkung der derzeit schwachen Wettbewerbsposition der Braugerste im Verhältnis zu anderen Marktfrüchten. Nur so könne ein weiterer Rückgang des Braugerstenanbaus in Rheinland-Pfalz auf Dauer verhindert werden.
Grünland ökonomisch und ökologisch von zentraler Bedeutung
16.06.2009 "Ideen und Initiativen für den ländlichen Raum - Idees et initiatives pour l'espace rural" stand in großen Lettern über dem Eingang zum Infozelt der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz beim 3. Internationalen Grünlandtag. Nach Bansions in Belgien 2007 und Ettelbrück in Luxemburg 2008 war in diesem Jahr Kyllburgweiler Standort der Informationsveranstaltung für Fachleute und interessierte Laien. Für die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz betonte Vizepräsident Heribert Metternich die zentrale ökonomische und ökologische Bedeutung des Grünlands.
Ein Markt, der derzeit noch keiner ist
02.06.2009 Wie und vor allem wann entwickelt sich der Markt für Braugerste. Diese Frage stellen sich derzeit innerhalb der gesamten Wertschöpfungskette von der Braugerste bis zum Bier nicht nur die Landwirte. Während die Kultur auf den Feldern wächst und bei bislang guten Witterungsbedingungen ungestört gedeiht, befindet sich der Markt in einer Art "Vegetationsruhe".
Vermehrungsflächen - ein Werbeträger für Z-Saatgut
29.05.2009 Mit knapp 5.300 ha hat sich die Saatgutvermehrung in Rheinland-Pfalz gegenüber dem Vorjahr wieder etwas stabilisiert. Entsprechend der Markt- und Preissituation bei Konsumgetreide und Grassamen hat sich der Anteil der einzelnen Arten allerdings deutlich verändert. So ist bei der Sommergerste, die in Rheinland-Pfalz überwiegend als Braugerste geführt wird, die Vermehrung um über 30 % zurückgegangen und bei Winterweizen stabil geblieben. Nur unwesentlich reduziert wurde die Vermehrungsfläche bei Wintergerste. Eine mit etwa 14 bis 19 % leichte Ausweitung haben die Vermehrungsflächen bei Hafer, Triticale und Roggen erfahren.
Braugerstenflächen wieder rückläufig, aber kein Versorgungsengpass
27.05.2009 Wenngleich erst Mitte Juli des Jahres statistisch gefestigte Zahlen zur Verteilung der Anbauflächen in Rheinland-Pfalz vorliegen, geht die Landwirtschaftskammer von einer Verringerung der Braugerstenflächen aus. Aus dem Zusammenfügen von Eindrücken aus den traditionellen Anbauregionen leiten die Kammerexperten das Wiedereinsetzen eines Negativtrends ab, der im letzten Jahr gestoppt oder sogar zum Positiven hin gewendet schien. Die unsichere Marktentwicklung hat demnach viele Landwirte bei der Aussaat veranlasst, sich gegen Braugerste und für verschiedene Anbaualternativen zu entscheiden.
Landwirtschaftskammer erwartet praxisgerechte Regelung bei Erosionsschutz
12.05.2009 Mit Informationen zum Erosionskataster, dem Grünlandumbruchverbot und dem Entwurf zur Verbringungsverordnung standen brandaktuelle Themen auf der Tagesordnung. der Sitzung des Ackerbauausschusses der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz. Der Vorsitzende des Ausschusses Erik Jennewein konnte im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau (MWVLW) in Mainz Mitglieder des Gremiums, die Gäste aus der Wissenschaft und als Referentin Gisela Horix (MWVLW) begrüßen. Jennewein lobte zur Einführung in die Thematik ausdrücklich die Bereitschaft des Ministeriums, vor der endgültigen Ausgestaltung politischer Rahmenbedingungen mit den Landwirten die Auswirkungen auf die Produktionsbedingungen der Landwirtschaft zu diskutieren.
Mit optimalem Grünlandmanagement zu höchster Grundfutterleistung
21.04.2009 Die Optimierung des Mitteleinsatzes zur Kostensenkung in der Milchproduktion war eines der zentralen Themen bei der jüngsten Station der Reihe von Regionalbesuchen von Landwirtschaftskammerpräsident Norbert Schindler MdB. Der Abstecher in den Nordwesten von Rheinland-Pfalz führte zunächst in die Eifelgemeinde Ehlenz auf den Hof von Alfons Göbel, der mit einem Spitzenwert von 5.000 Liter Milch aus Grundfutter den Landesdurchschnitt weit übertrifft.
