Welche Außenwand für welche Hallennutzung?

Die Verwendung einer Holzverscha-

lung als Außenwandmaterial garan-

tiert eine natürliche, optisch an-

sprechende, strukturierte Fassaden-

gestaltung

 In Abhängigkeit von der vorgesehenen architektonischen Wirkung sowie dem Hallenstandort und der geplanten Hallennutzung, kommen für die zumeist großen und somit auch ortsbild- und landschaftsprägenden Bauwerke die unterschiedlichsten Außenwandaufbauten in Frage. Welcher Wandaufbau sinnvoll und möglich ist, in Zusammenhang mit der Hallennutzung, als auch unter dem Gesichtspunkt der Kosten-Nutzen-Relation, erläutert nachfolgend der Bauberater der Landwirtschaftskammer Dipl.-Ing. (FH) Winfried Plewe.

In landwirtschaftlichen Betrieben entsteht durch Vergrößerung der Anbauflächen und/oder betrieblichen Umstrukturierungen häufig der Bedarf nach neuen, größeren Betriebsgebäuden, die dann zumeist als stützenfreie, ebenerdige Hallenbauten konzipiert werden. Diese Neubauten dienen dann im Wesentlichen als einfachste Bergehallen, als Lagerhallen, der Unterbringung von Maschinen und Geräten, sowie als Stallgebäude und zur Weinlagerung. >>> Download



Bauen mit Holz erlebt Renaissance

18.05.2009 Holz ist ein Naturprodukt mit einer jahrtausendealten Tradition, auch als Baustoff. Erfreulich ist, dass ein wieder verstärkter Einsatz in diesem Bereich nicht nur die nachhaltige Bewirtschaftung der regionalen Wälder mit sich bringt. Gleichzeitig ist dies ein Beleg dafür, dass die vielfältigen positiven Eigenschaften des Holzes stärker in den Vordergrund rücken und für das Bauen genutzt werden. Dipl.-Ing. arch. Simone Hamann-Lahr von der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz gibt einen Überblick.

 

Die Geschichte des Holzes im Bauwesen

Bereits in der frühesten Siedlungsgeschichte . . .Download

 

Autorin: Simone Hamann-Lahr

Druckversion  Mail an den Autor   Artikel empfehlen Als Favorit hinzufügen 

Kriterien für nachhaltiges Bauen

05.05.2009 Der Strukturwandel in der Landwirtschaft führt immer wieder zu baulichen Veränderungen. Dabei findet die Bautätigkeit der Landwirtschaft meistens in der freien Landschaft statt, da die landwirtschaftlichen Produktionsstandorte aus den bebauten Siedlungsgebieten verdrängt wurden. Im Zusammenhang mit den baulichen Aktivitäten im Außenbereich wird von der Gesellschaft die Forderung gestellt, schonend mit der naturnahen Kulturlandschaft umzugehen. Landwirtschaftliche Bauten im Außenbereich haben eine Auswirkung auf das Landschaftsbild, sie sind sorgfältig in ihre Umgebung einzubetten, um ein harmonisches Landschaftsbild und den Erholungswert einer Landschaft zu erhalten.

 

Autor: Lutz Heuer


Erkennen - Beseitigen - Entsorgen: Der Umgang mit baulichen Altlasten

 
03.11.2008 Der Bestand an Wohn- oder Betriebsgebäuden hierzuland  ist aufgrund traditionell intensiver Bautätigkeit hoch. Demzufolge wächst die Anzahl der erforderlichen Gebäudesa­nierungen oder auch der einfachen Renovierungen, Umbauten oder Erweiterungen stetig an. Aber nicht immer erfreut es den Bau- bzw. Sanierungswilligen, auf welche Baustoffe oder technische Anlagen er trifft. Aber es Überraschungen stehen auch diejenigen bereit, die neu bauen wollen. Denn bei einem Verdacht auf Bodenbelastungen, sind im Regelfall weitge­hende Recherchen und Untersuchungen erforderlich. Weder bei einer Sanierung noch bei einem Neubau darf die geplante Maßnahme ohne Fachhilfe durch geführt werden. Es gibt viele Formen von Altlasten wie z.B. Bodenkontaminationen, die Belastung einzelner Bauteile bedingt durch eingebrachte Baustoffe oder veraltete und nicht mehr aktuellen Sicherheits­standards entsprechende Anlagentechnik. Im weiteren Verlauf werden die häufigsten bauli­chen Altlasten näher beleuchtet.

