Annäherung bei Fahrsiloanlagen
(Dieser Artikel gibt den Inhalt aus dem Leitartikel wieder, erschienen in der RBZ 01.05.2010; in Kürze erfolgt ein Abschlussgespräch mit Vertretern des Bauern- und Winzerverbandes, LWK und SGD Nord.)
19.08.2010 Der Bau von Fahrsiloanlagen unterliegt der Anzeigepflicht bei der unteren Wasserbehörde. Dieses Verfahren hat in der jüngsten Vergangenheit so manche Schwierigkeiten für bauwillige Landwirte mit sich gebracht. In der Stellungnahme durch die Wasserwirtschaft wurden an den Bau von Fahrsiloanlagen häufig Auflagen geknüpft, die weder praktikabel noch baulich umsetzbar waren. So wurden zum Beispiel Bauprodukte mit einer allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung gefordert, die es nur für wenige Bauprodukte für den Bau von Fahrsiloanlagen gibt. Der weitaus größere Teil hat diese Zulassung nicht. Daher ist es praktisch unumgänglich, Bauprodukte ohne Verwendungsnachweis einzusetzen. Rechtlich ist es jedoch problematisch, sich der Forderung nach zugelassenen Bauprodukten zu widersetzen. In einem anderen Beispiel wurde eine Umweltverträglichkeitsprüfung mit Öffentlichkeitsbeteiligung verlangt, welche das Bauvorhaben durch ein langes Verwaltungsverfahren auf unübersehbare Zeit behindert hätte.
Energetische Sanierung von Außenwänden
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Ca. 20 bis 25 % der Wärme geht über
die Außenwände verloren. Je nach
Art des Mauerwerks und der Außen-
verkleidung (Putz, vorgehängte Fas-
sade, Klinker etc.) gibt es unterschied-
liche Dämmmaßnahmen | Manche Energiesparmaßnahmen an Altbauten sind nur dann wirtschaftlich, wenn das betreffende Bauteil sowieso erneuert werden muss. Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten ist es häufig nicht sinnvoll, sofort das komplette Bauwerk zu sanieren, sondern in Schritten die jeweiligen Komponenten gut überlegt und vorausschauend geplant zu erneuern. Was zu beachten ist, sofern nur die Außenwände gedämmt werden sollen und wie diese Maßnahme ökonomisch bewertet werden kann, beschreibt Herr Dipl.-Ing.Architekt Lutz Heuer von der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz. >>>
Welche Außenwand für welche Hallennutzung?
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Die Verwendung einer Holzverscha-
lung als Außenwandmaterial garan-
tiert eine natürliche, optisch an-
sprechende, strukturierte Fassaden-
gestaltung | In Abhängigkeit von der vorgesehenen architektonischen Wirkung sowie dem Hallenstandort und der geplanten Hallennutzung, kommen für die zumeist großen und somit auch ortsbild- und landschaftsprägenden Bauwerke die unterschiedlichsten Außenwandaufbauten in Frage. Welcher Wandaufbau sinnvoll und möglich ist, in Zusammenhang mit der Hallennutzung, als auch unter dem Gesichtspunkt der Kosten-Nutzen-Relation, erläutert nachfolgend der Bauberater der Landwirtschaftskammer Dipl.-Ing. (FH) Winfried Plewe.
In landwirtschaftlichen Betrieben entsteht durch Vergrößerung der Anbauflächen und/oder betrieblichen Umstrukturierungen häufig der Bedarf nach neuen, größeren Betriebsgebäuden, die dann zumeist als stützenfreie, ebenerdige Hallenbauten konzipiert werden. Diese Neubauten dienen dann im Wesentlichen als einfachste Bergehallen, als Lagerhallen, der Unterbringung von Maschinen und Geräten, sowie als Stallgebäude und zur Weinlagerung. >>> 
03.12.2009: Liste der Publikationen

Alle Publikationen sind in den jeweiligen Fachthemen zugeordnet.
