Energieversorgung für Bauernhöfe
28.04.2011: Im letzten Jahr war es die Katastrophe an der Ölbohrinsel im Golf von Mexiko, in diesem Jahr haben wir die schrecklichen Bilder der zerstörten Atomkraftwerke in Japan fast täglich vor Augen: Beide Ereignisse sind ganz eng mit den Themen Umweltschutz und Energieversorgung verbunden und haben zu unserem Leidwesen eine logische Konsequenz, nämlich die, dass Energie allgemein teurer wird. Für landwirtschaftliche Betriebe bestehen viele Möglichkeiten, sich selbst und andere mit Energie zu versorgen. Über die hier sich anbietenden Systeme und technischen Lösungen berichtet Bernhard Auerbach von der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz.
Früher war alles anders
Während in den Städten schon in vielen Wohnhäusern Zentralheizungen bereits vor dem Krieg Standard waren, wurde in ländlichen Wohnungen >>>
Autor: Bernhard Auerbach
Energetische Sanierung von Außenwänden
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Ca. 20 bis 25 % der Wärme geht über
die Außenwände verloren. Je nach
Art des Mauerwerks und der Außen-
verkleidung (Putz, vorgehängte Fas-
sade, Klinker etc.) gibt es unterschied-
liche Dämmmaßnahmen | Manche Energiesparmaßnahmen an Altbauten sind nur dann wirtschaftlich, wenn das betreffende Bauteil sowieso erneuert werden muss. Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten ist es häufig nicht sinnvoll, sofort das komplette Bauwerk zu sanieren, sondern in Schritten die jeweiligen Komponenten gut überlegt und vorausschauend geplant zu erneuern. Was zu beachten ist, sofern nur die Außenwände gedämmt werden sollen und wie diese Maßnahme ökonomisch bewertet werden kann, beschreibt Herr Dipl.-Ing.Architekt Lutz Heuer von der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz. >>>
Innovationen bei Biogas und Biobrennstoffen (Dezember 2008)
Bei der diesjährigen EuroTier-Nachlese steht vor allem die Biogastechnologie im Vordergrund. Nach dem Preisschock für fossile Energie in Form von Erdöl und Erdgas ist jetzt eine leichte Entspannung eingetreten, gleichwohl bleiben die erneuerbaren Energien Schwerpunktthema. Die zum zweiten Mal in Hannover stattfindende BioEnergieEurope im Rahmen der EuroTier soll Marktplatz sein für Technik, Konzepte und Informationsaustausch. Das war allein schon daran zu sehen, dass in zwei von acht Ausstellungshallen Energiethemen mit über 350 Firmen vertreten waren, ein enormer Zuwachs gegenüber dem Jahr 2006. Was sich im Einzelnen an Neuheiten und Tendenzen auf dem Hannoveraner Messegelände tat, darüber berichtet Bernhard Auerbach von der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz.
Autor: Bernhard Auerbach
Energieeffizienz bei Weinbaugebäuden
08.05.2008: Weinbaugebäude sind Betriebsmittel, welche nach betrieblichen Voraussetzungen ständig verändert und damit umgebaut oder erneuert werden müssen. Dies betrifft auch leer stehende Gebäude, die einer neuen Nutzung zugeführt werden oder auch Wohngebäude, an die durch den Generationswechsel neue Anforderungen gestellt werden.
Energetische Modernisierung und ihre baulichen
Konsequenzen
08.05.2008 Die Energieeinsparungsverordnung (EnEV), die am 01. Oktober 2007 in Kraft getreten ist, hat die Diskussion über Energieeinsparung wieder entfacht. Themen wie Klimaschutz durch Reduzierung von CO²-Emissionen, verbesserte Dämmung und Dichtigkeit des Gebäudes zur Energieeinsparung im Winter und sommerlicher Wärmeschutz, aber auch gesundheitliche Probleme durch Schimmelbildung, erhitzen die Gemüter. Die nötigen Beratungs- und Planungsleistungen der so genannten Energieberater werden sich über die energetische Modernisierung hinaus mit dem Umwelt- und Gesundheitsschutz befassen müssen.
