Abschlussfeier Bockenheim: Kammer entlässt 108 Winzer ins Berufsleben

29.07.2009 Als Fundament zum Aufbau einer guten beruflichen Zukunft im Weinbau be­zeichnete der Präsident der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz Norbert Schindler MdB den erfolgreichen Abschluss der dreijährigen Winzerausbildung. Bei der Abschlussfeier der jungen Winzerinnen und Winzer des Prü­fungsjahrgangs 2009 in der Bockenheimer Emichsburg erhielten 108 Absolventen aus den Anbau­gebieten Pfalz (47), Rheinhessen (36), Ahr, Mittelrhein und Nahe (25) ihre Urkunden und Zeug­nisse. 38 Absolventen aus dem Bereich Mosel waren bereits eine Woche zuvor in Trier  verabschiedet wor­den. Nachdem die Zahl der Ab­schlüsse jahrelang rückläufig gewesen ist (2004: nur noch 70 neue Ausbildungs­verträge), sieht Präsident Schindler im Anstieg auf 200 (2007) und 204 für das abgelaufene Ausbildungsjahr eine deutliche Stabilisierung. Insgesamt bestanden für den Winzerberuf in Rheinland-Pfalz zum Ende des Ausbildungsjahres 2008/2009 529 Ausbildungsverhältnisse.

Abschlussfeier Grünstadt: Stabile Ausbildungszahlen, aber noch Steigerungspotenzial

28.07.2009 Die Versorgung mit besten Nahrungsmitteln, nachwachsenden Rohstoffen und erneuerbaren Energien und die landespflegerische und touristischen Dienstleistungen von Land-und Forstwirtschaft, Garten- und Weinbau wird nach Feststellung des Präsidenten der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz Norbert Schindler MdB durch die Heranführung ei­nes qualifizierten beruflichen Nachwuchses gesichert. Der Abschluss der dreijährigen Aus­bildung sei dabei insbesondere für künftige Betriebsleiter ein wichtiger erster Schritt, dem eine wei­tere Qualifizierung und Spezialisierung folgen müsse. Bei der Abschlussfeier der diesjähri­gen Absolventen in den Berufen Landwirt, Hauswirtschafterin, Gärtner und Werker im Gar­tenbau, Pferdewirt, Tierwirt (Schafhaltung) und Fachkraft Agrarservice des Be­zirks Rhein­hessen-Pfalz in Grünstadt entließ der Kammerpräsident in Anwesenheit zahlrei­cher Eh­rengäste aus Politik, Verwaltungen und Berufsverbänden 221 erfolgreiche Prü­fungsteilneh­mer ins Berufsleben.


Abschlussfeier Rhens: Gut ausgebildete Betriebsnachfolger und qualifizierte Mitarbeiter

23.07.2009 Der Kaisersaal in Rhens ist traditioneller Standort der Abschlussfeier der Absol­venten einer Ausbildung in den Bereichen Landwirtschaft, Hauswirtschaft sowie den ver­schiedenen Fachrichtungen des Gartenbaus. Nach Feststellung des Vizepräsidenten der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz Heribert Metternich ist jede Abschlussfeier ein Schritt zur Sicherung der Zukunft von Land- und Forstwirtschaft, Garten- und Weinbau in Rheinland-Pfalz. Der Abschluss der dreijährigen Ausbildung sei insbesondere für künftige Betriebsleiter ein wichtiger erster Schritt, dem eine weitere Qualifizierung und Spezialisierung folgen müsse. Bei der Abschlussfeier der diesjährigen Absolventen des Bezirks Koblenz in Rhens entließ der Kammervizepräsident in Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste aus Politik, Verwaltung und Berufsverbänden 99 erfolgreiche Prüfungsteilnehmer ins Berufsleben.