 

Autorin: Jeanette Schnorrenberger


Die Maschinenhalle in der Landwirtschaft

13.05.2008 Meist liegen beim Winzer und Landwirt räumliche Zwänge an der Hofstelle vor, die ihn zu dem Entschluss kommen lassen, eine neue Maschinenhalle im Außenbereich, in der Landschaft  zu bauen. Damit wird ein Baukörper Bestandteil der Landschaft, der das Landschaftsbild nachhaltig verändert. Behörden, die für die Landschaftspflege, Naturschutz, Forsten, Wasserwirtschaft Verkehrserschließung usw. zu tun haben, werden aktiv und prüfen die Verträglichkeit und Zulässigkeit. Aber auch die Gemeinden selbst, durch die Gemeinderäte, wollen ein Wort mitreden, zumal wenn es sich um Fremdenverkehrsgemeinden handelt. Denn hier geht es um eine nicht störende Einfügung des Gebäudes in die Umgebung und damit spielt der Standort und die Gestaltung der Maschinenhalle, wie Baumassen, Materialien und Farben und nicht zuletzt die Eingrünung eine Rolle.

 

Autor: Günther Schneider


Architektur - eine Aufgabe auch für Betriebsgebäude (2006)

Architektur bei Betriebsgebäuden - was hat das eine mit dem anderen zu tun? Das fragt sich manch ein Landwirt, den man mit diesem Thema konfrontiert. Man möchte doch nur einen funktionierenden Stall, eine zweckmäßige Halle oder einen einfachen Unterstand bauen. Wieso die Architektur dabei doch eine Rolle spielen sollte, führt Frau Dipl.-Ing. (arch.) Simone Hamann-Lahr, Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz aus. Gebäude sind gebaute Umwelt…Download

 

Autorin: Simone Hamann-Lahr

Druckversion  Mail an den Autor   Artikel empfehlen Als Favorit hinzufügen 

Umnutzung von landwirtschaftlichen Gebäuden (2005)

Es sind zum überwiegenden Teil die landwirtschaftlichen Gebäude, die die Bausubstanz der Dorfkerne ausmachen. Unabhängig davon, ob sie noch landwirtschaftlich genutzt werden, leer stehen oder anderen Zwecken zugeführt sind, prägen sie das Ortsbild. In der freien Feldflur trifft dies auch bei Aussiedlerhöfen und Weilern auf das Landschaftsbild zu. Vor der Untersuchung der Umnutzungswürdigkeit eines einzelnen Gebäudes stellt sich die Frage nach dem kulturellen Hintergrund. Es geht um die Bewahrung ...Download

 

Autorin: Simone Hamann-Lahr



Eignung von Asphalt für das landwirtschaftliche Bauen (2005)

Der Einsatz von Asphalt ist in landwirtschaftlichen Betrieben grundsätzlich in verschiedenen Bereichen wie etwa im Lauf- und Liegebereich des Stalles, am Futtertisch, im Melkstand und in Laufhöfen möglich. Ebenso kann die Verwendung bei Fahrsilos, Dungstätten oder Abfüllplätzen überlegt werden und nicht zuletzt kann er in der normalen Hof- oder Wegebefestigung eines Betriebes zum Zuge kommen.

 

Anforderungen des Nutzers

Aus Tierhaltersicht gilt ...Download

 

Autorin: Simone Hamann-Lahr

Druckversion  Mail an den Autor   Artikel empfehlen Als Favorit hinzufügen 

Umnutzung in der Landwirtschaft (2004)

Nutzungsänderungen in der Landwirtschaft sind der Ausdruck veränderter Rahmenbedingun-gen unter denen sich die bisherigen Nutzungen für die Zukunft nicht mehr vertretbar aufrecht erhalten ließen und durch neue Konzepte ersetzt wurden. Der Gedanke dabei ist, das vorhandene Kapital in Form von Gebäudebestand möglichst Gewinn bringend zu verändern. ...Download

 

Autorin: Simone Hamann-Lahr



Der Weg zur Baugenehmigung (2003)

Unter vielen anderen Genehmigungsverfahren ist es insbesondere das Baugenehmigungsverfahren, das bei der Erstellung von Gebäuden für die Tierhaltung anstehende Konflikte zwischen Landwirten und anderen Bürgern regelt. Unter dem weit gefassten Begriff des Baurechts unterscheidet man zwischen dem Bauplanungsrecht und dem Bauordnungsrecht. Das Bauplanungsrecht ...Download