Fördergemeinschaft Braugerste mit neuem Vorstand und Konzept
08.04.2009 Zeitgleich mit der Aussaat der Braugerste in den Höhengebieten hat die Fördergemeinschaft Braugerste Rheinland-Pfalz in ihrer Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand gewählt und den Rahmen für die Arbeit im Jahre 2009 abgesteckt. Nach über 20 Jahren Kontinuität in der Führung wurde der Vizepräsident der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz Heribert Metternich, der auf seinem 270 ha großen Betrieb in Arnshöfen auch Braugerste anbaut, als Nachfolger von Dr. Helmut Wilhelm, der Ende 2008 in den Ruhestand verabschiedet wurde, zum Vorsitzenden der Fördergemeinschaft Braugerste gewählt.
Wildschäden, Düngemittelverordnung und Stickstoffdüngung beschäftigen Grünlandausschuss
17.03.2009 Gemäß der Intention, Positionen der Landwirtschaftskammer zu aktuell relevanten Fachthemen zu markieren, bestimmten die Schwarzwildproblematik, die Umsetzung der Düngeverordnung und die Stickstoffdüngung auf Grünland Referate und Diskussionen der jüngsten Sitzung des Grünlandausschusses der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz. Wenngleich die Politik über die Gestaltung der Rahmenbedingen in die praktische Arbeit der Landwirte hineinwirke, so der Vorsitzende Karl-Otto Engel aus Brücken zur Eröffnung der Sitzung, beschäftigten sich die Fachausschüsse der Landwirtschaftskammer doch auch mit jeweils aktuellen Sachthemen, um die Realität der betrieblichen Praxis immer wieder in die Meinungsbildung einzubringen.
Technischer Ausschuss gegen Erweiterung der Sortenempfehlung
25.02.2009 Im Rahmen des neuen Berliner Programms wurden 2008 in Rheinland-Pfalz die Sorten Jennifer und Streif im Vergleich zu Marthe auf ihre Anbauwürdigkeit und technologischen Eigenschaften geprüft. Die Basis für die agronomische Bewertung der Sorten sind die mehrjährigen Ergebnisse aus den rheinland-pfälzischen Landessortenversuchen. Im Jahr 2008 lagen die Relativerträge in den intensiven Behandlungsstufen von Streif bei 104, von Jennifer bei 100 und von Marthe bei 100. Statistisch abzusichern war der Mehrertrag allerdings nicht. Beide neuen Sorten sind somit aus agronomischer Sicht mit Marthe vergleichbar.
Beim Vollgerstenertrag im Mittel der Jahre kaum regionale Unterschiede
02.02.2009 Ob sich die Braugerstenanbaufläche in 2009 auf dem Niveau von 2008 stabilisiert und inwieweit sich die vom Statistischen Bundesamt für Rheinland-Pfalz veröffentlichte Ausdehnung des Wintergetreide und Rapsanbaus um etwa 4.000 Hektar auswirkt, kann derzeit noch nicht exakt bestimmt werden und hängt sicher auch noch von der kurzfristigen Markt- und Preisentwicklung ab.
Produktionskontrollen
Unter den derzeitigen Preis-/Kostenverhältnissen stehen die Mittelgebirgsregionen von Rheinland-Pfalz bei begrenztem Ertragspotential im Getreidebau unter hartem Wettbewerbsdruck. Dies zwingt vielfach zur Erschliessung von Einkommensalternativen über den Anbau von Nischenprodukten weit ab von der Massenproduktion.
Vor diesem Hintergrund ist es Hunsrück Marketing über die Vermarktung von ungespritztem Weizen und den Anbau von kontrolliert-integriertem Roggen gelungen, zumindest für eine begrenzte Zahl von Betrieben ein weiteres Standbein zu schaffen.
Über die Kontrolle der Einhaltung der von den Marktpartnern vorgegebenen Produktionsrichtlinien ist die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz in dieses System zur Sicherung der Marktanteile mit eingebunden.
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