Biogasanlagen: Euphorie weicht Realismus
08.06.2007
Zur sorgfältigen und realistischen Betrachtung von Investitions- und Betriebskosten einerseits und gesicherten Einnahmen andererseits vor der Entscheidung für eine Biogasanlage rief der Präsident der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz Norbert Schindler MdB bei einer Tagung der Arbeitsgemeinschaft Berufsverbände Agrar, Ernährung, Umwelt auf. Anfängliche Euphorie sei hier inzwischen einer vernünftigen Betrachtungsweise gewichen. Wo etwa eine langfristig stabile Kofermenteversorgung nicht gewährleistet sei oder die Abwärme ungenutzt abfließe, könne das Risiko zu groß werden. Präsident Schindler warnte jeden Landwirt etwa in der Vorderpfalz davor, eine Biogasanlage zu errichten. "Lasst die Finger davon, wenn nicht 30 bis 40 Prozent der Wärmeenergie genutzt werden können." Aber auch in den Höhengebieten sei ein Problem aufgetreten, da die Biogasanlagenbetreiber wesentlich höhere Pachtpreise zahlten als die Milchbauern und somit Pachtpreisdiskussionen entstanden seien.
Energiekorn heizt Wohnhaus
15.03.2007 Eine neue Heizungsanlage mit Getreidekörnern als Brennstoff ging in Desloch im Kreis Bad Kreuznach in Betrieb. Der Nebenerwerbslandwirt Gerd Hill heizt dort sein neues Wohnhaus ausschließlich mit Gerstenkörnern. Ermöglicht wird dies durch eine Ausnahmegenehmigung im Rahmen des Forschungsprojektes Energiekorn, das vom IfaS (Institut für angewandtes Stoffstrommanagement) der Fachhochschule Trier und der Transferstelle der Fachhochschule Bingen in Abstimmung mit den Ministerien für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau sowie Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz des Landes Rheinland-Pfalz im Jahre 2006 in Angriff genommen wurde. Gerade im Hinblick...
Autor: Bernhard Auerbach
Zollamt: Pflanzenöl als Kraftstoff anmelden!
21.02.2007
Auf eine Mitteilung des Hauptzollamtes Saarbrücken zur steuerlichen Behandlung von Kraftstoffen aus Pflanzenöl verweist die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz. Demnach sind Ölmühlenbetreiber nach dem Energiesteuergesetz verpflichtet, die Herstellung von Pflanzenöl als Kraftstoff anzumelden. Pflanzenöl unterliegt grundsätzlich nicht der Besteuerung. Wird es aber als Brenn- oder Kraftstoff produziert, gilt es als Energieerzeugnis und wird als solches steuerpflichtig. Das Hauptzollamt rät den Betreibern zur unverzüglichen Kontaktaufnahme, um nicht Gefahr zu laufen einem Steuerhinterziehungsverfahren ausgesetzt zu werden.
Regenerative Energie bleibt Schwerpunktthema (2006)
Fachtagung des Kammerausschusses Bau und Technik
Zur zweiten, fachlich orientierten Tagung trafen sich die Mitglieder des Ausschusses Bau und Technik der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz in Simmern und im Biowärmezentrum Rheinland-Pfalz in Ohlweiler.
Die regenerative Energieerzeugung- und Nutzung wird weiter Schwerpunktthema des Ausschusses bleiben, betonte der neue Vorsitzende Oswald Hankes in Simmern. Insbesondere die Genehmigung, Verwendung und der Einsatz fester Brennstoffe in Form von Getreidekörnern, Holzpellets, Hackschnitzel und Scheitholz zur Wärmegewinnung waren die Themen der Fachreferate. ...
