Die Ausbildung
Der Arbeitsplatz von Fortwirt und Forstwirtin ist vorwiegend der Wald. Pflanzen, pflegen, ernten sind die Schwerpunkte ihrer Tätigkeit. Neuanlage und Aufforstung, Erhalt des Ökosystems sowie Produktion und Vermarktung des umweltfreundlichen und nachwachsenden Rohstoffs Holz bedeuten ein großes und vielfältiges Aufgabenspektrum, für das eine umfassende Qualifizierung erforderlich ist.
1. Was lernt man als Forstwirt?
Forstwirte lernen ...
2. Für wen ist der Beruf geeignet?
Bewerber sollten sich für Natur- und Umweltschutz interessieren, körperlich fit sein und gerne im Freien arbeiten. Sie sollten auch gerne im Team sowie selbstständig und verantwortungsbewusst arbeiten. Durch ein Praktikum vor der Ausbildung können Sie feststellen, ob der Beruf der richtige für Sie ist.
Forstwirtschaftsmeister / Forstwirtschaftsmeisterin
Die Fortbildung zum Forstwirtschaftsmeister wird gemeinsam von dem Forstlichen Bildungszentrum Rheinland-Pfalz in Hachenburg und der Landwirtschaftskammer durchgeführt.
Die Vorbereitung auf die Prüfung erfolgt durch einen Lehrgang, der in etwa 6 Blöcke zu je 3 - 5 Wochen aufgeteilt ist. Zwischen den Blöcken liegen Arbeitszeiten im Betrieb, die zur praktischen Umsetzung und Anwendung des behandelten Stoffes genutzt werden können.
Wirtschaftlicher Nutzen und Naturschutz kein Widerspruch
02.07.2010 Als Rohstoff und Energieträger gewinnt Holz unabhängig von konjunkturellen Schwankungen immer mehr Bedeutung. Für ein waldreiches Land wie Rheinland-Pfalz erwächst daraus die große Chance, durch eine mit den Vorgaben des Naturschutzes abgestimmte Nutzung der forstwirtschaftlichen Ressourcen die Wertschöpfung zu erzielen, die für die Pflege und Entwicklung der Waldbestände erforderlich ist. Bei der Abschlussfeier der Ausbildung zum Forstwirt in Hachenburg rief Helmut Scherhag, Leiter des Referats Berufsbildung der Landwirtschaftskammer, die erfolgreichen Absolventen auf, an der Umsetzung dieses forstwirtschaftlichen Konzepts engagiert mitzuwirken. Im Namen der für die Ausbildung in den Grünen Berufen zuständigen Kammer wünschte er den 48 jungen Forstwirten und Forstwirtinnen ein spannendes Berufsleben mit einem sicheren Arbeitsplatz und interessanten Fortbildungschancen.