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Landeswettbewerb "Tiergerechte Haltung von Pferden, Schweinen und Legehennen 2008/2009"
27.10.2009 Den Landeswettbewerb "Tiergerechte Haltung" gibt es bereits seit 1992 in Rheinland-Pfalz. Ziel ist es, besonders tier- und praxisgerechte Haltungsverfahren auszuzeichnen, und dem interessierten Publikum vorzustellen. Der Landeswettbewerb wird im Rhythmus von zwei Jahren für wechselnde Tierarten ausgeschrieben-, und in enger Abstimmung mit der Bewertungskommission kontinuierlich weiterentwickelt. Die Bewertungskommission setzt sich aus Vertretern des Tierschutzes, des Berufsstandes, der Wissenschaft und der Offizialberatung zusammen. Bewertet werden die Tierhaltungen nach dem "Tiergerechtigkeitsindex (TGI)", sowie nach ökonomischen, Umwelt- und arbeitswirtschaftlichen Aspekten.
Autor: Jörg Böhmfeld
Gruppenhaltung von Pensionspferden im Aktiv - Laufstall
01.07.2009: Mit dem Kauf des Christinenhofes hat Frau Schuster die langjährige Suche nach einem geeigneten Gelände für einen Aktiv-Laufstall erfolgreich beendet. Hier konnte sie Ihre Vorstellungen der tiergerechten Gruppenhaltung von Pferden in einem Offenlaufstall verwirklichen. Direkt an die Hofstelle arrondiert stehen in Koppeln ca. 24 ha Wiesen- und Weideland zur Verfügung. Dipl.-Ing. (FH) Beate Möntenich von der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz hat den Betrieb besucht und bauliche Eindrücke gesammelt.
Planung ist wichtig
Nach einer sehr intensiven Planungsphase entstand auf dem Christinenhof ein Offenlaufstall, der die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse aus der Pferdehaltung weitgehend berücksichtigen und umsetzen konnte: Mehr Licht! Mehr Luft! Mehr Sozialkontakte! Frau Schuster entschied sich ...
Autorin: Beate Möntenich
Kriterien für nachhaltiges Bauen
05.05.2009 Der Strukturwandel in der Landwirtschaft führt immer wieder zu baulichen Veränderungen. Dabei findet die Bautätigkeit der Landwirtschaft meistens in der freien Landschaft statt, da die landwirtschaftlichen Produktionsstandorte aus den bebauten Siedlungsgebieten verdrängt wurden. Im Zusammenhang mit den baulichen Aktivitäten im Außenbereich wird von der Gesellschaft die Forderung gestellt, schonend mit der naturnahen Kulturlandschaft umzugehen. Landwirtschaftliche Bauten im Außenbereich haben eine Auswirkung auf das Landschaftsbild, sie sind sorgfältig in ihre Umgebung einzubetten, um ein harmonisches Landschaftsbild und den Erholungswert einer Landschaft zu erhalten.
Autor: Lutz Heuer
Bauen mit Holz erlebt Renaissance
18.05.2009 Holz ist ein Naturprodukt mit einer jahrtausendealten Tradition, auch als Baustoff. Erfreulich ist, dass ein wieder verstärkter Einsatz in diesem Bereich nicht nur die nachhaltige Bewirtschaftung der regionalen Wälder mit sich bringt. Gleichzeitig ist dies ein Beleg dafür, dass die vielfältigen positiven Eigenschaften des Holzes stärker in den Vordergrund rücken und für das Bauen genutzt werden. Dipl.-Ing. arch. Simone Hamann-Lahr von der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz gibt einen Überblick.
Die Geschichte des Holzes im Bauwesen
Bereits in der frühesten Siedlungsgeschichte . . .
Autorin: Simone Hamann-Lahr
Bau und Betrieb landwirtschaftlicher Fahrsiloanlagen aus wasserrechtlicher Sicht
25.05.2009 Der Bau und Betrieb von Fahrsiloanlagen im landwirtschaftlichen, speziell milchviehhaltenden Betrieb bringt immer wieder viele Probleme mit sich. Im Folgenden sollen die Grundlagen für die Ausführung zusammengestellt werden, um den Bauwilligen einen Überblick über die Rechtslage zu geben. Insbesondere wasserrechtliche Fragestellungen sollen dabei mit Berücksichtigung finden. Frau Dipl.-Ing. arch. Simone Hamann-Lahr von der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz gibt hierzu Hilfestellung.
Baurechtlich genehmigungsfrei, aber wasserrechtliche Anzeige nach Landeswassergesetz nötig
Aus baurechtlicher Sicht . . . 
Autorin: Simone Hamann-Lahr
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