Autor: Bernhard Auerbach
Bioenergie auf der EuroTier 2006
Vor dem Hintergrund fortwährend hoher Preise für die fossilen Energieträger Erdöl, Erdgas und Kohle herrscht weiterhin rege Nachfrage nach alternativen Energieformen aus nachwachsenden Rohstoffen. Dies bezieht sich auf die direkte Nutzung von Pflanzen wie Holz, Getreide oder Pflanzenöle und auf die "Veredlung" pflanzlicher Produkte in Form der Biogastechnologie. Was sich im Einzelnen an Neuheiten und praxistauglichen Weiterentwicklungen in Hannover tat, darüber berichtet Bernhard Auerbach von der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz.
Autor: Bernhard Auerbach
Heizen mit Getreide (2006)
Nutzung von Getreidekörnern als Brennstoff in Heizanlagen
Die Preise für Primärenergie in Form von Kohle, Erdöl und Erdgas befinden sich schon seit längerer Zeit auf einem hohen Niveau, ein Absinken ist leider nicht abzusehen. Die aktuelle Diskussion um die Erdgaspreise in Russland macht den Verbrauchern Sorgen, denn auch die langfristige Versorgungssicherheit ist für den Betrieb von Heizungsanlagen von großer Bedeutung. Welche Alternativen sich im Bereich der Landwirtschaft, besonders für Getreidebaubetriebe anbieten, darüber berichtet Bernhard Auerbach von der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz.
Autor: Bernhard Auerbach
Biogas ohne Gülle - geht das? (2005)
Derzeit sind in der Bundesrepublik Deutschland weit über 2.000 Biogasanlagen in Betrieb, wobei die meisten von Landwirten erstellt und unterhalten werden. Daher wird bei der überwiegenden Mehrzahl der Anlagen auch Gülle als Basis oder Ausgangsmaterial zur Vergärung ein-gesetzt - einmal als Bakteriengeber, um die anaeroben Umsetzungen in Gang zu bringen, zum anderen, um die flüssige Phase und damit die Pumpfähigkeit zu erhalten. Mit der Gülle allein ist allerdings kaum eine Biogasanlage wirtschaftlich zu betreiben, weshalb ...
Autor: Bernhard Auerbach
Landwirt als Energiewirt (2004)
| Die aktuellen Preise für die Bereitstellung von Energie in verschiedenen Formen haben einen historischen Höchststand erreicht. Am leichtesten abzulesen ist dies bei den Kraftstoffpreisen für Benzin und Diesel, die pünktlich zur Hauptreisezeit, wenn die meisten Menschen unterwegs sind, Rekordhöhen erreichen. Sogar im Tagesverlauf wechselnde Preise gehören schon zum Normalfall. Etwas langsamer geht die Entwicklung für die Umwandlung in Wärmeenergie, also Heizöl und Gas sowie für elektrischen Strom, aber auch hier geht die Tendenz stetig nach o-ben. Die Gründe für diese Aufwärtsentwicklung sind vielfältig und von politischen und markt-strategischen Verhaltensweisen geprägt. Es führt jedoch kein Weg daran vorbei, dass die welt-weiten Vorkommen an Erdöl und Gas irgendwann erschöpft sein werden. Gleichwohl ist ohne Kraftstoff oder Strom ein modernes Leben in Industrie, Gewerbe und auch in der Landwirtschaft undenkbar geworden. Beim Einsatz dieser teueren Produktionsmittel müssten auch die landwirtschaftlichen Erzeugnisse eine Preissteigerung erfahren, also wertvoller werden; es ist jedoch traurige Realität geworden, dass 1 Liter Milch oder Fasswein billiger zu haben sind als der Liter Benzin. Aufgrund vieler günstiger Voraussetzungen hat die Landwirtschaft die riesige Chance, nicht nur den Eigenbedarf an Energieversorgung zu decken, sondern darüber hinaus weiten Teilen der Bevölkerung eine umweltfreundliche und nachhaltig verfügbare Energie bereit zu stellen.
Autor: Bernhard Auerbach
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