Abschlussfeier Trier: Qualifizierter Nachwuchs ist die Zukunft

20.07.2009 Die gute Ausbildung des Betriebsnachfolgers und der Mitarbeiter ist nach Fest­stellung des Präsidenten der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz Norbert Schindler MdB eine unverzichtbare Voraussetzung für eine erfolgreiche Zukunft landwirtschaft­licher Unternehmen. Der Abschluss der dreijährigen Ausbildung in einem von 14 Grünen Berufen sei dabei aber nur der erste Schritt, dem eine weitere Qualifizierung und Spezialisierung fol­gen müsse. Bei der Ab­schlussfeier der diesjährigen Absolventen in den Berufen Landwirt, Winzer, Gärtner und Werker im Gartenbau des Bezirks Rheinland-Nassau in Trier in Anwe­senheit von Landtagspräsident Joachim Mertes und der Landtagsabgeordneten Auler, Bi­llen und Nink entließ der Kammerpräsident 97 er­folgreiche Prüfungsteilnehmer ins Berufsle­ben.


Wald: Wirtschaftsgelände, Erholungsraum, Naturlandschaft

08.07.2009 "Ihr Arbeitsplatz ist Wirtschaftsgelände, Erholungsraum und Naturlandschaft zu­gleich," sagte der Vizepräsident der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz Heribert Met­ternich den erfolgreichen Absolventen bei der Abschlussfeier der Ausbildung zum Forstwirt in Hachen­burg. Im Namen der für die Ausbildung in den Grünen Berufen zuständigen Kammer wünschte er den 46 jungen Forst­wirten und Forstwirtinnen ein spannen­des Be­rufsleben mit einem sicheren Ar­beitsplatz und interessanten Fortbildungschancen. 

 

Zwar sei die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise auch am Holzmarkt spürbar, dennoch wachse die Bedeutung von Holz als Rohstoff und Energieträger weiter, so Vizepräsident Metternich. Langfristig werde sich die Wertschöpfung in der Forstwirtschaft verbessern. Pri­vate und öffentliche Waldbesitzer benötigten diese Wertschöpfung, da Wirtschaft­lichkeit die tragende Säule der Zukunftsfähigkeit des Waldes sei. Nur ein wirtschaftlicher Wald könne als Erholungsraum und als Naturlandschaft dauerhaft erhalten und gepflegt werden. Die Leis­tung der Forstwirte habe dafür eine entscheidende Funktion. Das Berufsbild sei daher viel­fältig, anspruchsvoll und mit viel Verantwortung ausgestattet. Gut aus­gebildete Fortwirte seien für Rheinland-Pfalz mit 40 Prozent bewaldeter Fläche un­ver­zicht­bar. Wirt­schaftliche Nutzung und die Pflege wertvoller Naturräume gin­gen in den Wäldern des Lan­des Hand in Hand und folgten einer langfristig angelegten forst­wirtschaftlichen Kon­zeption, die auf dem Grundsatz Naturschutz durch Nutzung basiere.

 

Die Auszubildenden aus dem ganzen Land Rheinland-Pfalz hatten sich  im Bereich des Forstamtes Hachenburg dem praktischen Prüfungsgeschehen unterzogen. Dabei zeigten die Prüflinge, dass sie betriebliche Zusammenhänge verstehen und die erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten praxisbezogen anwenden und übertragen können. Die Ausbildung zum Forstwirt dauert drei Jahre und findet in Gruppen in aus­gewählten Ausbildungsforstämtern in der Regel unter der Anleitung von Forstwirtschafts­meistern als Ausbilder statt. Der Besuch der Berufsschule gestaltet sich in Form von Block­unterrichten in eigenen Forstwirtklassen. Damit die unterschiedlichen Verhältnisse in den Ausbildungsbetrieben ausgeglichen werden können, nehmen die Auszubildenden zusätzlich an überbetrieblichen Lehrgängen am Forst­lichen Bildungszentrum in Hachenburg teil. Die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz ist die für die Ausbildung und Prüfung zuständige Stelle, das Forstliche Bildungszentrum wird traditionell von ihr mit der Organisation der Prü­fung betraut.

 

Für das laufende Ausbildungsjahr wurden im Forstbetrieb 51 neue Ausbildungsverträge ab­geschlossen, für das kommende Jahr geht die Kammer von einer ähnlichen Zahl aus.

 

Einen Buchpreis als Prüfungsbeste erhielten Matthias Pinn (Forstamt Prüm), Patrik Schlich (Forstamt Ahrweiler) und Michael Käb (Stadt Daun)

 

Alle erfolgreichen Absolventen sowie bei der Abschlussfeier ausgesprochene Ehrungen in nachfolgender Presseliste: Download