Mitglieder des Beirates für Naturschutz bei der SGD Nord berufen

 
05.07.2010 Dagmar Barzen, die Präsidentin der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord,  hat zwölf Personen in den Beirat für Naturschutz bei der SGD Nord - obere Naturschutzbehörde - berufen. Die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz wird durch Alexandra Thömmes, Mitarbeiterin im Referat Raumordnung, Regionalentwicklung und Naturschutz an der Dienststelle Koblenz, in dem Gremium vertreten. Der Beirat konstituiert sich aus vorgeschlagenen Mitgliedern der Industrie- und Handelskammern, der Landwirtschaftskammer, kommunaler Spitzenverbände sowie Vertretern der gesetzlich anerkannten Naturschutzverbände. Zusätzlich werden weitere auf dem Gebiet sachkundige Personen berufen.


Baurechtliche Aspekte zu Ferienunterkünften im Außenbereich: Gewerblichkeit beeinträchtigt Privilegierung

 

17.07.2009 Viele Betriebe sind im Rahmen des allgemeinen Strukturwandels zur Stabilisie­rung ihrer Einkommen sowie zur Re­alisierung von Wachstumschancen auf zusätzliche bzw. neue Produkte, Dienstleistungen und Vermarktungsstrategien angewiesen. Eine immer wie­der diskutierte Fragestellung ist die bauplanungsrechtliche Zuläs­sigkeit gewerblicher Zu­satzfunktionen an landwirtschaftlichen Betriebsstellen, wenn sie im Außenbereich, d. h. au­ßerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortslage zu liegen kommen. Im nachfolgenden Beitrag soll hierzu beispielhaft auf die Anforderungen der bauplanungs­rechtlichen Zulässig­keit von Ferienunterkünften eingegangen werden.

Stiftung als Partner in der VG Alsenz-Obermoschel

15.08.2008 Für die Realisierung von Ausgleichs- und Ersatzflächen, die beim Bau von Wirtschaftswegen außerhalb von Bodenordnungsverfahren durchgeführt werden muss, ist in Rheinland-Pfalz jetzt ein Projekt in der Verbandsgemeinde Alsenz-Obermoschel umgesetzt worden, das Pilotcharakter haben dürfte. Im Gebiet der Verbandsgemeinde ist mit Vertragsunterschrift erstmalig ein Kompensationsprojekt in Kooperation mit der Stiftung Kulturlandschaft Rheinland-Pfalz auf den Weg gebracht worden. Die Vertragsvereinbarung wurde jetzt von Bürgermeister Arno Mohr für die VG Alsenz-Obermoschel und Eberhard Hartelt, Vorstandsmitglied der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz, unterzeichnet.


Landwirtschaft in der Regionalentwicklung stärker positionieren

 
24.04.2008   Vertreter des Bauern- und Winzerverbandes und der Landwirtschaftskammer aus dem Raum Westerwald-Osteifel trafen sich auf Einladung des Vorsitzenden des Aus­schus­ses Agrarstruktur und Regionalentwicklung der Landwirtschaftskammer, Walter Clüs­serath, die mit dem verantwortlichen Leiter des DLR Volker Rudloff und sei­nen Abteilungs­leitern. Schwerpunkte der Gespräche in Montabaur und in Mayen waren die Projekte der Regionalentwicklung in Eifel und Westerwald, die Arbeitsplanung für Bodenord­nungsmaß­nahmen bis 2013 sowie die möglichen Konflikte zwischen Landwirtschaft und Naturschutz im Rahmen der Bodenordnung.


Ländlichen Raum mit leistungsfähiger Landwirtschaft stärken

 
04.03.2008 Wird die Landwirtschaft in den künftigen Prozessen der Regionalentwicklung passives Verschiebeobjekt sein, oder wird sie aktiv an den Gestaltungsprozessen mitwirken? Als zentrales Strukturelement im ländlichen Raum mit unverzichtbaren wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Funktionen muss die Landwirtschaft insbesondere in einem überwiegend ländlich geprägten Land, wie Rheinland-Pfalz, sich klar und verbindlich aufstellen und sich selbstbewusst und konstruktiv in die Entwicklungsprozesse einbringen. Dies ist kurzgefasst das Ergebnis einer vom Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau sowie der Landwirtschaftskammer initiierten Tagung zum Thema "Landwirtschaft in der Regionalentwicklung" in Emmelshausen am 28. Januar 2008, an der nahezu alle Vertretungen des landwirtschaftlichen Berufsstandes in den regionalen Entwicklungsprozesse teilnahmen. Es wurde deutlich, dass die Landwirtschaft die Wahrnehmung ihrer vitalen Interessen dabei im wesentlichen selbst in die Hand nehmen muss.


Wasserrahmenrichtlinie wird auch für Landwirtschaft konkret

 
06.02.2008 Im Jahr 2008 wird die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie für die Landwirtschaft konkret, denn es zeichnet sich ab, dass in bestimmten Räumen Maßnahmen ergriffen werden müssen, die zum Schutz des Grundwassers und der Oberflächengewässer erforderlich sind. Außerdem sind die Bundesrepublik und das Land Rheinland-Pfalz mit einem Vertragsverletzungsverfahren der EU konfrontiert, weil auf Anregung der Naturschutzverbände eine Überarbeitung der Bestandsaufnahme zur "Wasserdienstleistung" erfolgen muss.


Berufsstand und DLRs nehmen Landeskulturgespräche wieder auf

 
13.11.2007 Das Einbringen der Erfahrungen und Bedürfnisse der betrieblichen Praxis auf direktem Weg in die Entscheidungsfindung bei der Gestaltung der Agrarstruktur gilt als zentrales Anliegen des landwirtschaftlichen Berufsstands. Auf Einladung des Leiters des Dienstleistungszentrums ländlicher Raum (DLR) Westpfalz in Kaiserslautern Bernd Scholz trafen sich jetzt Vertreter landwirtschaftlicher Betriebe aus der Westpfalz zu einem ersten Agrarstrukturgespräch.


Stiftung zur Förderung der Kulturlandschaft mit ersten Projekten

27.09.2007 Die von Landwirtschaftskammer, Bauernverbänden sowie dem Gemeinde- und Städtebund getragene Stiftung zur Förderung der Kulturlandschaft hat mit der praktischen Umsetzung ihrer satzungsmäßigen Ziele begonnen. Aktuell ist die Stiftung im Raum Bad Neuenahr - Ahrweiler tätig und sucht dort interessierte Landwirte bzw. Landbewirtschafter, denen mit finanzieller Unterstützung der Stiftung eine Extensivierung (z.B. auf Grenzertragsstandorten, Grünland oder trocken/feuchten Bereichen) ermöglicht werden soll.


Stiftung Kulturlandschaft Rheinland-Pfalz

22.06.2007   Ende des vorigen Jahres wurde die Stiftung zur Förderung der Kulturlandschaft Rheinland-Pfalz als Gemeinschaftsprojekt der Landwirtschaftskammer, der Bauernverbände und des Gemeinde- und Städtebundes gegründet. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, die Interessen von Landwirtschaft, Naturschutz und den Verursachern von Eingriffen in Natur und Landschaft im Sinne einer Win-Win-Strategie zusammenzuführen. Dazu werden örtliche bzw. regionale Flächen- und Ökopools eingerichtet sowie die möglichst weitgehende Integration von Kompensationsmaßnahmen in eine landwirtschaftliche Nutzung angestrebt. Erste Projekte sind angelaufen.